Startseite  

22.11.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Wirtschafts-News vom 1. Dezember 2016

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Für viele Autofahrer sind die berühmten drei Buchstaben T, Ü und V eine Horrorvorstellung.  Denn der Besuch beim TÜV kann  viel Geld kosten und im schlimmsten Fall die Scheidung vom geliebten Gefährt bedeuten, wenn es – umgangssprachlich – eben nicht mehr „über den TÜV kommt“.

Der 1. Dezember 1951 markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der deutschen Verkehrssicherheit: Vor 65 Jahren mussten Kraftfahrzeuge zum ersten Mal zum TÜV zur Hauptuntersuchung. Damals war es noch ein reiner Mechanik-Check. Heute prüfen die Sachverständigen von TÜV Rheinland weit mehr als Bremsen, Stoßdämpfer, tragende Teile und Beleuchtung. Inzwischen umfasst die Prüfung rund 160 einzelne Punkte mit einer Probefahrt und auch die Elektronik von Assistenzsystemen in modernen Fahrzeugen.

Der wichtigste Grund für die Einführung der Hauptuntersuchung war damals die Verkehrssicherheit auf den Straßen, sagt man beim TÜV Rheinland. Der Fahrzeugverkehr habe seit Ende der 40er Jahre spürbar zugenommen. Die Motorisierung in Deutschland stieg enorm an. Gleichzeitig nahmen die Unfälle beträchtlich zu. Ein Grund: gravierende technische Mängel an den Fahrzeugen. Dies führte zur Erkenntnis, dass eine technische Prüfung notwendig sei, mit der unter anderem auch der TÜV Rheinland vor 65 Jahren am 1. Dezember 1951 startete. Die Einführung war eine Erfolgsgeschichte: Tatsächlich spielen technische Defekte als Unfallursache in Deutschland heute kaum noch eine Rolle.

In den Anfängen der Hauptuntersuchung verschickten die Behörden an die Fahrzeughalter noch "Einladungen" zur Kfz-Überprüfung. Viele ignorierten einfach diese Aufforderung, fortan alle zwei Jahre zum TÜV zu fahren. Erst seit der Einführung der Plakette im Jahr 1961 können die Ordnungshüter säumige Verkehrssünder am Siegel auf dem hinteren Kennzeichen leicht erkennen.

Als Folge der Plakettenpflicht überrollte 1961 eine ungeheure Blechlawine die Prüfstellen. "Der Ansturm war kaum zu bewältigen, lange Wartezeiten musste man geduldig in Kauf nehmen", sagt man." Heute können die Kunden ihren Termin für die Hauptuntersuchung online buchen. Anstatt Hammer und Schraubendreher gehören heute Computer und Hightech-Ausstattung zur Fahrzeugprüfung in den weltweiten Prüfstellen bei TÜV Rheinland.  Allein in Deutschland verfügt TÜV Rheinland über 140 Servicestationen und prüft rund 2,7 Millionen Fahrzeuge im Jahr.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20161201_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 01.12.2016

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit