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Smart unterwegs statt frustriert im Stau

Wie der Stadtverkehr der Zukunft schon heute läuft

Ohne Stau und Verspätungen im Stadtverkehr ans Ziel – 2030 soll es möglich sein. Wer nicht so lange warten will, setzt auf intermodales Reisen. Das Mobilitätsportal Qixxit zeigt, wie es geht.

Eine rote Ampel nach der nächsten – Staus gehören im Stadtverkehr zum leidigen Alltag. Warum die Grüne Welle so oft ausgebremst wird und wie die Verkehrsführung smarter werden kann, weiß Professor Jürgen Krimmling, Leiter des Instituts für Verkehrstelematik an der Technischen Universität Dresden: „Sind zu viele Autos unterwegs, reicht die Leistungsfähigkeit der Ampeln oft nicht aus. Mitunter sind auch die Abstände zwischen den Ampeln nicht optimal oder es ist gar keine Grüne Welle geplant und die Schaltungen sind zufällig.“

Stadtplaner und Forscher verfolgen viele Ansätze, um den Verkehr flüssiger zu machen, zum Beispiel „smarte Ampeln“. „Ampeln lassen sich durch eine multi-kriterielle Steuerung, die alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigt, optimieren“, so Prof. Krimmling. „Wenn zudem Prognosen von Grünphasen mit Fahrerassistenzsystemen verknüpft werden, lassen sich sowohl Pkws als auch Busse und Straßenbahnen bei Grün zur Ampel führen.“

Mit cleveren Reiseketten staufrei durch die Innenstadt

Gute Aussichten nicht nur für Autofahrer: Verkehrsexperte Krimmling prognostiziert eine Zukunft ohne Stau und Verspätungen. „Im Jahr 2030 wird jeder Verkehrsteilnehmer ein breites Angebot haben, das ihm gestattet, seine Wegeketten von Fall zu Fall und entsprechend seiner Mobilitätsvorlieben zu gestalten“. Wer schon heute flexibel unterwegs sein möchte, kommt mit dem Mobilitätsportal Qixxit einfach von A nach B. Qixxit zeigt Nutzern individuell die besten Routen und Verkehrsmittel an, damit bekommen sie immer den Überblick über alle Alternativen.

Intermodales Reisen, also die Kombination verschiedener Verkehrsmittel, wird somit mit einem Klick für jeden möglich. Ein Blick in die App lohnt sich insbesondere für den Weg zur Arbeit. „Im Berufsverkehr sollte man das Auto zugunsten sinnvoller Alternativen stehen lassen und etwa ein zeitlich passendes ÖPNV-Angebot oder auch Radwege nutzen“, empfiehlt Prof. Krimmling. Auch bei Großveranstaltungen, Demonstrationen oder plötzlichen Wetterumschwüngen wie Wintereinbrüchen rät der Experte zum smarten Umstieg.

 


Veröffentlicht am: 02.12.2016

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