Startseite  

28.03.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Morgengruß von Helmut Harff: Idole

Ich bin neidisch

Die meisten haben irgendein Idol. Ich zähle selbstverständlich auch dazu. Den meisten seine Idole kommt man nie nah, andere erlebt man zumindest auf Konzerten oder bei anderen öffentlichen Veranstaltungen.

Manche Fans schaffen es sogar, ihren Idolen beispielsweise am roten Teppich, in einem Hotel oder am Rande einer Sportveranstaltung die Hand zu schütteln, ihnen in die Augen zu sehen. Journalisten wie ich kommen sogar hin und wieder in die Situation, mit den eigenen oder fremden Idolen zu sprechen.

Wer seinen Idolen so nah kommt, der ist zumeist happy, endlich den Menschen leibhaftig erlebt zu haben, für den er schwärmt. Manche sind dann auch ernüchtert, denn vielfach sind die Idole gar nicht zu toll, wie man aus der Ferne meint. Da haben dann wohl beide Pech gehabt.

Doch warum bin ich nun neidisch? Weil jemand ein Selfi mit seinem Idol gemacht hat? Weil jemand mit seinem Idol gesprochen hat, weil man sich sogar nahe gekommen ist? Nein. Na ja, eigentlich doch. Ich bin auf all die kleinen Mitmenschen neidisch, die noch wirklich glauben, dass es ihr ganz großes Idol gibt. Ich bin auf die Dreikäsehoch neidisch, die mit ein wenig Sorge, aber vor allem voller Freude auf ihr Idol warten.

Klar, ich meine den Weihnachtsmann. Warten tun wir ja fast alle auf diesen komischen Typen mit rotem Mantel und weißem Bart. Ich bin auch auf diesen Typen neidisch. Der muss sich nirgendwo die Stiefel ausziehen, wenn er ins Wohnzimmer kommt. Der muss sich nicht einmal ausweisen, wenn er zu einer Weihnachtsfeier erscheint. Der braucht keinen vollen Kleiderschrank, pfeift auf jede Mode. Allerdings muss er auf sein Gewicht achten. Ein magerer Weihnachtsmann – das wollen nicht einmal die Gesundheitsapostel. So ein Weihnachtsmann verteilt auch längst nicht nur gesundes Zeug, sondern so richtig ungesunde Sachen, die schön süß sind.

Ich bin auch neidisch, weil niemand dem Weihnachtsmann böse ist. Ich beneide ihn auch darum, dass „Du Weihnachtsmann“ für ihn ein Lob und keine unfreundliche Kritik ist.

Ja, ich gebe zu, dass schon seit frühester Jugend der Weihnachtsmann zu meinen Idolen gehört. Klar, mit der Zeit wandelt sich ja bei fast jedem das Bild auf das Idol. Und doch, ich freue mich noch immer, wenn ich irgendwo einen Weihnachtmann sehe. Wie war das? Männer bleiben Kinder, egal wie alt sie sind. Stimmt!!!

Es stimmt aber auch, dass ich ein Fan vom Frühstück bin.

Ich wünsche ihnen ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 10.12.2016

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Logo yorxs

 

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| Geld & Genuss
| gentleman today
| Frauenfinanzseite
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| geniesserinnen.de
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit