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Wirtschafts-News vom 13. Dezember 2016

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Neuer Arbeitsplatz, tolles Gehalt, bessere Arbeitsbedingungen. Der bAV-Vertrag zieht zum neuen Arbeitgeber mit um (Portabilität ist Gesetz). Aber wenn der neue Mitarbeiter einen anderen bAV-Vertrag unterschreiben soll, drohen Verluste. Der Grund ist meist harmlos:

Das Unternehmen arbeitet mit einer anderen Versicherungsgesellschaft für die bAV-Rückdeckung zusammen, deshalb die "Umdeckung". Wer nicht aufpasst, büßt im Ruhestand eventuell mehr als 100.000 Euro an Betriebsrentenzahlungen ein.  Die alten bAV-Verträge sind durchwegs lukrativer. Bei Vertragsabschluss im Jahr 2003 wurden monatlich 710 Euro Betriebsrente garantiert (Eintrittsalter 30 Jahren, monatlich 200 Euro Einzahlung in die bAV). Stufenweise wurde im Laufe der letzten Jahre die Garantie für Neuverträge abgesenkt. Gründe: höhere Lebenserwartung und die Umstellung auf Unisex-Tarife. Der bestimmende Faktor aber war der sinkende Garantiezins für bAV-Verträge, den die Bundesregierung festlegt. 2003 wurden 3,25 % garantiert, ab 2017 sind es nur noch 0,9 % auf die Ansparleistung.

Wer sich aus seinem alten bAV-Vertrag mit monatlich 710 Euro garantierter Betriebsrente ab 2017 in einen Neuvertrag locken lässt, bekommt zum Renteneintritt mit 67 Jahren nur noch monatlich 254 Euro, wie aktuelle Erhebungen der Deutschen Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung (DGbAV) ergeben. Das Renten-Minus addiert sich jährlich zu rund 5.500 Euro. Nach den gerade veröffentlichten Generationensterbetafeln, die der Kölner Wirtschaftswissenschaftler Eckart Bomsdorf aktuell berechnet hat,  leben Männer ab Rentenbeginn noch 20 Jahre, Frauen sogar 23 Jahre.

Die Rechnung: 
Wer arglos seinen bestehenden, günstigen bAV-Vertrag auf die 2017er-Konditionen umschreiben lässt, büßt als Frau rund 126.000 Euro, als Mann rund 110.000 Euro Rentenzahlungen ein. Die DGbAV bietet mit ihrer Clearingstelle den Service, günstigere Alt-Verträge beim neuen Arbeitgeber weiterzuführen und extern zu verwalten, damit Probleme durch Umdeckung vermieden werden. Monatliche Kosten: 2 Euro. Die DGbAV und die DG-Clearingstelle sind Teil der DG-Gruppe AG.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20161213_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 13.12.2016

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