Startseite  

22.09.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Wirtschafts-News vom 14. Dezember 2016

Michael Weyland informiert...

Nach den kräftigen Zuwächsen der vergangenen Jahre zeichnet sich in den Kernmärkten der globalen Autoindustrie eine deutliche Abschwächung des Wachstums ab. So rechnet die Unternehmensberatung PwC für 2017 in Europa nur noch mit einem Absatzplus von 2,7 Prozent - was verglichen mit den 6,8 Prozent aus diesem Jahr eine merkliche Abschwächung bedeutet.

Noch verhaltener ist der Ausblick für den US-Markt, in dem die Verkaufszahlen 2017 angesichts steigender Zinsen sogar um 0,5 Prozent schrumpfen könnten. Auch in China wird sich das diesjährige Plus von rund 14 Prozent kaum wiederholen lassen. "Im Gegenteil - wenn die Steuererleichterungen für Fahrzeuge mit kleinen Motoren wie geplant zum 31. Dezember auslaufen, droht im ersten Halbjahr ein regelrechter Einbruch", warnt man bei PwC Autofacts. Die gleichzeitige Abschwächung in den drei großen Kernmärkten führe dazu, dass der Autoabsatz in den genannten Märkten im kommenden Jahr in Summe nur noch rund 3,1 Prozent zulegen wird - einer der schwächsten Werte seit der Finanzkrise. "Autohersteller, die zuletzt von der Erholung in den USA und Europa besonders profitiert haben, werden sich auf der Suche nach Absatzchancen wieder stärker auf die Schwellenländer fokussieren müssen", ergänzt man bei PwC Automotive.

Die Abkühlung kommt insofern plötzlich, als dass das Geschäft in diesem Jahr noch boomt - zumindest in Europa. Denn auch wenn sich das Wachstum in der EU und im EFTA-Raum von 9,5 Prozent in 2015 auf 6,8 Prozent verringert haben dürfte, bedeutet das immer noch ein Absatzplus von mehr als einer Million Fahrzeugen. Unter dem Strich dürften die Neuzulassungen damit in diesem Jahr erstmals seit Langem wieder über die 17-Millionen-Marke gestiegen sein.

Damit gerät sogar das Rekordjahr 2007 in Reichweite, in dem europaweit 18,23 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge verkauft worden waren. Vor allem die Nachfrage nach Geländewagen ("SUVs") zeigte sich 2016 erneut dynamisch. Gemessen am Tiefpunkt während der Eurokrise 2012 haben sich die Zulassungen von 1,76 Millionen auf 3,37 Millionen Fahrzeuge fast verdoppelt. Verlierer dieser Entwicklung sind allerdings die "Multi Purpose Vehicles" - auch bekannt als "MPV" oder "Mini-Vans" -, deren Absatz im gleichen Zeitraum um 15,8 Prozent auf 1,12 Millionen zurückging.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20161214_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 14.12.2016

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit