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Morgengruß von Helmut Harff: Lange Nacht

… und was damit machen

Die vergangene Nacht war die längste des Jahres. Mal ehrlich, wer hat das bemerkt? Ich nicht wirklich. Der Hahn auf dem Mist auch nicht, denn der hat wohl noch immer Stallpflicht. Haben es die Wildtiere gemerkt? Die kann man schlecht fragen? Haben es die Autofahrer gemerkt? Wohl auch nicht. Die Sensoren an ihren Autos haben das Licht eben wenige Minuten eher eingeschaltet.

Es ist eigentlich traurig, das wir so weit von der Natur entfernt sind, dass wir gar nicht bemerken, wenn die Tage immer kürzer – oder eben ab heute wieder länger werden. Draußen ist es dunkel und wir bemerken es nicht. Das geht garantiert nicht nur Städtern so, sondern auch den Menschen auf dem Land. Licht an und fertig. Es gibt vielleicht doch einige wenige, die es bemerkt haben, dass wir den kürzesten Tag des Jahres hatten. Ich meine die Mitarbeiter in der Energieversorgung. Wir haben wahrscheinlich noch etwas mehr Strom verbraucht.

Und sonst? Die Weihnachtsbeleuchtung in den Einkaufstraßen und auf den wieder offenen Weihnachtsmärkten konnte gestern einige Minuten länger bewundert werden. Wer sich in der Dunkelheit nicht auf die Straße wagt, blieb noch einige Minuten mehr in den eigenen vier Wänden.

Was hätte man noch machen können? Raus gehen und des Sternenhimmel genießen, dem Nachwuchs den Großen Wagen und andere Sterne zeigen? Den Kamin noch etwas eher anfeuern? Vielleicht hätte man auch einige Minuten mehr kuscheln können. Hätte man, hat man aber wohl nicht – zumindest nicht mit Folgen. Ich habe versucht raus zu bekommen, ob in der längsten Nacht des Jahres mehr Kinder gezeugt werden. Leider deutet nichts darauf hin. Karneval ist für die Erhaltung der Menschheit deutlich wichtiger als eine sehr lange Nacht.

Und jetzt? Jetzt werden die Tage wieder länger. Davon bin ich weit aus mehr begeistert, auch wenn in weiter Ferne schon wieder die Arbeit im Garten droht. Ich bin nun mal ohne grünen Daumen und dem Gärtner-Gen auf die Welt gekommen. Doch auch ich sitze lieber in der Sonne. Wobei, auch am Kamin ist es sehr gemütlich. Dabei ist es mir egal, wann die Sonne untergeht. Vor 19 Uhr wird nie Holz aufgelegt.

Freuen wir uns also auf wieder längere Tage, weniger Stromverbrauch. Wobei, angesichts der Weihnachtsbeleuchtung ist der ohnehin noch einige Tage oder Wochen hoch.

Na egal, mache ich eben erst einmal Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Ich hoffe, Ihre weihnachtliche To-du-Liste ist so kurz, wie die vergangene Nacht.

 


Veröffentlicht am: 22.12.2016

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