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Automobil-News vom 24. Dezember 2016

Michael Weyland informiert...



Foto: Faurecia

Es ist noch nicht allzulange her, da wäre eine Frau wie Annette Stieve als Exotin angesehen worden. Sie ist Finanzchefin eines Unternehmens.  Das wäre natürlich noch kein Grund gewesen, sie zur Exotin zu machen.

Aber bei einem Weltkonzern, der zudem zu den größten Autozulieferern weltweit gehört, waren Frauen in Spitzenpositionen lange die absolute Ausnahme. Genauer gesagt ist Annette Stieve Finanzchefin North/East Europe bei Faurecia und Geschäftsführerin der Faurecia Automotive GmbH.  Was reizt eine Frau gerade an diesem Bereich?

Annette Stieve:  
Grade die Zulieferindustrie steht ja immer in diesem Spannungsbereich auch der knappen Margen. Aus diesem Grunde sind all diese Firmen immer schon historisch gezwungen gewesen, sich massiv um Finanzen und Analysen und Controlling zu kümmern, um einfach langfristig zu überleben, weil wir ein margenknappes Geschäft haben. Das war sicherlich auch seinerzeit eine meiner großen Interessen, warum ich mich für Automotive entschieden habe, Zulieferung, dadurch haben natürlich die Finanzbereiche in den einzelnen Häusern immer ein gewisses Gewicht und man ist sehr schnell an sehr spannenden Themen dran!

Es reicht aber definitiv nicht aus, sich in dieser Branche nur mit nüchternen Zahlen zu beschäftigen.   

Foto: Faurecia

Annette Stieve:  
Man muss sich mit dem Produkt identifizieren, ohne das geht gar nichts, dort wird das Ergebnis erarbeitet und umgesetzt. Wenn man diese Dinge nicht kombinieren kann und das Produkt auch nicht im Auge hat – hier werden ja die Erfolge und auch Misserfolge, die sich hinterher in den Zahlen niederschlagen, im Prinzip liegt das Fundament dort!  Ein Thermometer hat ja kein Fieber, also Zahlen an sich produzieren sich ja nicht selbst.  Das ist ja eigentlich nur ein Spiegel dessen, was operativ passiert.  Für mich war es aber seinerzeit auch unglaublich wichtig, in ein operatives Business zu gehen.  Also nicht Dienstleistung, sondern wirklich auch Wertschöpfung hinten dran zu haben.

Ohne Frage muss man bzw. in dem Fall frau bei Faurecia natürlich auch eine Affinität zum Automobil haben. Autos sind nun mal ein ganz besonders Produkt, mit dem wir auch tagtäglich umgehen. 

Annette Stieve:  
Die Automobilindustrie ist zur Zeit so spannend, wir stehen vor einer neuen Revolution, wir haben Themen wie Digital, autonomes Fahren, U-Mobility, das sind alles Herausforderungen, die zur Zeit die ganze Industrie umtreibt und natürlich eine unheimliche Dynamik darein bringt, was auch Spaß macht.

Dass Anette Stieve nicht nur an Zahlen, sondern auch am Produkt selbst Spaß hat, ist nicht zu überhören. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass man sich ohne eine starke Zuneigung zum Automobil als Finanzchefin bei einem Automobilzulieferer wie Faurecia wohl fühlen könnte.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/autonews20161223_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 24.12.2016

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