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29.05.2017

 

 

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Dakar Rallye 2017 - Etappe 5: Tupiza - Oruro

Vier MINI verbleiben in den Top-Ten

Alle Fahrer hatten auf der fünften Etappe der Dakar 2017 eine deutlich kürzere Strecke vor sich als erwartet, nachdem die Organisatoren entschieden hatten, die Route von 692 km auf 219 km zu verkürzen. Schlechtes Wetter auf dem Weg zum eigentlichen Ziel in Oruro machte ein Befahren des zweiten Teils der Tagesetappe unmöglich.

Mikko Hirvonen (FIN) und Michel Périn (FRA) erwischten einen außergewöhnlich guten Start in die Etappe und passierten den zweiten Wegpunkt mit nur vier Minuten Rückstand auf die Führenden als Dritte. Doch im nächsten Abschnitt unterlief dem Duo im #303 MINI John Cooper Works Rally bei der Navigation sein erster Fehler. Sie beendeten die Etappe auf Platz 15. Dadurch fielen sie zwar in der Gesamtwertung auf den fünften Rang zurück, sind aber noch in Reichweite der anderen Spitzenteams.

Hirvonen: „Wir haben uns verirrt. Davon hätten wir uns eigentlich besser erholen sollen, aber dann haben wir uns noch ein zweites Mal verirrt. Es war tückisch heute – für jeden.”

Besser lief es an diesem Tag für den #308 MINI John Cooper Works Rally von Orlando Terranova (ARG / Foto) und Beifahrer Andreas Schulz (GER). Sie verbesserten sich dank eines achten Platzes im Tagesklassement der sehr schwierigen Etappe auf den siebten Rang in der Gesamtwertung. „Die Navigation war heute wirklich sehr schwierig”, sagte Terranova.

Auch der dritte MINI John Cooper Works Rally hat das Rennen heute unter Vorbehalt wieder aufgenommen. Yazeed Al Rajhi (KSA) fühlte sich gesundheitlich besser als an den vergangenen beiden Tagen, an denen ihm die Höhenkrankheit sehr zu schaffen gemacht hatte. Dank der Hilfe seines Beifahrers Timo Gottschalk (DEU) brachte er das Fahrzeug mit der Startnummer 306 auf Platz 13 ins Ziel. Seine offizielle Platzierung im Gesamtklassement muss noch bestätigt werden.

Al Rajhi: „Es war alles in Ordnung. Ich habe mich viel besser gefühlt, aber dann haben wir uns verirrt. Doch ich denke, damit waren wir heute bei weitem nicht die einzigen. Wir sind in die eine Richtung gefahren und andere in eine andere. Es war verwirrend, aber wir haben einfach nur versucht, weiter zu pushen.”

Jakub Przygonski (POL) und Tom Colsoul (BEL) kamen im #316 MINI ALL4 Racing gut durch und landeten dank einer konstanten Leistung als Neunte in den Top-Ten der Tageswertung. Im Gesamtklassement bleiben sie Sechste.

Przygonski: „Wir hatten heute eine gute Etappe, doch dann haben wir uns verirrt und rund 30 km gebraucht, um wieder auf Kurs zu kommen. Jeder hat heute die Orientierung verloren, aber die Hauptsache ist, dass wir hier im Ziel sind. Das Wetter ist nicht gut, darauf müssen wir vorbereitet sein.”

Auch Boris Garafulic (ARG) und Beifahrer Filipe Palmeiro (POR) trotzten den großen Herausforderungen der Etappe und hielten als 14. den neunten Rang in der Gesamtwertung.

Die drei übrigen MINI ALL4 Racing beendeten die schwierige fünfte Etappe ebenfalls. Mohamed Abu Issa (QAT) und Xavier Panseri (FRA) wurden 31., einen Platz hinter Sylvio de Barros (BR) und Rafael Capoani (BR). Das Fahrzeug mit der Startnummer 325 des erfahrenen Duos Stephan Schott (GER) und Paulo Fiuza (POR) landete knapp davor auf Position 25.

Die morgige sechste Etappe (7.1.2017) soll wie geplant in Oruro starten und nach einer Gesamtdistanz von 786 km in La Paz enden.

Quelle: MINI Motorsport · Cross-Country Rallyes

 


Veröffentlicht am: 07.01.2017

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