Startseite  

19.11.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Wirtschafts-News vom 10. Januar 2017

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Gestern haben wir Sie schon über einige neue Gesetze informiert, die 2017 auf uns zukommen. Teilweise zu unseren Gunsten, teilweise zu unseren Lasten. Letzteres gilt ganz sicher für das Thema Lebensversicherungen.

Die werden deutlich unattraktiver. So gilt seit Anfang des Jahres für neuabgeschlossene, klassische Lebensversicherungen ein niedrigerer Höchstrechnungszins – auch Garantiezins genannt. Er sinkt von schon bisher bescheidenen 1,25 auf 0,9 Prozent. Lebensversicherungen sind somit wohl kaum noch attraktiv! Für Bestandskunden ändert sich nichts, diese erhalten die garantierten Leistungen ihres bestehenden Vertrages.

Apropos Versicherungen. Die meisten von uns sind bekanntlich gesetzlich versichert, hier greift man uns künftig auch tiefer in die Tasche. So steigt der Beitragssatz zur Pflegeversicherung auf 2,55 Prozent beziehungsweise sogar auf 2,8 Prozent bei Kinderlosen. In der Krankenversicherung bleibt er 2017 mehr oder weniger unverändert bei durchschnittlich 15,7 Prozent, auch der Zusatzbeitrag, den die Arbeitnehmer allein tragen müssen, wird vermutlich bei 1,1 Prozent bleiben.

Gutverdiener haben dennoch nicht unbedingt Grund zur Freude, denn die Beitragsbemessungsgrenzen, bis zu denen auf Arbeitsentgelt bzw. Rente Beiträge zu zahlen sind, steigen bei der Rentenversicherung im Westen auf 6.350 Euro monatlich, im Osten auf 5.700. In der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt die bundeseinheitliche Beitragsbemessungsgrenze 52.200 Euro, 2016 war die Grenze bei 50.850,00 Euro erreicht.

Reden wir mal drüber, was wir mehr bekommen. Falls wir zu den Kindergeldbeziehern gehören, können wir uns über eine sensationelle Kindergelderhöhung von monatlich zwei Euro pro Kind freuen. Ich fürchte allerdings, das wird maximal für EINEN zusätzlichen Kinobesuch mit der Familie ausreichen.  Nicht im Monat, im Jahr natürlich. Immerhin wird aber der Kinderfreibetrag von insgesamt 7.248 Euro in einem ersten Schritt um 108 Euro erhöht. Für Eltern bleibt dieser Betrag pro Kind und Jahr ihres Einkommens steuerfrei. Rentner können übrigens für Mitte 2017 mit einem Zuschlag von bis zu 2,0 Prozent rechnen. Die genaue Erhöhung wird man allerdings erst im Frühjahr erfahren. Man darf also gespannt bleiben.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20170110_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 10.01.2017

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit