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Die größten Sünden 2016 – Teil 4: Datensicherheit

Die Jugend surft sorglos

Internet? Kann ich! Das sagen vor allem die Jüngeren. Doch Datenschutz will gelernt und geübt sein, kleine Sünden passieren da schnell. Deshalb dreht sich der letzte Teil der Serie zu den größten Sünden 2016 um das Thema Datensicherheit. Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat im Auftrag der Gothaer nachgefragt* wo sich die Deutschen im vergangenen Jahr kleine oder große Nachlässigkeiten bei Computer & Co erlaubt haben.
 
Zu einfache Passwörter für E-Mail-Konten oder Benutzer-Accounts könnte man sich eigentlich auch sparen – Schutz für persönliche Daten besteht dann nämlich kaum. Dazu gehört auch ein Standard-Passwort, das man für alle seine Online Dienste verwendet. Dennoch zeigt die Umfrage: Über die Hälfte der Befragten benutzt dasselbe Passwort für verschiedene Plattformen.

Ein Siebtel gibt auch zu unsichere Passwörter zu verwenden. Das beliebtestes deutsche Passwort ist laut des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) übrigens immer noch die Zahlenreihe „123456“. Ebenso loggten sich im vergangenen Jahr fast 40 Prozent nicht aus ihren E-Mail-Konten oder sozialen Netzwerken aus. Ein weites Manko: Daten sichern. Etwas weniger als die Hälfte tut dies nicht regelmäßig.

Leichtsinnigkeit mit Daten vor allem bei Jüngeren

Besonders die sogenannten „Digital Natives“, die eigentlich mit Internet und Co aufwuchsen, sind nachlässig: Daten sichert weit über die Hälfte nicht regelmäßig. Etwa ebenso viele loggen sich nicht aus Anwendungen aus. Fast zwanzig Prozent verraten anderen Personen sogar den Handy-PIN. Unter allen Befragten waren das nur fünf Prozent.

Problematisch ist auch der Umgang mit sozialen Netzwerken: „Urlaubsbilder sollte man erst nach dem Urlaub teilen, damit die Einbrecher sich nicht schon auf Facebook und Co ihr nächstes Ziel aussuchen können“, rät Petra Schindler, Einbruchexpertin der Gothaer. „In der Umfrage zeigte sich aber, dass über zwanzig Prozent der Unter-30-Jährigen das gerne tun und somit ihr Zuhause in den Fokus von Dieben rücken könnten.“

Schnell und billig statt sichere Daten

Auch weil es oft schnell gehen soll, wird die Datensicherheit vernachlässigt: 11 Prozent der Jüngeren haben schon einmal den Virenscan abgebrochen, weil er zum Beispiel ihren Computer verlangsamte (Gesamt: 6 Prozent). Doch nicht nur schnell, auch billig oder bequem ist angesagt: Zugunsten von Rabatten oder Zahlungsmöglichkeiten haben 15 Prozent schon einmal bei einem unbekannten Online-Portal gekauft (Gesamt: 9 Prozent).

Die Studie zeigt aber auch Positives: Insgesamt haben nur 6 Prozent der Befragten zugegeben, schon einen E-Mail-Anhang von einem unbekannten Absender geöffnet zu haben. Auf eine Spam-Mail haben nur 2 Prozent geantwortet. Bilder ihrer Kinder teilten zehn Prozent in sozialen Netzwerken. Und sogar ein Fünftel konnten sich keine der genannten Sünden vorwerfen und schützen somit bewusst ihre Daten.

 


Veröffentlicht am: 18.01.2017

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