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17.08.2017

 

 

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Aufgespießt: Pistenspaß

… ein teures Vergnügen!?

(Helmut Harff/Chefredakteur) Geht es um Wintersport, so hört man immer wieder, dass der ähnlich teuer wie Tauchsport oder Golf ist. Zugegeben, wer auf die Piste will, muss ein relativ gut gefülltes Bankkonto haben.

Für den Pistenspaß kommt einiges zusammen, selbst wenn man sich die Ausrüstung "nur" ausleiht. Neben der Anreise und dem Quartier schlägt der Skipass immer ein tiefes Loch in die Urlaubskasse. Eine Familie mit zwei größeren Kindern legt allein dafür schnell mal 600 bis 1000 Euro für eine Woche auf den Tisch. Da hat man aber noch keine Skier, kein Snowboard unter den Füßen und keinen Helm nebst Brille auf dem Kopf.

Doch wer nicht gerade ein Adrenalin-Junkie ist und nicht unbedingt den Geschwindigkeitsrausch braucht, dem bietet die verschneite Landschaft, ob in den Alpen, den Mittelgebirgen oder im Flachland viel Wintersportvergnügen.

Wer sich auf Skiern voran bewegen will, aber auf steile Abhänge verzichten kann oder will, schnallt sich die Langlaufski unter die Füße. Die kann man einschließlich der Schuhe relativ preisgünstig ausleihen. Skipässe sind ebenfalls nicht notwendig. Selbst wenn man zum Erreichen die Loipen den Skibus oder die Seilbahn benutzen muss, so ist das - vor allem wenn es Touristencards vom Hotel gibt - deutlich billiger als ein Skipass oder sogar umsonst. Deutlich ungefährlicher als Abfahrtski ist es auch noch.

Wer es anstrengender mag, entscheidet sich für das Ski-Tourengehen. Das ist die Trendsportart schlechthin. Doch etwas Erfahrung auf Skiern sollte man schon haben.

Noch billiger - vor allem weil das Sportgerät nicht viel kostet - ist das Rodelvergnügen. Anfänger sollten aber ruhig mal einen Rodelschnupperkurs besuchen, denn keiner wird als Rodler geboren und Naturtalente sind selten.

Das gilt auch für meinen Winter-Lieblingssport - dem Schneeschuhwandern. So über verschneite Wege, durch den Wald, über Felder und Wiesen zu stapfen und die Natur zu genießen, das ist genau das Richtige für mich. Schneeschuhe gibt es für wenig Geld, sie nehmen nicht viel Platz ein und man braucht nur ganz normale Winterbekleidung.

Die reicht auch für den preiswertesten Wintersport - das Wandern. Es gibt kein Wintersportgebiet mehr, in dem nicht auch im Winter kilometerlange Wanderwege präpariert werden. Winterwandern ist ein sportliches Vergnügen für jedermann. Man kann ganz leichte Wege beschreiten, aber sich auch richtig verausgaben.

Wandern, egal ob auf Skiern, auf Schnee- oder Wanderschuhen hat noch ein Vorteil: Man kann seine Brotzeit im Rucksack mitnehmen und ist damit nicht auf die teuren Jausenstationen angewiesen und muss sich auch nicht in die langen Schlangen auf den Hütten einreihen. Der Geldbeutel wird so zusätzlich geschont.

Noch Fragen? Es gibt keinen Grund, auf die Freuden des Winters zu verzichten. Na vielleicht eine - der fehlende Schnee. Dann bleibt noch immer der Gang in die Eislaufhalle.

 


Veröffentlicht am: 23.01.2017

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