Startseite  

23.11.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Wirtschafts-News vom 23. Januar 2017

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Die Weihnachtszeit war teuer und nun treffen oft auch noch die Jahresrechnungen ein. Ein sprunghafter Anstieg der Kreditanfragen im Januar und Februar ist die Folge. Bei der Suche nach dem passenden Angebot handeln viele Deutsche aber unbedacht und täuschen sich selbst.

Das ergab eine forsa-Studie im Auftrag des Kreditvergleichsportals smava. Schaut man sich die Zahlen an, stellt man fest, dass zwei Drittel glauben, ohne Konditionenvergleich das günstigste Angebot gefunden zu haben.

63 Prozent der Befragten gaben dagegen an, sich vor der Aufnahme ihres zuletzt beanspruchten Ratenkredits umfassend informiert zu haben. Der Vergleich von Kreditangeboten zählte für sie aber offenbar nicht dazu: Zwei Drittel verzichteten nach eigener Aussage darauf. Nur jeweils ein Drittel der Befragten entschied sich Filialbank- (33%) oder Online-Kreditangebote (34%) zu vergleichen. Die Mehrheit (69%) ist dennoch davon überzeugt, den für sie günstigsten Kredit auf dem Markt erhalten zu haben.

"In Zeiten, in denen sich Kreditangebote so leicht miteinander vergleichen lassen wie Produkt-, Flug- oder Reisepreise ist der Verzicht auf einen Kreditvergleich kaum nachvollziehbar. Es ist gut denkbar, dass viele der Kreditnehmer von den aktuell sehr niedrigen Zinsen geblendet werden und vermuten, dass es ohnehin nicht günstiger geht. Doch das ist in der Regel ein teurer Trugschluss"
, sagt man bei smava. "Denn je nach Anbieter, Kredit-Verwendungszweck, Kreditsumme, Laufzeit und Bonität des Antragstellers können die Konditionen sehr stark variieren. Während die Nutzung von Preissuchmaschinen im Bereich Shopping, Reisen und Versicherungen inzwischen zum Alltag gehört, sehen wir im Bereich Kredite noch große Aufklärungsnotwendigkeit."

Interessant: Offline-Kreditnehmer täuschen sich stärker als Online-Kreditnehmer

Laut der Studie neigen Konsumenten, die ihren Kredit in einer Filial-Bank aufnehmen, stärker zur Selbsttäuschung. 6 von 10 Personen (59%) in dieser Gruppe gaben an, sich umfassend vor der Kreditaufnahme informiert zu haben. Kreditangebote verglichen haben hingegen im Schnitt nur 26 Prozent. Deutlich anders sieht das Informationsverhalten von Verbrauchern aus, die ihren Kredit online abgeschlossen haben. 9 von 10 Befragten (86%) dieser Gruppe haben sich nach eigener Aussage umfassend vor der Kreditaufnahme informiert. Dazu haben 8 von 10 (78%) Konditionen von Online-Banken und 5 von 10 (47%) von Filial-Banken verglichen.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20170123_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 23.01.2017

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit