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23.03.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Hallo Emma!

Herzlichen Glückwunsch zum 40.

Wenn ich an dieser Stelle jemand zum Geburtstag gratuliere, dann muss schon etwas besonderes dahinter stecken. Und Emma ist etwas besonderes.

Die Geschichte von Emma begann vor genau 40 Jahren und es war eine Sensation in der damaligen Bundesrepublik. Emma, gegründet und bis heute geführt von der Frauenrechtlerin Alice Schwarzer, war eine Frauenzeitung, in der es keine Schminktipps, in der es keine Abnehmtipps und auch keine Tipps für mehr Action im Bett gab und gibt.

Emma, das war das Sprachrohr der sich emanzipierenden Frauen in der damaligen Bundesrepublik. Emma war und ist wohl auch noch das kämpferische und unangepasste Medium aller Frauen, die sich für Frauenrechte und Gleichberechtigung einsetzen. Lange Zeit war die Emma auch als Blatt gegen die Männer verschrien. Ich glaube, auch über diesen Ruf war man bei der Emma nicht wirklich traurig.

Doch die Emma hatte nicht nur eine starke Wirkung auf viele Frauen und auch auf die Politik. Sie hatte auch Wirkung auf die bundesdeutschen Männer, die sich vor 40 Jahren noch in ihrer Rolle als Pascha und Familienoberhaupt gefielen. Emma hat sicherlich vieles in der alten Bundesrepublik verändert.

Doch augenscheinlich haben sich die Zeiten geändert. Startete die Emma vor 40 Jahren noch mit einer Auflage von 200.000 Exemplaren, so werden heute noch 50.000 Zeitungen je Ausgabe gedruckt. Sieht man es positiv, so hat sich die Emma ein Stück weit selber überflüssig gemacht.

Wie auch immer: Herzlichen Glückwunsch Emma!

Was ich aber nun überhaupt nicht verstehe ist, dass es bis heute nicht ein annähernd so erfolgreiches Blatt gibt, das sich mit der Rolle und den Rechten von Männern und vor allem von Vätern befasst. Brauchen wir Männer kein solches Blatt? Traut sich keiner, dieses Thema medial in die Hand zu nehmen? Ich glaube, wir brauchen ein Blatt, dass sich mit der Rolle des Mannes, das sich mit der Rolle der Väter beschäftigt. Wir Männer sollten auch medial unsere Rolle definieren und vor allem für unsere Rechte kämpfen.

Ich habe gestern an dieser Stelle gefordert „Neue Männer braucht das Land“. Mit neu meinte ich nicht jüngere, sondern wirklich neue, moderne Männer, die sich nicht(nur) über die Höhe ihrer Boni, der PS-Zahl ihres fahrbaren Untersatzes oder sonstwie materielle Dinge definieren. Für die Diskussion darüber, wie dieser neue Mann aussehen kann und soll, dafür brauchen wir ein der Emma vergleichbares Blatt. Wie wäre es mit „Hugo“?

Mal sehen, ob mir dazu noch beim Frühstück etwas einfällt.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 26.01.2017

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