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Morgengruß von Helmut Harff: Winterküche

… eines Suppenkaspers

Etwas warmes braucht der Mann. Das gilt vor allem in diesen Tagen. Nein, ich bin nicht der Ansicht, dass eine warme Suppe wirklich gegen Grippe oder auch nur gegen eine simple Erkältung hilft. Und doch, eine Suppe ist immer gut und lässt sich nun mal auch mit kratzigem Hals besser essen, als Schnitzel mit Pommes.

Suppe ist allerdings nicht gleich Suppe. Mann tut sich nicht wirklich etwas Gutes, wenn er für seine Suppe eigentlich nur einen Topf und einen Dosenöffner braucht. Suppe aus der Dose – das ist etwas für Verlierer, für Jammerlappen und Muttersöhnchen. Wer ein moderner Mann sein will, kocht seine Suppe selber.

Keine Ahnung wie? Da hat jemand mal etwas wie Google erfunden. Da gibt Mann in die Suchmaske „einfache Suppenrezepte“ ein. Da findet man so viele Rezepte, dass man bis zum nächsten Winter jeden Tag eine nachkochen kann. Man kann aber auch jemand fragen, der sich damit auskennt.

Ganz clever finde ich die Idee, Freunde und Freundinnen zu einer Suppenkoch-Party einzuladen. Jeder bringt was für „seine“ Suppe mit. Wer solche Partys veranstaltet, sollte aber über eine funktionsfähige Küche verfügen, mehr als zwei Teller, ein Küchenmesser und zwei Töpfe verfügen. Notfalls lässt Mann auch das mitbringen.

Ich weiß nicht, welche Suppen bei so einer Party entstehen. Doch das schöne an Suppen ist ja, dass man fast nichts falsch machen kann – sieht man mal von zu viel Salz ab. Suppen schmecken immer irgendwie.

Wenn ich Suppe koche, dann immer zuerst die fleischige Grundlage. Die lasse ich mehrere Stunden köcheln. So geht alle Kraft in die Suppe über. Für eine Tasse heiße Suppe reicht das schon fast. Klar gehört Gemüse in die Suppe. Das sollte aber nur solange kochen, bis es noch bissfest ist. So verliert es weniger Vitamine und Geschmack.

Fleischlos ist allerdings meine Lieblingssuppe – die aus Kürbis. Die macht nicht viel Arbeit, macht satt und ist das beste nach einem ausführlichen Winterspaziergang. Wer es kalorienarm mag, verzichtet auf Sahne und nimmt zur Verfeinerung lieber ein aromatisches Öl wie Kürbiskernöl.

Suppen, das ist für mich wirklich das Winteressen schlecht hin. Man kann gleich so viel davon kochen, dass man auch am nächsten oder übernächsten Tag sie noch genießen kann. Zum Kochen der meisten Suppen steht Mann auch nicht stundenlang in der Küche und der Abwasch hält sich auch in Grenzen. Was will Mann noch mehr?

Ich will jetzt Frühstück – ohne Suppe aber mit selbst gemachtem Saft.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück und viel Spaß beim Suppe kochen.

 


Veröffentlicht am: 03.02.2017

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