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Auf gute Nachbarschaft

Richtig versichert bei Freundschaftsdiensten

Wie wäre es, zum Valentinstag nicht nur an die Liebsten, sondern auch an die Nachbarn zu denken? Aber Achtung: Kleine Gesten können im Schadensfall teuer werden. Die Experten der DVAG erklären, warum eine private Haftpflichtversicherung, die auch bei Gefälligkeiten leistet, sinnvoll ist.

Fast ein Drittel der Deutschen wünscht sich laut einer aktuellen Studie von TNS Infratest mehr Kontakt zu ihren Nachbarn. Kleine Dienste wie Blumen gießen, Umzugskisten tragen oder Streichen können schnell das Eis brechen. Doch was passiert, wenn dabei auch etwas anderes wie ein Glas oder das Fernsehgerät zerbricht?

Dann steht das gute Nachbarschaftsverhältnis auf dem Spiel und schnell die Frage nach der Haftung im Raum. Lässt der Helfer beispielsweise versehentlich etwas fallen, bleibt der Hilfesuchende oft auf den Kosten sitzen. Doch dies soll der Nachbarschaftshilfe nicht im Weg stehen. Um Streit zu verhindern, raten die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) dazu, vorher den eigenen Versicherungsschutz zu überprüfen.

Helfer können nur bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz haftbar gemacht werden

In der Regel gilt: Wer fremdes Eigentum beschädigt, muss für den Schaden aufkommen. Da springt die private Haftpflichtversicherung ein. Doch gerade bei Gefälligkeiten – freiwilligen und unentgeltlichen Hilfeleistungen – ist die Haftungsfrage kompliziert. Im Schadensfall wird zwischen leichter und grober Fahrlässigkeit sowie Vorsatz unterschieden. Nicht haftbar gemacht wird der Helfer, wenn er leicht fahrlässig handelt: Der Geschädigte hat also keinen Anspruch auf Schadensersatz.

Die DVAG-Experten erläutern: „Zerbricht der hilfsbereite Nachbar etwa beim Blumengießen versehentlich eine Vase, gilt dies als leichte Fahrlässigkeit. Er kann nicht haftbar gemacht werden.“ Hätte der Schaden jedoch durch gesunden Menschenverstand verhindert werden können, gilt dies als grobe Fahrlässigkeit. „Fällt ein auf dem Fenstersims abgestellter Gegenstand durch einen Windstoß herunter und beschädigt etwas, liegt grobe Fahrlässigkeit vor“, so das Beispiel der Vermögensberater. „Vorsätzlich handelt, wer bewusst und gewollt schädigt. Beispielsweise wenn der Helfer aus Neid oder Wut Eigentum des Nachbarn zerstört“, erklären die Experten der DVAG. Viele Schäden bei Freundschafts- und Nachbarschaftsdiensten entpuppen sich als leicht fahrlässig. Der Geschädigte bekommt den Schaden also nicht erstattet – ein potenzieller Auslöser für einen Streit.

Geringere Deckungssumme bei Gefälligkeitsschäden

Doch auch bei grober Fahrlässigkeit zahlt die Versicherung im Falle von Gefälligkeitsschäden meist nur in eingeschränktem Maße bis zu einer bestimmten Entschädigungsgrenze. Die Experten der DVAG raten daher allen freiwilligen Helfern dazu, eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen, die auch Gefälligkeitsschäden abdeckt und dies im besten Fall unbegrenzt bis zur vereinbarten Versicherungssumme – dann bleibt der Betroffene nicht auf den Kosten sitzen. Damit steht einer guten Nachbarschaftsbeziehung nichts mehr im Weg – egal, ob am Valentinstag oder den Rest des Jahres.

Foto: RF Masterfile DVAG

 


Veröffentlicht am: 07.02.2017

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