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Wirtschafts-News vom 13. Februar 2017

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Wer seine Steuern elektronisch an das Finanzamt meldet, muss ab sofort keine Belege mehr einreichen und nicht mehr alle Daten händisch in die Steuererklärung eintragen. Das regelt unter anderem das neue Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens. Das gemeinnützige Verbraucherportal Finanztip erklärt, was alles durch das Gesetz auf Steuerpflichtige zukommt.

11,5 Millionen Steuerpflichtige erhielten 2011 im Schnitt 875 Euro zu viel gezahlte Steuern zurück - das zeigen jüngste Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Eine Abgabe der Steuererklärung lohnt sich für Verbraucher daher meist. Mit dem Steuermodernisierungsgesetz soll dies noch einfacher werden.

Im digitalen Finanzamt Elster können Steuerpflichtige von einer vorausgefüllten Erklärung profitieren. Mit dem sogenannten Belegabruf können Arbeitnehmer Informationen wie Name, Adresse, Konfession, Steuernummer, die vom Arbeitsgeber einbehaltenen Steuern und Sozialversicherungseinträge per Mausklick abrufen. "Die Registrierung ist zwar etwas mühselig, es lohnt sich aber langfristig trotzdem", sagt man bei Finanztip. "Denn einmal erledigt, muss man nicht jedes Jahr wieder die elektronisch gemeldeten Daten eingeben." Sich blind auf den Belegabruf zu verlassen sei aber keine gute Idee: "Verbraucher sollten die Daten auf jeden Fall prüfen." Ebenfalls neu ist, dass Belege nicht mehr postalisch eingereicht werden müssen. "Wer die Steuererklärung online macht, kann sich ab sofort die Portokosten für den Belegversand sparen", heißt es

"Benötigt das Finanzamt bestimmte Nachweise, fordert es diese konkret ein. Deshalb sollte man die Belege bis mindestens ein Jahr nach dem Steuerbescheid aufbewahren." Dass das Finanzamt Belege anfordert, soll aber die Ausnahme werden. Die meisten Steuererklärungen können seit diesem Jahr erstmals nur noch maschinell geprüft werden. Wer möchte, dass ein Sachbearbeiter über die Steuererklärung schaut, für den hat man einen Tipp: "Einfach im Freitextfeld einen Hinweis eintragen - das lohnt sich zum Beispiel, wenn man anderer Auffassung als das Finanzamt ist oder die Daten nicht stimmen." Auch den Steuerbescheid kann man auf Wunsch digital abrufen oder sich zusenden lassen. Bis Ende Mai des Folgejahres müssen Steuerpflichtige die Erklärung in der Regel einreichen. Ab 2019 - also erstmals für die Steuererklärung 2018 - gelten spätere Abgabefristen. Und an diese sollte man sich tatsächlich halten, denn "wer seine Erklärung zu spät abgibt, muss künftig zahlen". Mindestens 25 Euro pro verspätetem Monat gehen automatisch an den Staat.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20170213_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 13.02.2017

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