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Morgengruß von Helmut Harff: Ein Sträußchen

… für die Liebste

Heute ist Valentinstag. Der ist keine Erfindung der Floristen, wie man meinen könnte, sondern einer der ältesten Feiertage, die wir kennen.

Wer bei Wikipedia nachschlägt, erfährt nicht nur, dass der Valentinstag auf einen der beiden enthaupteten christliche Märtyrer Valentin von Terni oder Valentin von Viterbo zurück geht. Der Gedenktag wurde von Papst Gelasius I. 469 für die ganze Kirche eingeführt, 1969 jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen. Doch das stört niemand mehr und alle, die verliebt sind oder meinen das dokumentieren zu müssen, schenken der oder dem Angebeteten eine Kleinigkeit – zumeist eben Blumen.

Wenn ich allerdings so beobachte, was ich im Vorfeld des Valentinstages an Meldungen bekommen habe, so habe ich jedes Jahr mehr den Eindruck, dass die Geschenke zu Valentinstag ebenso üppig ausfallen sollten (oder müssen?), wie die zum Geburtstag oder Weihnachten. Das geht bis zu mehreren Tausend Euro teuren Reisen oder Schmuck.

Können wir heute unsere Liebe nur noch mit einem Einkaräter, einem Porsche oder einer Kurzreise ins 5-Sterne-Wellness-Hotel plus Einkaufsbummel unter Beweis stellen? Geht Liebe nicht mal nur durch den Magen sondern nur noch über die Kreditkarte? Ich glaube das nicht. Ich glaube, dass hier die Werbung einfach einen so privaten, ja intimen Tag für ihre Anliegen nutzen – um nicht zu sagen missbrauchen – will.

Ich finde, gerade der Valentinstag sollte der Tag der Verliebten bleiben. Seine Verliebtheit kann man mit einer kleinen Geste, einem schön gedeckten Tisch, mit verführerischer Wäsche – selber getragen oder als Geschenk – oder anderen Kleinigkeiten zeigen. Das geht auch mit einer Liebesbotschaft. Wer das allerdings per Mail oder SMS erledigen will, der hat Liebe einfach nicht verdient. Ich befürchte nur, dass es so unromantische Typen gibt. Jungs, dann vergesst diesen Tag lieber.

Noch ein Tipp: Wer gerade am Valentinstag seine Liebe jemand gestehen will, der oder die davon überhaupt noch nichts ahnt, sollte sehr diskret vorgehen. Wer der Angebeteten gerade heute einen Blumenstrauß auf den Schreibtisch stellt oder vor aller Augen eine herzförmige Pralinenschachtel überreicht, schafft unter Umständen eine mehr als peinliche Situation. Diskretion ist oberstes Gebot. Ich hoffe, der Hinweis kommt gerade noch rechtzeitig. Wer nun auf die Idee kommt, sein Valentinspräsent anonym „zuzustellen“, beispielsweise etwas in die Handtasche der Ahnungslosen zu platzieren, ist auch nicht viel klüger. Möglicherweise glaubt die so Beschenkte ja, das Präsent kommt von jemand anders.

Doch nun genug, ich muss zum Bäcker und noch schnell beim Blumenladen vorbei gehen. Ja, ich finde, zum Valentinstag gehören Blumen und frische Brötchen.

Ich wünsche allen ein genussvolles Frühstück und einen kleinen Liebesbeweis.

 


Veröffentlicht am: 14.02.2017

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