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21.09.2017

 

 

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Who Pays?

Wann ist Armut Reichtum?

„Kunst = Kapital“, formulierte Joseph Beuys. Damit fasste er in eine knappe Formel sein Weltverständnis: „Die einzige revolutionäre Kraft ist die Kraft der menschlichen Kreativität.“

Ausgehend von diesem Kapitalbegriff blickt die Ausstellung "Who Pays?" (bis 21. Mai 2017) auf sich verändernde Geld- und Kapitalvorstellungen und einen damit einhergehenden Wandel von Bedeutungen und Werten. "Who Pays?" versammelt künstlerische Positionen von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart. Sie ermöglichen es, aus unterschiedlichen Perspektiven unseren Vorstellungen von Reichtum und Armut, von Geben und Nehmen sowie von Teilhabe, die heutzutage zumeist auf rein ökonomische Aspekte reduziert werden, nachzugehen.

Unsere westlich geprägten Gesellschaften befinden sich in einem grundlegenden Umbruch. Nicht nur steigende Raten von Burnout und Depressionen zeugen von tiefliegenden Ängsten, sondern auch ein sich abzeichnendes Bedürfnis nach Abschottung und nach Bewahrung von Gütern und Werten. Demgegenüber finden sich vielfältige Ansätze, die Potentiale und Chancen für eine nachhaltigere Zukunft sehen. Der Titel der Ausstellung "Who Pays?" – Wer bezahlt? – basiert auf einem leuchtenden Schriftzug der KünstlerInnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co) und richtet sich an jeden Einzelnen.

Werke von
Ovidiu Anton, Gianfranco Baruchello, Joseph Beuys, Susanne Bosch, Marcel Broodthaers, Filipa César, Felix Gonzalez-Torres, David Hammons, Diango Hernández, Thomas Hirschhorn, Anja Kirschner & David Panos, Alicja Kwade, Thomas Lehnerer, Mark Lombardi, RELAX (chiarenza & hauser & co), Christof Salzmann

Kooperationen und Veranstaltungen
Who Pays? ist eine Produktion des Kunstmuseum Liechtenstein, kuratiert von Christiane Meyer-Stoll. Teil der Ausstellung ist eine vielfältige Zusammenarbeit mit anderen Institutionen.

Das artsprogram der Zeppelin Universität, Friedrichshafen, kuratiert in einem Beuys gewidmeten Raum das "Archiv für Soziale Plastik". Anfang der 1970er-Jahre fand sich in Achberg eine Gruppe zusammen, die unter dem Begriff "Der Dritte Weg" nach alternativen Gesellschaftsmodellen suchte. Hier wurden bis heute wirksame gesellschaftliche Impulse entwickelt und dabei erarbeitete Beuys sein Konzept des erweiterten Kunstbegriffs. Für "Who Pays?" untersuchte der Künstler Christof Salzmann die vom Verleger Rainer Rappmann gesammelten Materialien des Archivs im Hinblick auf den Geld- und Kapitalbegriff bei Beuys.

Kunstmuseum Liechtenstein
Städtle 32
9490 Vaduz
Tel.: +423 235 03 00
Fax: +423 235 03 29
mail@kunstmuseum.li

Dienstag-Sonntag: 10-17 Uhr
Donnerstag: 10-20 Uhr
Montag geschlossen
Geöffnet am - Ostermontag, 10-17 Uhr - Pfingstmontag, 10-17 Uhr

Foto:
chiarenza & hauser & co

 


Veröffentlicht am: 16.02.2017

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