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24.03.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Faule Frauen!?

Gleichberechtigung – nur ein Wunschtraum?

Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat in einer Studie festgestellt, dass die Frauen in Deutschland weniger arbeiten als ihre Geschlechtsgenossinnen in den allermeisten anderen Ländern. Ermittelt wurde auch, dass die Frauen nur wenig zum Familieneinkommen beitragen.

Das ist für mich ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich seit Jahrzehnten für die Gleichberechtigung von Mann und Frau einsetzen. Sicherlich hat sich da einiges verbessert, doch von Gleichberechtigung sind wir so weit entfernt, wie Afghanistan von einem sicheren Land.

Es ist schon mehr als befremdlich, dass Frauen im Schnitt nur 22,4 Prozent des Familieneinkommens erwirtschaften. Dänische Frauen bringen es auf 42 Prozent. Auch arbeiten Frauen in Deutschland deutlich weniger als Männer.

Nun darf man das in diesem Land ja nicht so stehen lassen und verweist auf eine schlechte Kinderbetreuung, auf steuerliche Aspekte, auf schlechtere Bezahlung von Frauen. Stimmt, doch für mich sind das dennoch Ausreden. Will mir jemand erzählen, dass die Kinderbetreuung in Rumänien, in Griechenland oder Litauen so viel besser als in Deutschland ist? Will mir jemand sagen, dass in diesen Ländern die Karrierechancen für Frauen so viel besser als in Deutschland sind? Will  mir jemand sagen, dass Frauen, dass Familien in diesen und vielen andern Ländern so viel besser gestellt sind als in Deutschland?

Nein, das glaube ich auf keinen Fall. Ich glaube viel mehr, dass Männer in Deutschland so viel verdienen, dass sie mit ihrem Einkommen eine Familie ernähren können. Glaube ich das, so macht es auch Sinn, dass Männer mehr verdienen als Frauen, dass sie karriereorientierter als Frauen sind. Klar, auch Frauen machen gute und gut bezahlte Jobs und klettern auf der Karriereleiter weit nach oben. Doch wie die OECD-Studie ergibt, eben deutlich weniger als die Männer.

Es wird ja noch heute gern dann auf die DDR verweisen, wenn es um die Gleichberechtigung der Frauen geht. Doch warum schufteten die Frauen in der DDR mindestens so viel wie die nicht sehr emanzipierten Männer? Weil das Gehalt der Männer nicht ausreichte um ein Auto zu kaufen, eine Datsche zu unterhalten oder in den Urlaub zu fahren.

Hierzulande können das sehr viele Männer mit ihren Einkommen selber stemmen. Das hat zur Folge, dass Frauen nicht unbedingt Vollzeit oder überhaupt arbeiten müssen. Ich habe Sorge, was das mit unser Gesellschaft macht, wenn man beispielsweise bei Spiegel online lesen kann:
Berufstätige Mütter verändern die Gesellschaft langfristig. Sie tragen, so besagt die (OECD)Studie, "zu generationsübergreifenden Effekten im Hinblick auf die künftige Gleichstellung der Geschlechter" bei. Kinder, deren Mütter berufstätig waren und sind, erwarteten "von der Gesellschaft eher, dass sie Frauen auf dem Arbeitsmarkt die gleichen Chancen bietet wie Männern". Söhne, die von berufstätigen Müttern erzogen wurden, "verbringen als Erwachsene später mehr Zeit mit der Betreuung der Kinder als Söhne von Hausfrauen".

Als gleichberechtiger Mann genieße ich jetzt das Frühstück, das die beste Frau der Welt gerade auf den Tisch gestellt hat.

Ihnen wünsche ich auch heute ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 21.02.2017

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