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Wirtschafts-News vom 13. März 2017

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Jeder vierte Biker will mit seinem Motorrad durch die Vereinigten Staaten fahren. Genauer: Die Route 66 ist für 43 Prozent der deutschen Motorrad-Liebhaber das Traumziel. 25 Prozent der Befragten streben nicht in die Ferne, sondern in ein Nachbarland Deutschlands: Sie würden gern die Provence per motorisiertem Zweirad entdecken.

Das ist das Ergebnis der repräsentativen Umfrage "Motorrad-Trends 2017" der CreditPlus Bank AG.  Auch Neuseeland, Kanada und Skandinavien reizen die Kraftrad-Anhänger. Je 24 Prozent der Befragten sehen sich dort über die Straßen brausen. Immerhin 23 Prozent finden zudem eine Tour über die Alpen sehr reizvoll. Mehrfachnennungen waren bei dieser Frage möglich.

Auf solch einer Fahrt wären die Deutschen am liebsten mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin unterwegs. Jeder Vierte gab das an (42 Prozent). Fast jeder Fünfte würde aber eher den Liebsten oder die Liebste zu Hause lassen und sich mit dem Kumpel oder der besten Freundin auf den Weg machen (19 Prozent). Fünf Prozent der Befragten könnten sich für eine Tour mit der gesamten Familie begeistern. Mit prominenten Beifahrern möchte hingegen kaum jemand auf große Fahrt gehen. Allenfalls Schlagersängerin Helene Fischer können sich fünf Prozent an ihrer Seite vorstellen.

Bemerkenswert: Mit US-Präsident Donald Trump würden immerhin zwei Prozent auf große Fahrt gehen, mit SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ein Prozent - aber niemand mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Generell schwirrt 40 Prozent der Deutschen der Kauf eines Motorrads im Kopf herum. Feste Pläne haben diesbezüglich bereits sieben Prozent gemacht. Das sind zwei Prozentpunkte weniger als im Jahr 2016. Die deutschen Motorradliebhaber und -interessierten haben als Kaufobjekt dabei eher Roller, Mopeds, Mokicks und Quads als Allrounder und große amerikanische Modelle vor Augen. Grübelten im Vorjahr noch zehn Prozent der Befragten, ob sie sich ein Quad zulegen, waren es in diesem Jahr 16 Prozent. Auf denselben Wert kommen Motorroller, Mopeds und Mokicks. "Bei Rollern kann man von einer kleinen Renaissance sprechen", sagt man bei der CreditPlus Bank AG. "Denn im Jahr 2013 wollten noch 27 Prozent der Befragten ein Motorroller, Moped oder Mokick kaufen. Und die Beliebtheit ging stetig zurück." Nach vier Jahren sei nun erstmals wieder ein Aufwärtstrend zu verzeichnen.  Chopper und Cruiser kommen bei den Deutschen hingegen nicht mehr ganz so gut an:  Das Interesse sank im Vergleich zum Vorjahr deutlich - um fünf Prozentpunkte auf elf Prozent.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20170313_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 13.03.2017

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