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Morgengruß von Helmut Harff: Knutsch

Diesen Tag liebe ich…

Heute will ich knutschen! Nein, das ist keine verbale sexuelle Belästigung. Das ist der Wunsch der Erfinder des Lips Appreciation Day, des Ehrentag der Lippen. Den haben sich die US-amerikanischen Feiertagserfinder Ruth und Thomas Roy ausgedacht.

Nach ihrem Willen wird dieser Tag immer am 16. März begangen. Wieso? Das müssen Sie schon das Ehepaar fragen. Vielleicht haben Sie sich an einem 16. März das erste Mal geküsst. Nach ihrem Willen ist dieser Tag aber nicht nur ein Knutschtag, sondern auch der Tag, an dem man sich Lippenbalsam oder Lippenstift kaufen sollte. Vielleicht haben ja beide auch ein entsprechendes Geschäft oder Aktien eines Herstellers.

Wie dem auch sei, ich finde den übrigens urheberrechtlich geschützten Lips Appreciation Day einen der schönsten und wertvollsten Feiertage überhaupt. Lippen pflegen und dann Knutschen was das Zeug hält, das ist doch Genuss pur.

Überhaupt, ich finde, es wird viel zu wenig geküsst. Wir sollten uns viel mehr küssen. Nein ich meine nicht die Bruderküsse von Politikern oder die angedeuteten Begrüßungsküsse auf die Wange oder den Handrücken. Wobei, so schlecht sind auch die nicht. Ich meine wirkliche Küsse, Küsse voller Leidenschaft. Man stelle ich vor, Politiker wie beispielsweise der Möchtegernpascha vom Bosporus würde viel mehr knutschen. Dann könnte er nicht so viel Unsinn absondern, wäre vielleicht ausgeglichener und damit beschäftigt, seinen Hormonhaushalt zu regulieren.

So gesehen kann der Lips Appreciation Day sogar etwas für den Weltfrieden tun. Knutschen statt beleidigen oder schießen – das wäre doch ein Motto für eine Friedensdekade. Ich kenne keine Religion, die das Küssen verbietet. Wenn sich nun die Weltreligionen gemeinsam mit der UNO darauf verständigen, dass man jeden Tag mindestens eine Stunde knutschen muss, wird die Welt friedlicher. Man hat einfach jeden Tag eine Stunde weniger Zeit, irgendwelchen Mist zu machen.

Doch mal Spaß beiseite. Küssen ist schon eine tolle Sache und ich bedauere jeden, der nicht geküsst wird, der nicht küssen kann. Wem das so geht, der ist schon arm dran. Ich befürchte, dass das viel zu vielen Zeitgenossen so geht. Das wäre zumindest eine Erklärung dafür, dass so viele Menschen mit verkniffenem Mund rumlaufen. Versuchen sie mal mit einem verkniffenen Mund zu knutschen. Das ist nicht möglich.

Ich glaube auch, dass viele Menschen gesünder wären, wenn für sie jeder Tag ein Ehrentag der Lippen wäre. Küssen ist gesund, das lasse ich mir einfach nicht ausreden. Küssen entspannt aber auch, macht weniger streitsüchtig. Man kann nicht schimpfen, man kann sich nicht beleidigen, wenn man küsst.

Was sagt uns das? Ein Frühstück ohne einen dicken Schmatz, ohne einen liebevollen Kuss ist einfach nicht komplett – und das nicht nur am 16. März.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück und einen wundervollen Ehrentag der Lippen.

 


Veröffentlicht am: 16.03.2017

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