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23.06.2017

 

 

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Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilot

Der autonom fahrende Stadtbus der Zukunft



Mercedes-Benz ermöglicht einen Blick in die Zukunft des Stadtbusses und stellt auf der Messe Bus2Bus den Future Bus mit CityPilot aus. Er katapultiert den Stadtbus von heute nach morgen.

Der autonom fahrende Bus mit revolutionärem Design hat es bereits bewiesen: Er fährt sicher, effizient sowie komfortabel. Davon profitieren Gesellschaft, Busunternehmen, Fahrer und Fahrgäste gleichermaßen. Somit passt der Future Bus mit CityPilot perfekt zu der neuen Messe für die Busbranche am 25./26. April in Berlin. Das spektakuläre Exponat liefert Themen für das Future Forum der Veranstaltung und ist anregender Gesprächsstoff für den Dialog zwischen Politik und Wirtschaft sowie den Branchentreff.

Hartmut Schick, Leiter Daimler Buses: „Neben unserer starken Produktpalette sind es vor allem unsere Technologiekompetenz und Innovationskraft, die Daimler Buses weltweit so erfolgreich machen. Der Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilot demonstriert erneut unsere Führungsrolle im Busgeschäft.“

CityPilot für autonomes Fahren: faszinierende Technik erhöht
Sicherheit, Effizienz und Komfort


Der erste Schritt zum vollautomatisierten Fahren mit Bussen im Stadtverkehr bietet sich für BRT-Linien mit separaten Trassen an (BRT = Bus Rapid Transit, Expressbuslinien). Der Future Bus erkennt, ob die Strecke für automatisiertes Fahren geeignet ist und signalisiert dies dem Fahrer. Ein Tastendruck vom Busfahrer, schon ist der CityPilot aktiviert. Voraussetzung: Der Fahrer nimmt dabei den Fuß von Gas- oder Bremspedal und lenkt nicht, denn jede Fahreraktivität überlagert den CityPilot – der Fahrer bleibt stets Herr des Verfahrens und kann die Kontrolle übernehmen.

Der CityPilot umfasst sowohl aktuelle Assistenzsysteme, die zum Beispiel für die Reisebusse von Mercedes-Benz verwendet werden, als auch zusätzliche Systeme, die teilweise von Daimler Trucks übernommen und für den Stadtverkehr weiterentwickelt wurden. Die Ausstattung umfasst Fern- und Nah­bereichsradar, eine Vielzahl von Kameras sowie das satellitengesteuerte Ortungssystem GPS. Zukunftsweisend ist die intelligente Vernetzung der Kameras und Sensoren. Durch sie entsteht ein präzises Bild der Umgebung und der exakten Position des Omnibusses.

Der CityPilot ist keine Theorie, er ist bereits Praxis und der weltweit erste Stadtbus, der im realen Verkehrsgeschehen automatisiert gefahren ist. Seine Weltpremiere absolvierte der Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilot auf einer rund 20 km langen Strecke in Amsterdam, seine erste autonome Fahrt im Stadtverkehr.

Der Bus fuhr auf einem Teilstück der längsten BRT-Linie Europas bis zu 70 km/h schnell, hielt zentimetergenau an Haltestellen und ließ Fahrgäste ein- und aussteigen, stoppte an Ampeln und überquerte Kreuzungen, fuhr automatisch an, durchquerte Tunnel, bremste für Hindernisse sowie Fußgänger auf der Fahrbahn und kommunizierte mit Signalanlagen. Der Fahrer an Bord überwachte das System, er wurde damit bei seiner verantwortungsvollen und anstrengenden Tätigkeit erheblich entlastet.

Somit erhöht der Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilot die Sicherheit im Stadtverkehr deutlich. Dank vorausschauender Fahrweise verbessert er die Effizienz, schont Aggregate und senkt Kraftstoffverbrauch wie Emissionen. Durch die fließende, gleichmäßige Fahrt erhöht er zudem den Komfort der Fahrgäste. Der CityPilot ist damit eine Weiterentwicklung speziell für Großstädte.

Konsequente Arbeit an künftigen Stadtbus-Generationen




Der Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilot liefert Daimler Buses als Technologieträger wichtige Erkenntnisse für die konsequente Weiterentwicklung des Stadtbusses der Zukunft. Im Fokus der Entwicklung stehen dabei emissions­freie Antriebe, die Weiterentwicklung von Fahrerassistenzsystemen bzw. die Teilautomatisierung von Fahrfunktionen – wenn unter anderem die gesetzlichen Rahmenbedingungen stimmen – sowie Themen rund um die Vernetzung des Busses mit der Infrastruktur, zum Beispiel über BRT-Betriebssysteme, sowie seine Elektrik/Elektronik-Architektur.

Mercedes-Benz Future Bus: Stadtbus noch attraktiver durch revolutionäres Außen- und Innendesign

Der Mercedes-Benz Future Bus ist viel mehr als nur ein Technologieträger für das autonome Fahren: Für diesen Stadtbus hat das Team von Daimler Buses eine konkrete, attraktive Vision für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) entworfen, die mit zahlreichen Konventionen bricht.

Der rund zwölf Meter lange Solobus auf Basis des Weltbestsellers Citaro weist völlig neue Wege für das Design; zum Beispiel besticht das Fahrzeug durch die asymmetrische und dadurch moderne, attraktive Gestaltung des Exterieurs. Der Mercedes-Benz Future Bus bricht bewusst mit Konventionen und herkömmlichen Design- und Raumkonzepten von Stadtbussen.

So besticht die Frontpartie durch ihre klare Gliederung. Unter der Windschutzscheibe steht der Mercedes-Stern als Markenzeichen im Mittelpunkt. Von ihm gehen seitlich jeweils zwei weiße Lichtleisten aus. Die Designer bezeichnen sie aufgrund ihrer Form als „Paddel“. Ihre Beleuchtung in Weiß (manuell) und Blau (teilautomatisiert) weist auf den aktuellen Fahrzustand des Omnibusses hin. Auf klassische Außenspiegel verzichtet der Technologieträger, stattdessen finden Kamerasysteme Verwendung, sogenannte Mirrorcams. Die Verkleidungen sind bewusst asymmetrisch gestaltet. Sie orientieren sich damit sowohl an städtischen architektonischen Formen als auch streng an der Funktion.

Gewohnte Pfade verlässt ebenfalls die Türanordnung des Stadtbusses. Sie ist – wie der ganze Bus – neu gedacht. Die üblichen Türen in Höhe des Fahrerplatzes und nach der Hinterachse entfallen, stattdessen betreten und verlassen die Fahrgäste den Bus durch zwei doppeltbreite Türen zwischen den Achsen. Das Interieur ist offen und hell gestaltet. Der Fahrgastraum orientiert sich an öffentlichen Räumen wie Plätzen oder Parks und hat mit dem gewohnten Anblick eines Stadtbusses nichts mehr zu tun. Drinnen und draußen verschwimmen, auch durch sein Design verbindet sich der Omnibus mit seiner Umwelt und wird eins mit ihr. Die Fahrgastsitze sind längs an den Wänden orientiert und asymmetrisch angeordnet. Daraus resultiert der Eindruck eines strukturierten Raumes mit unterschiedlichen Rückzugsmöglichkeiten.

Der durchgehend niederflurige Bus teilt sich in drei Raumbereiche: Vorn ist der Bereich „Service“ in Fahrernähe angesiedelt, in der Mitte in Türnähe der Bereich „Express“ für kurze Strecken mit Schwerpunkt auf Stehplätze und schnellen Fahrgastfluss. Hinten schließt sich „Lounge“ an, gedacht für eine längere Verweildauer. Smartphones der Fahrgäste können dabei kabellos, also induktiv geladen werden.

Neben seiner Optik und Materialauswahl weist der Technologieträger Mercedes-Benz Future Bus auch neue Wege in der Informationstechnologie und der damit verbundenen Vernetzung. Mittels zweier Monitore im Format 43 Zoll erhalten Fahrgäste Informationen. Sie sind im mittleren Bereich des Fahrgastraums auf der linken Seite über Kopfhöhe in einer Konsole eingebettet.

Das völlig neu gestaltete Cockpit ist integrierter Bestandteil des Raums. Der Fahrer erhält die für ihn notwendigen Informationen auf einem großen Display in einer innovativen Darstellung. Er kann sich ganz auf seine Kernaufgaben konzentrieren, ein elektronisches Ticketsystem macht den herkömmlichen Verkauf und die Kontrolle von Fahrscheinen durch den Fahrer überflüssig. Das Ticketsystem ist ein wesentlicher Teil der Konnektivität des Omnibusses.

BRT-Linien sind prädestiniert für autonomes Fahren

Eine immer gleiche Strecke auf separater Trasse, ein klar definierter Fahrplan, eindeutige und identische Aktionen an Haltestellen: Stadtlinienbusse auf BRT-Linien sind prädestiniert für das autonome Fahren. Deshalb hat Daimler Buses seinen Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilot auch auf einem Teilstück der längsten BRT-Linie Europas in Amsterdam auf Jungfernfahrt geschickt. Sie verbindet den Flughafen Amsterdam Schiphol mit der Stadt Haarlem. Die knapp 20 km lange Strecke bedeutete für den Mercedes-Benz Future Bus eine echte Herausforderung: Sie ist kurvenreich, führt durch Tunnel und über Ampelkreuzungen. Dank der Technologie des CityPilot meisterte der Bus die Strecke souverän.

Vorteil von BRT-Systemen: Sie sind für Stadt- und Verkehrsplaner schnell eingerichtet, kostengünstig und flexibel. Sie verringern das Verkehrsaufkommen, mindern die Abgas- und Geräuschemissionen, steigern die Reisegeschwindigkeit und verbessern damit insgesamt die Lebensqualität. Daimler Buses zählt seit jeher zu den Pionieren derartiger Systeme. Heute bestehen laut Experten weltweit rund 180 BRT-Systeme auf allen Kontinenten mit einer Flotte von etwa 40 000 Omnibussen. Sie allein befördern täglich rund 30 Millionen Fahrgäste.

Fortlaufend werden neue BRT-Strecken geplant und konzipiert. Dabei beraten und unterstützen Verkehrsexperten von Daimler Buses Städte in aller Welt, ein branchenweit einmaliger Service. Als BRT-Region gilt vor allem Südamerika, dessen rasant wachsende Metropolen mit BRT-Systemen erschlossen werden.

 


Veröffentlicht am: 26.04.2017

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