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Morgengruß von Helmut Harff: Talkgäste

... und ihre Auftritte

Ich gehöre zu den Menschen, die gern politische Talkrunden sehen. Wobei das allerdings immer weniger wird. Das hat nichts mit meinem sinkenden Interesse an politischen Themen zu tun. Davon wird es immer genügend geben. Es sind auch nicht so sehr die Moderatoren der Sendungen, die mich immer häufiger umschalten lassen, obwohl die auch längst nicht immer überzeugend sind.

Was mich am meisten nervt, sind die Diskutanten. Ich frage mich häufig, ob die von den entsprechenden Redaktionen eingeladen werden oder ob die sich selber einladen. Mich würde auch immer wieder interessieren, ob die, die da ihre Meinung kund tun dafür von den Sendern bezahlt werden oder dafür zahlen müssen.

Letzteres wäre sinnvoll, denn die allermeisten Diskutanten sind vor allem eines - Lobbyisten. Daraus machen sie zumeist auch kein Geheimnis. Warum auch, wenn man schon nach Nennungs ihres Namens und ihres Jobs beziehungsweise Arbeitgebers weiß, was derjenige sagen wird.

Nun kann man ja auf die Idee kommen, dass das ja gut ist für eine Diskussionsrunde. Ich finde dieses Wiederholen von Lobbymeinungen, dazu gehört auch Parteiengeschwafel, einfach langweilig. Wie will man mit jemand diskutieren, wenn der zu jeder Zeit und an jedem Ost das Gleiche erzählt?

Doch was sollen die Moderatoren und ihre Redaktionen machen? Erst zum Ende der Sendung sagen, wer da in der Diskussionsrunde saß? Das wäre dann eine neue Version vom heiteren Beruferaten und klappt nur, wenn die Diskutanten bisher nicht wirklich bekannt sind. Doch was dann? Leute einladen, die wirklich eine eigene Meinung haben, die auch offen für andere Ideen sind? Das wären ja dann unbekannte Menschen, denn die Lobbyisten der verschiedensten Couleur kennt man ja als aufmerksamer und interessierter Talkshowseher.

Ich würde es ja schon für deutlich besser halten, wenn man bei der Vorstellung der Talkgäste, viel mehr darauf eingeht, wessen Lied derjenige ansonsten singt, auf wessen Gehaltsliste er steht und wie seine vorgefertigte Meinung zu diesem Thema lautet. Dann weiß man als Zuschauer, was einen erwartet. Noch besser wäre, nur solche Leute einzuladen, die auch wirklich offen für andere Ansichten sind, die nicht nur ihre Meinung oder die ihrer Arbeitgeber absondern.

Doch das ist sicherlich ein frommer Wunsch.

Kein frommer Wunsch ist der nach einem leckeren Frühstück. Den erfülle ich mir jetzt selbst.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 24.05.2017

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