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20.09.2017

 

 

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25 Jahre Supersportwagen Jaguar XJ220

Jaguar auf dem Oldtimer Grandprix am Nürburgring

Der 45. AvD Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring (11. - 13. August 2017) verspricht wieder spannende Motorsport Unterhaltung. Jaguar ist wieder mit einem Mix aus historischen und aktuellen Fahrzeugen prominent in der Eifel vertreten.

Als 25-jähriger Jubilar im Mittelpunkt des Standes steht der Jaguar XJ220. Als Produkt einer Blütezeit für Supersportwagen war der nur 1,14 Meter hohe Mittelmotor-Wagen mit fast 350 km/h bis Mitte der 90er Jahre das schnellste Serienauto der Welt.

Von dem rund eine Millionen Mark teuren XJ220 wurden 281 Einheiten gebaut. Mit je einer Werksrestaurierung und einem unrestaurierten Modell demonstriert Jaguar Classic und Land Rover Classic sein neu aufgelegtes „Reborn-Programm“ für den Jaguar E-Type und den klassischen Range Rover. Ebenfalls zu bestaunen auf dem Stand oberhalb der Jaguar Kurve ist der Vorläufer („Car Zero“) einer Serie von neun Kundenfahrzeugen des legendären XKSS. Die nach Originalplänen von Grund auf neu aufgebauten XKSS schließen eine Lücke in der Fahrzeughistorie. Denn aufgrund eines Feuers im Jaguar Werk wurden 1957 vom ersten Supersportwagen der Welt nur 16 von 25 geplanten Exemplaren gebaut.

Last but not least feiert beim OGP 2017 auch der neue Jaguar XF Sportbrake deutsche Publikumspremiere. Der Premium-Kombi wird im Herbst 2017 das Jaguar Modellprogramm als zweite Karosserievariante der Businesslimousine XF ergänzen, die in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum feiert und in 2007 die neue Designsprache für die Jaguar Limousinen eingeführt hat.

Jaguar XJ220: Zu den Erstkunden gehörten Elton John und der Sultan von Brunei

Ende der 1980er Jahre erlebte Europa eine Blütezeit der Hochleistungs-Sportwagen. Porsche baute den 959, Ferrari den F40 und in Italien entstand sogar ein neuer Bugatti. Auch bei Jaguar durfte ein solches Modell nicht fehlen. Unter der Leitung des damaligen Chefingenieurs Jim Randle entstand der XJ220. Nach dem Vorbild früherer Projekte aus Coventry war die Ziffer im Typennamen Programm: „220“ stand für die angestrebte Höchstgeschwindigkeit von 220 Meilen pro Stunde, was rund 350 km/h entspricht.

Als Konzeptstudie zeigte Jaguar den XJ220 auf der British Motor Show von 1988 noch mit Allradantrieb und einem gut 500 PS starken V12-Saugmotor mit 6,2 Liter Hubraum. Im 1992 anlaufenden Serienmodell sorgte dann ein mit 542 PS noch kräftigerer 3,5-Liter-V6 mit Bi-Turbo-Aufladung für mächtig Vortrieb. Zugleich hatten die Ingenieure von Jaguar Sport und Tom Walkinshaw Racing das Chassis um 25 Zentimeter gekappt und den Allrad- durch einen Heckantrieb ersetzt. Die Modifikationen drückten das Gewicht von 1.564 auf 1.350 Kilo und machten den „nur“ noch 4,85 Meter langen XJ220 satte 25 Zentimeter kürzer.

Der Bau des nun mit konventionellen statt Scherentüren ausgestatteten Traumwagens erfolgte in einer eigens für den XJ220 errichteten Fertigungsstätte in Bloxham bei Oxford. Als Jaguar bekannt gab, maximal 350 Einheiten bauen zu wollen, gingen in wenigen Tagen 1.200 Bestellungen ein. Die Endmontage lief Anfang 1992 an, erste Auslieferungen folgten im Juli. Zu den Erstkunden gehörten Popstar Elton John und der Sultan von Brunei.

Das Chassis des XJ220 hatte eine Aluminium-Lamellen-Bauweise, im Innenraum glänzte er mit feinen Ledersitzen, hochflorigen Teppichen und einem hochwertigen Soundsystem. Eine echte Besonderheit des Cockpits waren auch die in die Türverkleidungen integrierten Zusatzanzeigen.

Wie schnell der XJ220 tatsächlich lief, testete Jaguar mit Hilfe seiner Werks-Rennfahrer auf geschlossenen Prüfgeländen. 1991 erreichte Andy Wallace auf der Firestone-Testbahn in Fort Stockton (Texas) eine Spitzengeschwindigkeit von 341,6 km/h. Im italienischen Nardò steigerte Martin Brundle dann im Jahr darauf diesen Wert auf 349,4 km/h, was den XJ220 endgültig zum damals schnellsten Straßenfahrzeug der Welt stempelte.
Bis 1994 verließen 281 Exemplare des XJ220 das Werk – bei dem anfänglichen Preis von einer Million Mark nicht völlig überraschend. Umso begehrter ist dieser einst schnellste Straßensportwagen der Welt bis heute bei passionierten Sammlern.

Reborn-Programme: Werksrestaurierung des Jaguar E-Type und Range Rover Serie I

Mit den Reborn-Programmen bietet der Geschäftsbereich Jaguar Land Rover Classic seinen Kunden hochqualifizierte Werksrestaurierungen ikonischer Fahrzeuge beider Marken an. Was mit dem klassischen Land Rover begann, setzte sich 2017 mit dem Range Rover Serie I und dem legendären Jaguar E-Type fort. Der erste E-Type Reborn - ein Serie I Fixed Head Coupé 4.2 von 1965 – gab gerade erst auf der Techno Classica in Essen sein Debüt. In einer ersten Serie wird Jaguar Land Rover Classic zunächst zehn Exemplare zu Einstiegspreisen ab 285.000 GBP an interessierte Kunden verkaufen. Für Restaurierungen geeignete Exemplare werden von einem erfahrenen Team von Scouts weltweit gesucht – vorzugsweise in Ländern, deren trockenes Klima die Substanz besonders gut erhält. Wie sorgfältig die in einer neuen Werkstatt am Standort Coventry tätigen Classic-Spezialisten bei ihrer Arbeit vorgehen, demonstriert Jaguar Land Rover am Nürburgring mit je einem bereits fertigen sowie einem noch zu restaurierenden Exemplar des E-Type und des Range Rover.

XKSS: Continuation Car-Programm des ersten Supersportwagens der Welt

Anders als bei den Reborn-Programmen handelt es sich bei den von Jaguar Classic aufgelegten „Continuation Cars“ um von Grund auf neu aufgebaute Modelle historischer Markenikonen. Der Serie von sechs nach originalen Konstruktionsplänen 2014/15 neu aufgebauten E-Type Lightweight von 1963, folgten 2016 neun „fehlende“ Modelle des ursprünglich auf 25 Einheiten ausgelegten XKSS. Anhand des im Werksbesitz bleibenden Vorläufers der Kundenserie („Car Zero“) können Besucher des Jaguar Standes en detail die hohe Fertigungsgüte dieser wunderschönen Nachbauten bewundern. Die von Jaguar Classic beim E-Type Lightweight-Programm gesammelten Erfahrungswerte fließen nun auch in die mit fortlaufenden Fahrgestellnummern versehenen XKSS ein.

Die, für die Straßenzulassung des 230 km/h schnellen Modells, 1957 durchgeführten Änderungen umfassten im Vergleich zum Genspender D-Type eine höher gezogene Windschutzscheibe mit massivem Chromrahmen, Seitenscheiben, eine zweite Tür auf der Beifahrerseite, vordere und hintere Stoßstangen, geänderte Scheinwerfer und Rückleuchten sowie die Demontage der Trennstrebe zwischen Fahrer und (imaginärem) Beifahrer und der ikonischen Heckflosse. Ein Stoffdach bot etwas Schutz vor Wind und Regen.

Deutschlandpremiere des Jaguar XF Sportbrake

Fast schon traditionell nutzt Jaguar Land Rover den Oldtimer Grand Prix auch für die Deutschland-Premiere eines neuen Serienfahrzeugs. In diesem Jahr steht auf der Bühne oberhalb der Jaguar Kurve, der neue XF Sportbrake. Nach seiner Weltpremiere beim Tennisturnier von Wimbledon macht der dynamisch gestylte Premium-Kombi in der Eifel Station. Er ergänzt die Jaguar XF Limousine, die in diesem Jahr 10-jähriges Jubiläum feiert und in 2007 die moderne Jaguar Designsprache für Limousinen einführte. Der Verkaufsstart des Kombis wird im Oktober sein.

 


Veröffentlicht am: 27.06.2017

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