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Morgengruß von Helmut Harff: Meine Bücher

… weg damit?

Ich bin mit Büchern aufgewachsen. Egal ob Geburtstag oder Weihnachten, immer bekam ich mindestens ein Buch geschenkt. Später kaufte ich mir immer wieder Bücher. Heute kaufe ich die nicht nur, sondern bekomme auch von Verlagen immer wieder welche zugeschickt.

Bücher, das ist ja auch auf genussmaenner.de ein wichtiges Thema. Es vergeht keine Woche, in der ich nicht mindestens ein, zwei Bücher vorstelle. Folgerichtig stehen auch die großen Buchmessen in Leipzig und Frankfurt/Main in meinem Kalender als fixe Termine.

Bücher, das ist ja wohl damit klar, sind immer noch ein fester Bestandteil unseres Lebens. Daran können auch moderne Medien oder E-Books nichts ändern. Ich glaube, dass nur solche Menschen zum E-Book greifen, die zuvor oder gleichzeitig auch herkömmliche Bücher lesen.

Nun habe ich ein Problem. Es sind einfach zu viele Bücher in meinen Regalen. Nun könnte ich noch einige schwedische Regale aufstellen. Das scheitert daran, dass sich mein Nachbar weigert, mir ein Zimmer abzutreten – will sagen, der Platz dafür ist nicht da. Es hilft nichts, einige Bücher müssen weg. Einige ist angesichts von acht übervollen Regalen allerdings etwas untertrieben.
 
Sofort stellt sich die Frage, von welchen Büchern soll ich mich trennen. Eigentlich sind mir alle gleich lieb und das macht die Entscheidung so schwer. Kluge Menschen raten dann all die Bücher auszusortieren, die man entweder noch nie oder schon mehrfach gelesen hat. Aufräumexperten raten gern auch dazu, all jene Bücher zu entsorgen, die man schon lange nicht mehr in die Hand genommen haben.

Alles wohlfeile Ratschläge, die mir nichts nützen. Bücher, die ich mehrfach gelesen habe, will ich vielleicht noch einmal lesen. Solche, die bisher nicht gelesen habe, warten eben genau darauf. Dann gibt es die Bücher, an denen Erinnerungen hängen, solche mit Widmung oder Unterschrift des Autoren. Viele Bücher gehören auch einfach zu meinem Leben. Und doch, ich muss Platz schaffen.

Also erst einmal ran an die teuren Bildbände. Die kann man sicherlich noch gut verkaufen. Dann sind da Sachbücher, die einfach überholt sind. Gleiches gilt für Fachbücher, auch für die, die ich einst beruflich benötigte. Vielleicht bekommt man auch für die noch den einen oder anderen Euro.

Schlimmer ist es bei all den belletristischen Werken. Da kann und muss auch einiges weg. Doch eigentlich will die keiner, nicht einmal das Sozialkaufhaus nimmt Bücher. Das mit den bildungsfernen Schichten scheint nicht nur ein Vorurteil zu sein.  Mal sehen, ob ich auch diese Bücher irgendwie los werde. Bücher einfach wegwerfen, dass geht gar nicht.

Na, zum Frühstück werde ich das eine oder andere Buch noch einmal in die Hand nehmen. Vielleicht will ich ja doch noch das eine oder andere behalten.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück. Viele Spaß beim, Lesen.

 


Veröffentlicht am: 28.06.2017

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