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Morgengruß von Helmut Harff: Vergessen

Nur heute gilt keine Ausrede

Sie kennen ja meine Vorliebe für skurrile Feiertag. Es gibt wirklich viele unsinnige und bekloppte Feiertage. Einige haben ökomische Hintergründe, andere scheinen das Ergebnis einer ausgiebigen Sauftour zu sein. Beides trifft auf den heutigen Habe-ich-vergessen-Tag – dem  US-amerikanische National I Forgot Day – nicht zu.

Dieser Tag verdankt die Menschheit der US-Amerikanerin Gaye Anderson. Die hat nach eigenen Angaben allerdings vergessen, wann ihr die Idee dazu gekommen ist und warum der genau am 2. Juli begangen wird. Sie erinnert aber daran, dass sie immer wieder Geburtstage und ähnliches vergessen und sich dafür geschämt hat.

Ihre Idee war, alle vergessenen Glückwünsche am 2. Juli, eben dem Habe-ich-vergessen-Tag, nachzureichen. Ich habe da so meine Zweifel, ob die so mit einem Glückwunsch bedachten sich darüber wirklich noch freuen.

Und doch, irgend wie ist es charmant, wenn man jemand gratulieren kann und das eben mit dem Hinweis auf den Habe-ich-vergessen-Tag. Zumindest tolerante Menschen werden auf so einen Glückwunsch oder was da eben kommt, mit einem Lächeln und einer verzeihenden Geste reagieren. Insofern ist der Habe-ich-vergessen-Tag gar nicht so schlecht.

Es gibt aber noch einen anderen Aspekt, der diesen Tag interessant macht. Wir vergessen viel. Das ist auch gut so – in den meisten Fällen. Wir vergessen aber auch Dinge, an die wir eigentlich nicht vergessen wollen oder sollen. Da ist doch der Habe-ich-vergessen-Tag der richtige Termin, sich wieder an verschiedene Dinge zu erinnern, die wir gar nicht mehr auf dem Schirm haben.

Der Habe-ich-vergessen-Tag ist so auch der Tag, an dem man beginnen kann, sich zu erinnern, Dinge wieder abzurufen und aufzuschreiben. Man muss ja nicht das Ziel haben, eine Autobiografie zu schreiben. Doch Kinder und Enkel fragen sicherlich einmal nach. Da ist es gut, alles, was man schon vergessen glaubt, aufzuschreiben.

Was wollte ich jetzt nur gleich machen? Ach ja, frühstücken. Das hätte ich jetzt fast vergessen.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Sonntagsfrühstück. Noch ein Hinweise für alle vergesslichen Franken: Heute ist „Tag der Franken“.

 


Veröffentlicht am: 02.07.2017

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