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20.09.2017

 

 

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Aufgespießt: Berlin, Männer und Mode

Das könnte etwas werden

(Helmut Harff/Chefredakteur) In Berlin fand in der vergangenen Woche die Modewoche statt. Im Mittelpunkt stand die Mode für Frühjahr und Sommer 2018. Es gab Modeschauen, Messen, Präsentationen und so manche Party.

Um es gleich vorweg zu sagen: Mir ist nichts wirklich Spektakuläres begegnet. Kein bekanntes Label schickte seine Mode über den Laufsteg. Auch die Promis - so wir die überhaupt noch haben - hielten sich vornehm zurück. Von Glamour, gar von Internationalität war so gut wie nichts zu bemerken. Berlin als Modestadt wird immer weniger wichtig, der Abstand zu New York, Mailand, Paris, aber auch Shanghai ist inzwischen so weit wie der von der Erde zum Mond.

Und doch, es wurde Mode präsentiert, auch für Männer. Ein regelrechter Männer-Mode-Hotspot ist der "Selvedge Run". Die dritte Auflage der von Berliner Einzelhändlern initiierte Messe fand in der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg statt. Ein Besuch hier lohnte wirklich. Das gilt auch für die schon etablierten Messen "Seek" und "Bright", die vor allem Männermode in der Treptower Arena präsentierten.

Man kann also mit Fug und Recht sagen, dass die Männer in Sachen Mode gerade in Berlin aufholen. Vielleicht ist die Konzentration auf die Männermode sogar eine Chance für die abgehängte Möchtegern-Modemetropole Berlin. Man kann und muss auch nicht die Frauen außen vor lassen, doch ein Zentrum der Männermode, das wäre doch mal eine mutige Entscheidung.

Wirklich modemutig muss der Mann auch im kommenden Jahr nicht sein. Er kann - so mein Modewochenfazit - alles tragen, was ihm gefällt und was sein Kleiderschrank hergibt. Wer seine farbigen Hemden - vor einigen Jahren schon mal stark angesagt - noch nicht entsorgt hat, ist 2018 damit modisch wieder ganz vorn dabei.

Es versteht sich von selbst, dass Jeans nach wie vor das Thema Nummer eins sind. Das gilt auch für T-Shirts. Auch Polohemden sind noch lange nicht out. Out ist eigentlich so gut wie nichts. Mann trägt, was ihm und seiner Begleitung gefällt. Mehr kann man eigentlich über die präsentierte Mode nicht sagen.

Klar gibt es dickes Leder, genau wie feinsten Zwirn. Es gibt Regenjacken aus alten PET-Flaschen und ökologisch einwandfrei produzierte T-Shirts zu Phantasiepreisen. Es gibt Mode für Machos und Rocker, die auch ein Softie tragen kann und es gibt Anzüge, in denen auch voll tätowierte Männer eine gute Figur machen.

Ja, dann waren da noch die Partys. Auf die es mich verschlagen hat, war nicht viel los. Vielleicht liest das ja jemand und überzeugt mich im Januar bei der nächten Modewoche davon, dass es wirklich wichtige und spannende Partys gibt. Doch eigentlich hoffe ich viel mehr darauf, dass es wieder so richtig spannende Männermode gibt - am besten von Designern, die einen Namen haben.

 


Veröffentlicht am: 10.07.2017

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