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25.09.2017

 

 

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Zecken-Saison

Tipps gegen gefährliche Erkrankungen

Zecken übertragen bis zu 50 unterschiedliche Krankheitserreger. Besonders gefährlich für den Menschen sind die durch Zecken übertragenen Krankheiten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose.

Vier einfache, aber effektive Maßnahmen helfen, einen Zeckenstich zu vermeiden und das Krankheitsrisiko zu minimieren.

Ist eine Zecke mit Krankheitserregern infiziert, können diese nach dem Stich aus den Speicheldrüsen oder dem Darm der Zecke über den Stechapparat in den menschlichen Körper gelangen. Das kann zu schweren Krankheiten führen. Besonders in den Monaten Juni und Juli sowie September und Oktober findet die Übertragung des FSME-Virus ihre Höhepunkte. Zu den Risikogebieten zählen Baden-Württemberg und Bayern, aber auch die hessischen Regionen Odenwald, Bergstraße, der Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Landkreis Marburg-Biedenkopf.

„FSME ist eine durch ein Virus ausgelöste Krankheit, die bei Patienten zu einer Entzündung der Hirnhaut, des Gehirns oder des Rückenmarks führen und tödlich enden kann“, erklärt Dr. med. Christoph-Gérard Stein von der AOK Hessen. „Wenn die Krankheit erst einmal ausgebrochen ist, helfen keine Medikamente. Gegen FSME kann aber im Vorfeld wirksam geimpft werden.“ Eine weitere gefährliche Erkrankung ist die Borreliose. „Diese Infektionskrankheit wird durch ein Bakterium ausgelöst, das das Nervensystem, die Gelenke, Organe und das Gewebe befallen kann“, so der Experte. Die Krankheit kann gut mit Antibiotika behandelt werden. Einen zugelassenen Impfstoff gibt es bislang nicht.

Der beste Krankheitsschutz ist, die Zeckenstiche zu vermeiden. Vier einfache Maßnahmen helfen dabei:
• Hohes Gras meiden
Abseits befestigter Wald- und Feldwege besteht eine erhöhte Zeckengefahr. Dazu gehören hohes Gras am Wegrand oder an Flussufern, nicht gemähte Wiesen und das Unterholz im Wald.

• Geschlossene, helle Kleidung
Lange Ärmel und Hosenbeine können verhindern, dass Zecken direkt unter die Kleidung krabbeln. Geschlossene Kleidung und die Socken über den Hosenbeinen helfen zusätzlich. Auf heller Kleidung sind Zecken einfacher zu erkennen und können schnell – noch vor dem Stich – entfernt werden.

• Schutzmittel
Insektenabweisende Mittel können nicht nur vor Zecken, sondern auch vor Stechmücken schützen.

• Absuchen
Nach dem Besuch in der Natur zeitnah den kompletten Körper absuchen. Besonders die Kniekehlen, der Bauch- und Brustbereich sowie der Schritt sind beliebte Stellen, an denen Zecken stechen. Bei Kindern sind außerdem Kopf, Haaransatz und Nacken häufig betroffen.

Da sich ein Zeckenstich nicht immer vermeiden lässt, empfiehlt Stein, die Zecke nach einem Biss mit einer speziellen Zeckenkarte oder Pinzette aus der Haut zu entfernen. „Sie sollten dabei vorsichtig vorgehen und möglichst die komplette Zecke entfernen. Das geht am besten mit einer geraden Zugbewegung – ohne Drehung.“

Durch die Drehbewegung kann der Stechapparat der Zecke in der Haut stecken bleiben. Von der Nutzung von Öl, Klebstoff oder anderen Hausmitteln rät der Experte klar ab: „Die Zecke wird dadurch zwar erstickt, gibt aber im Todeskampf vermehrt Krankheitserreger in die Blutbahn ab.“ Stattdessen sollte die Wunde nach dem Entfernen der Zecke desinfiziert und die Einstichstelle mit einem Kugelschreiber markiert werden. So kann beobachtet werden, ob sich die Einstichstelle verändert.

Als Vorsorgemaßnahme gegen die FSME-Erkrankung nach einem Zeckenstich gilt die Impfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die FSME-Impfung Bewohnern sowie Reisenden in Risikogebiete.

Weitere Informationen zur FSME-Schutzimpfung auf hessen.aok.de.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 12.07.2017

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