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Morgengruß von Helmut Harff: Luxusurlaub

Den definiert jeder anders

Luxusurlaub - ein Wort, bei dem sehr viele sofort ins Träumen geraten. Doch träumen wir alle das Gleiche? Mit Sicherheit nicht. Jeder hat garantiert seine eigenen Vorstellungen von seinem Luxusurlaub. Eines ist aber vermutlich bei den meisten dabei im Spiel: Zeit und Geld.

Ja, um Luxusurtlaub ging es heute schon in zwei Meldungen. Die eine beschäftigte sich mit einem Luxusreisemobil, die andere mit einer der luxuriösten Flug-Urlaubsreisen, die mir bisher unter gekommen ist. Das Superwohnmobil kostet sicherlich deutlich über eine Millionen Euro. Für die Reise im Privatjet rund um die Welt muss man sicherlich insgesamt mit mehr als 150.000 Euro kalkulieren. Mann gönnt sich ja sonst nichts.

Für viele von uns wäre es dagegen schon Luxus, überhaupt in den Urlaub fahren zu können. Wer auf staatliche Zuwendungen angewiesen ist oder nur den Mindestlohn kassieren kann, für den ist eine Urlaubsreise überhaupt schon Luxus. Wer sich so etwas leisten will, muss das ganze übrige Jahr sehr, sehr sparsam leben.

Wer dagegen einen tollen Job hat und sich auch einen "normalen" Urlaub nebst einigen Extras leisten kann, der hat häufig ein ganz anderes Problem: Er hat zwar viel Urlaub, kann den wenn überhaupt, aber nicht am Stück nehmen. Doch mal ehrlich, fünfmal eine Kurzreise ersetzt eben nicht drei Wochen Karibik oder den gleichlangen Skiurlaub. Von einer mehrwöchigen Trekkingtour durch den Kaukasus mal ganz abgesehen.

Für viele, vor allem für viele Kinder, ist ein Urlaub in Familie, mit Vater und Mutter ein Luxus, der weder erreichbar noch bezahlbar ist. Da bleibt dann nur der Urlaub in der jeweiligen Patchwork-Familie. Luxus muss eben nicht immer teuer sein, ist aber dennoch längst nicht immer erreichbar.

Luxus-Urlaub im klassischen Sinn - auf Kreuzfahrt, in exotischen Destinationen, in weit entfernten Ländern oder in 5-Sternehotels - ist eigentlich nur etwas für eine kleine Gruppe von Menschen, die eben über so viel Kapital verfügen, sich das auch leisten zu können. Doch auch "Normalverdiener" wollen immer häufiger solch einen Luxusurlaub buchen. Angesichts niedriger Zinsen ist die Finanzierung auch kein Problem - so scheint es zumindest. Der Kater kommt dann danach: Monatlich zahlt man noch den Urlaub ab. Nicht mehr die Mitbringsel oder die Videos erinnern dann an den Trumurlaub, sondern der Blick auf den Kontostand.

Da ist besser dran, der für sich ganz individuell auch mal darüber nachdenkt, was für ihn sein Luxusurlaub sein kann.

Frühstück im Urlaub, so ganz entspannt und in Ruhe - das ist für mich der Beginn eines luxuriösen Urlaubstages.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 14.07.2017

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