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Wirtschafts-News vom 27. Juli 2017

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Wie sieht ein Premiumerlebnis im selbstfahrenden Auto aus? Daran forscht Audi in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Die Experten für Mensch-Maschine-Interaktion haben im futuristischen Fahrsimulator zum Beispiel untersucht, wie das Interieur zum perfekten Arbeitsplatz wird. Die Erkenntnisse helfen dem Autohersteller, künftig jedem Nutzer seinen persönlich optimierten Innenraum im Auto zu bieten. Die Forschungskooperation ist Teil des Audi-Projekts „25. Stunde“.

„Wenn Autos keine Lenkräder mehr haben, lässt sich Premiummobilität neu definieren. In Zukunft können Menschen auf dem Weg von A nach B entspannt im Internet surfen, mit ihren Kindern spielen – oder konzentriert arbeiten“, sagt man bei Audi. „Zusammen mit den Fraunhofer-Experten wollen wir herausfinden, was wichtig ist, um seine Zeit im selbstfahrenden Auto optimal zu nutzen.“

Für das Laborexperiment beim Fraunhofer-Institut in Stuttgart baute Audi eigens einen Fahrsimulator, der automatisiertes Fahren nachempfindet: mit variablem Innenraum und ohne Lenkrad. Großflächige Projektionen vermitteln den Eindruck einer nächtlichen Stadtfahrt. Auf Displays können die Wissenschaftler digitale Störreize einbringen, die Scheiben lassen sich dimmen und Lichtfarbe sowie Geräuschkulisse verändern sich.

Der Fokus des Laborexperiments lag auf jungen Versuchspersonen, sogenannten Millennials, die nach 1980 geboren sind und selbstfahrenden Autos gegenüber als aufgeschlossen gelten. Die 30 Probanden bewältigten im Experiment verschiedene Konzentrationsaufgaben – vergleichbar einer Arbeitssituation im selbstfahrenden Auto.  

Dabei wurden ihre Gehirnströme gemessen (EEG) sowie Reaktionszeiten, Fehlerraten und subjektive Eindrücke notiert. Die Ergebnisse der EEG-Messung waren eindeutig: Das menschliche Gehirn wird in einem Interieur ohne störende Einflüsse weniger beansprucht. Die Scheiben wurden gedimmt, die Lichteinstellungen optimiert und digitale Nachrichten unterdrückt. Aufgaben wurden besser und schneller gelöst. Die Probanden gaben auch an, weniger abgelenkt zu sein. Dagegen beanspruchte die „realitätsnahe“ Fahrsituation im Roboterauto das Gehirn mehr: Hier sahen die Teilnehmer zum Beispiel etwas Werbung, bekamen Informationen aus sozialen Netzwerken und profitierten nicht von angenehm gestalteten Lichteinstellungen oder abgedunkelten Scheiben. „Die Ergebnisse belegen, es kommt auf die richtige Balance an. In einer digitalen Zukunft sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt,  wir könnten alles im Auto anbieten – eine wahre Flut an Informationen“, sagt man bei Audi.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20170727_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 27.07.2017

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