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Morgengruß von Helmut Harff: Kultur-Urlaub

Ohne geht nicht

Viele haben jetzt Urlaub, so auch viele Theaterleute. Die großen Häuser, die großen Theater und Konzerthäuser sind im Urlaubsmodus. Andererseits gibt es die Urlauber, die gerade jetzt Zeit haben, Kultur zu konsumieren.

Ist das ein Widerspruch? Nein, ganz und gar nicht. Zum einen locken die Museen, die ganz großen und die ganz kleinen, das Grüne Gewölbe in Dresden oder das Bodemuseum in Berlin, aber auch die unzähligen Heimatstuben oder Gedenkstätten, zum anderen haben beispielsweise viele Kirchen gerade in der Ferienzeit ihre Türen geöffnet. Man muss kein Kirchensteuerzahler sein, um sich einfach mal in so einem Gotteshaus die Kunstschätze anzusehen.

Es sind nicht nur die Kirchen, die regelmäßig gerade in der Sommerzeit zu Konzerten und anderen Kunst-Veranstaltungen einladen. Solchen Einladungen kann man in der Bach-Kirche in Leipzig, aber auch in vielen Dorfkirchen folgen.

Wer seine Schwellenangst nicht überwinden kann, der lauscht Openair-Darbietungen. Man muss sich am Urlaubsort, aber auch direkt vor der heimischen Haustür nur einmal umsehen, im Internet recherchieren oder – fast noch besser – in Lokalzeitungen blättern. Da gibt es für jeden Tag Angebote.

Gerade in einem Sommer wie dem, den wir bisher hatten, sind Kunst und Kultur eine gute Alternative zum Spaziergang im Regen oder der Drängelei im Spaßbad. Man muss nur neugierig sein. Was macht es, wenn man mal Kultur genießt, die einem eigentlich nicht so liegt? Es tut ja nicht weh. Manchmal werden Vorurteile bestätigt, manchmal macht man für sich eine interessante Entdeckung.

Kunst und Kultur im Sommer hat noch einen großen Vorteil: Zumeist belasten die sommerliche Angebote das persönliche Budget nicht nachhaltig. Vieles wird umsonst, anderes gegen eine Spende angeboten. Im Vergleich zu anderen regensicheren Urlaubsaktivitäten sind Kunst und Kultur wirklich preiswert.

Mir geht es häufig so, dass ich gerade in der Sommerzeit auf Dinge aufmerksam werde, die ich sonst nie beachtet hätte. Ich habe einfach Zeit dafür. Vielfach will ich dann mehr davon und ich habe neues nicht nur für den Urlaub, sondern weit darüber hinaus entdeckt.

Gibt es wirklich mal nichts, was mich interessiert, so bleiben immer noch die unzähligen Bücher, die ich schon soooo lange lesen wollte.

Eigentlich bleibt nur ein Problem: Der Urlaub ist für all die Angebote viel zu kurz.

Jetzt ist erst einmal Zeit für das Frühstück. Ich werde in der Zeitung mal nachsehen, was heute so angeboten wird.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. 

 


Veröffentlicht am: 29.07.2017

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