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20.11.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Was für eine Nacht

Und es hat Bumm gemacht…

Nein, nein, jetzt kommt weder eine Sexbeichte noch ein Bericht über meine nächtlichen Aktivitäten. Wobei, um die gestrige Nacht geht es schon.

Doch von Anfang an: Gestern war ich auf Recherchetour im Spreewald. Der liegt rund 100 Kilometer südlich von Berlin und ist immer eine Reise wert. Das stimmt um so eher, wenn die Sonne vom Himmel brennt und man mit dem Paddelboot auf der hier weit verzweigten Spree unterwegs ist.

Ich paddelte den ganzen Tag und freute mich des Lebens und über die kulinarischen Spezialitäten. Von dem angekündigten Gewitter am späten Nachmittag war nichts zu merken. Nur einige Wolken zogen hin und wieder über den ansonsten blauen Himmel.

Ich kam trocken nachhause und freute mich auf eine Dusche und mein Bett. Für mich völlig unerwartet, blitzte und donnerte es. Also wieder raus und die Fenster geschlossen. Mit einem Gewitterguss ist schließlich nicht zu spaßen. Doch so ein Gewitter sollte mich nicht am Schlafen stören.

Denkste, denn kaum war das Fenster zu, stieg die gefühlte Temperatur im Schlafgemach auf 30 Grad. Wieder raus und den Ventilator aufgestellt. So toll war die Idee auch nicht, denn wirklich lautlos versieht der nun mal seine eigentlich segensreiche Tätigkeit auch nicht. Doch es dauerte nicht lange und ich hörte den Windmacher nicht mehr. Erst prasselte der Regen mit Macht gegen die Scheiben, dann zeigte die Natur, dass sie deutlich lauter sein kann, als ein startender Düsenjet.

Doch das war nur ein Vorspiel. Ich war wohl wieder eingeschlafen, als mich ein Donnern weckte. Es hatte den Anschein, als ob ein Blitz zumindest ins Nachbarhaus eingeschlagen wäre. Also wieder raus aus dem Bett und erst einmal sehen, ob es irgendwo brennt. Von Feuer keine Spur, dafür veranstaltetet die Natur vor dem Fenster ein faszinierendes Feuerwerk. Es blitzte und donnerte im Sekundentakt.

Ich, immer noch müde, wusste nun gar nicht, ob ich darüber sauer sein sollte, dass ich nicht zum Schlafen kam oder mich über die außer Rand und Band befindliche Natur freuen sollte. Ich entschied mich für die Natur. Was sich da draußen abspielte, war einfach zu beeindruckend. Ich holte mir ein Bier, setzte mich vor das Fenster und ließ mich nun auch nicht mehr von den größten Donnerschlägen aus der Ruhe bringen.

Irgendwann gegen Mitternacht ebbte das Gewitter ab. Ich freute mich, dass mich dieses Unwetter nicht schon auf meiner Paddeltour erwischt hat. So ein Gewitter auf dem Wasser – das wäre nicht prickelnd gewesen. Es konnte mich nun nichts mehr erschüttern – bis der Wecker viel zu früh klingelte.

Und heute morgen? Die Sonne scheint aus einem wolkenlosen Himmel auf mein Frühstücksbrötchen.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück. Sie sind auch nicht ausgeschlafen? Bei Ihnen wütete auch die Natur? Na, dann wissen Sie ja, wie es mir gerade geht.

 


Veröffentlicht am: 02.08.2017

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