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Fertighäuser im Trend

Schneller schöner Wohnen

Niedrige Zinsen und ein großes Interesse an energieeffizientem und zügigem Bauen kommen auch Fertighäusern zugute. Mittlerweile liegt ihr Anteil unter den Neubauten bei rund 20 Prozent.

Die Vorteile gegenüber Häusern in Massivbauweise sind vielfältig: Alle Bauteile werden vorgefertigt auf die Baustelle geliefert und nach dem Baukastenprinzip zusammengesetzt. Damit ist die eigentliche Bauzeit kurz und eine gute Planbarkeit sichergestellt. Denn bei einem Fertighaus kommt bis zur Übergabe alles aus einer Hand. Doppelbelastungen durch Finanzierung und parallel laufende Mietkosten können so weitgehend vermieden werden. Auch die Sorge, dass Fertighäuser Massenware sind und wenig Spielraum für Individualität bieten, gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Grundriss und Materialvielfalt sind kaum Grenzen gesetzt. Und Musterhäuser bieten bereits vorab ein realistisches Bild vom neuen Zuhause.

Hohe Energieeffizienz

Energetisch erlauben Fertighäuser in Holzrahmenbauweise alle Möglichkeiten, die zeitgemäße Dämmungen bieten. Damit sind sie in der Regel KfW-förderfähig. „Baufamilien, die ihre Kosten weiter verringern wollen, können bestimmte Ausbauarbeiten auch selbst durchführen. Allerdings gilt es, die Eigenleistungen realistisch einzuschätzen“, betont Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse. Häufig überschätzen sich Bauherren in diesem Punkt.

Neuborn weist auch darauf hin, dass sich Käufer vorab unbedingt Klarheit über die Gesamtkosten verschaffen sollten. „Dazu gehören auch die Baunebenkosten, die sich zwischen zehn und dreißig Prozent der Bau- und Erwerbskosten bewegen.“ Der größte Anteil entfällt dabei auf Anschlusskosten, Maklerprovision und Grunderwerbssteuer. Ein oft unterschätzter Aspekt: Damit später zu erwartende Gelder aus Lebensversicherungen oder Erbschaften in die Finanzierung miteingebaut werden können, sollte der Darlehensvertrag die Möglichkeit für Sondertilgungen enthalten.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 30.08.2017

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