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20.09.2017

 

 

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Morgengruss von Helmut Harff: Mein Fazit

... von der IFA 2017

Um es gleich vorweg zu sagen: Ich habe die meisten Ausstellungshallen unter dem Berliner Funkturm überhaupt nicht betreten. Ich war beispielsweise nicht in den Hallen, in denen sich die Fernsehanstalten präsentieren. Ich streifte auch nur die Hallen von großen Ausstellern wie Miele oder Panasonic.

Mein Interesse galt der Consumer-Electronic, genauer gesagt, dem, was wir so in der Küche und im Bad zukünftig zu stehen haben werden beziehungsweise sollen. Da gab es einiges, wie den neuen Herd von Miele, das mit viel Tamtam angekündigt wurde. Da gab es angebliche Weltneuheiten und es gab einige Trends zu beobachten.

Zwei Fraktionen waren beispielsweise auszumachen, wenn es um die Bedienung von Haushaltsgeräten geht. Die einen setzten auf Deibel komm raus auf Connektivität, auf die Vernetzung und die Steuerung per App, andere halten das schon wieder fast für Teufelswerk. Wobei, alle Geräte, die sich per App bedienen lassen, haben auch noch viele Knöpfe und Tasten direkt am Gerät. Eines, das nur per App funktioniert, traut sich augenscheinlich zumindest in dem Haushaltsgeräterbereich noch niemand auf den Markt zu bringen.

In den meisten Fällen halte ich es mit denen, die sagen, dass man weder für die Waschmaschine, noch für den Toaster, die Kaffeemaschine oder für den Grill eine App braucht. Ich stelle mir immer vor, ich habe so zehn App-gesteuerte Geräte allein in der Küche und kaufe mir ein neues Handy. Wenn es dumm kommt,  muss ich dann alle zehn Apps neu installieren und meine über Jahre gemachten Einstellungen neu eingeben. Wohl dem, der die Daten zuvor gesichert hat.

Was auffällig war, ist die Tatsache, dass sich die Hersteller Gedanken darüber machen, ihren Geräten einen Mehrfachnutzen zu verpassen. Das gelingt mal weniger gut, häufig aber auch sehr gut. Das macht die Welt nicht wirklich besser, spart aber hier und da Platz in der Küche. Umweltfreundlicher ist es auch.

Umweltfreundlich finde ich auch, dass viele Geräte wieder zu reparieren sind und die Garantiezeit in vielen Fällen deutlich länger als vom Gesetzgeber vorgeschrieben ausgewiesen wird.

Noch ein Trend ist interessant, nämlich der zum Zweit- oder Drittstaubsauger. Zum "normalen" Gerät kommt immer mehr der Akkusauger und auch der Saugroboter. Die Staubsaugerproduzenten zeigen übrigens, dass man EU-Normen auch ohne Schummelsoftware einhalten kann. Selbst die großen Sauger kommen mit weniger als 800 Watt aus und liegen bei der Lautstärke unter den vorgegebenen 68 Dezibel. Die Saugleistung leidet darunter überhaupt nicht.

Noch eines viel mir auf: Ich habe kaum noch Kaffee-Kapselmaschinen und die dazugehörigen Kapseln gesehen. Der hohe Preis pro Tasse und die Berge von Müll haben wohl zu einem Umdenken beim Verbraucher geführt.

Es ist wohl kein Trend, dass die Frensehhersteller sich bei den Superlativen zu ihren Produkten deutlich zurück gehalten haben. Ich habe nichts gesehen, was irgendein Superlativ verdient hätte.

Eines hat die IFA allerdings verdient: Einen ausführlichen Besuch. Es gibt überall etwas zu entdecken. Nicht alles braucht man, vieles wird man nie wiedersehen, aber einiges wird in unseren Alltag einziehen. Was? Das werden wir vielleicht schon auf der IFA 2018 sehen.

So, mein Kaffee ist durchgelaufen, der Toast fertig und das Dreiminutenei auch. Frühstückszeit!

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntagsfrühstück.

 


Veröffentlicht am: 03.09.2017

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