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20.11.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Die Rente ist sicher

… aber?

Mit seinem Ausspruch von der sicheren Rente hat sich der ehemalige CDU-Minister Norbert Blühm einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert. Dabei stimmt das sogar irgendwie. Das sagt aber nichts über die Höhe der sicheren Rente aus.

Der Blümsche Werbespruch ist nun schon 31 Jahre alt und das Thema Rente ist auch bei dieser Bundestagswahl ein wichtiges. Es geht nicht um die Höhe der Rente, sondern vor allem darum, ab wann man die staatlich garantierte Altersversorgung bekommt. Im Raum steht die 70. Noch traut sich keiner der wichtigen Politiker, zu bestätigen, dass man in der Zukunft erst mit 70 „auf Rente“ gehen darf.

Bis 70 arbeiten und dann etwas Rente bekommen, das ist für viele ein Albtraum – und das nicht zu unrecht. Es gibt viele Jobs, die kann man im fortgeschrittenen Alter nur in Ausnahmefällen vernünftig ausführen. Andererseits geht es angesichts der immer länger werdenden Lebenserwartung nicht anders – wir müssen länger arbeiten.

Vielleicht eine Idee, wie das gehen kann: Alle Bundesbürger bekommen zu ihrer Geburt einen Bildungsgutschein, mit dem der Staat jedem Staatsbürger eine bezahlte Bildungszeit von 25 oder 30 Jahre garantiert. Das setzt dann die allermeisten ohne finanziellen Druck in die Lage, mit 40, mit 45 oder 50 sich beruflich neu zu orientieren. Man kann sich fit für die nächsten 20,30 Berufsjahre machen – mit einer Qualifizierung, dem Erlernen eines neuen Berufes oder mit einem Studium.

Wie gesagt, man kann, muss nicht. Die staatliche Unterstützung muss so weit gehen, dass man auch noch – so nötig – nach der Qualifizierung für die zweite Arbeits-Lebenshälfte noch zwei Jahre einen Zuschuss bekommt, bis man im neuen Job so richtig angekommen ist. Nichts mehr mit einem Bauarbeiter oder einen Altenpfleger über 60. Wie gesagt, keiner muss, alle haben aber die finanziell abgesicherte Möglichkeit.

Da höre ich schon den Einwand, wer denn das bezahlen soll. Ganz einfach: alle. Die Kosten für die zweite Bildungsphase, aber auch für eine Rente, von der man nicht nur existieren, sondern vernünftig leben kann, tragen wirklich alle. Man muss dazu keine neuen Abgaben einführen, keine neue Behörde, keine neue Bürokratie schaffen. Man muss dazu nur die Mehrwertsteuer erhöhen. Um wie viel? Das weiß ich nicht. Das müssen Experten errechnen.

Ich weiß nur, dass alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten zahlen. Wer sich nur ein kleines Auto leistet, zahlt eben weniger wie der, der sich ein Luxusauto kauft. Das funktioniert ziemlich sicher, vor allem wenn man bedenkt, dass ja die Abgaben für Rente, vielleicht sogar alle Sozialabgaben wegfallen. Das Geld bekommt dann der auf das eigene Konto, dem es eigentlich gehört. Die Unternehmen sparen sogar noch bei der Buchhaltung.

Ich sehe in meinem Vorschlag eine Win-Win-Situation, die deutlich solidarischer ist, als alles was wir bisher hatten.
Ich bin gespannt, ob jemand sich zu meinem Vorschlag äußert. Bis dahin verschwinde ich in der Küche Frühstück machen.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 06.09.2017

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