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23.10.2017

 

 

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Deftiger Schmarren im Stubaital

Das Kaiserschmarrenfest brachte viele Köstlichkeiten und einen neuen alten Sieger



Das Stubaital wurde seinem Namen als Königreich des Schmarrens auch in diesem Jahr wieder auf ganzer Linie gerecht. Im Rahmen der 3. Auflage des Stubaier Kaiserschmarrenfestes am Kampler See in Neustift fanden sich auch heuer wieder tausende Genussfans ein.


Nach dem fulminanten Weltrekordschmarren bei der Auftaktveranstaltung und der Krönung des Schmarren-Königs im vergangen Jahr, beeindruckten die Teams 2017 einmal mehr mit wunderbaren Rezepten rund um die große Spezialpfanne. Der Titel für den  besten „deftigen Kaiserschmarren“ ging am Ende wie im Vorjahr an Johannes Steixner vom Hotel Handl.

Das Stubai - ein Tal der Superlative. Wer denkt, der bis dato bestehende Kaiserschmarren Weltrekord von 155 Kilogramm aus dem Jahr 2015 und die Krönung von Johannes Steixner zum Kaiserschmarren König im vergangenen Jahr wären nicht mehr zu toppen, der wurde am 30. September 2017 eines Besseren belehrt. Zehn Teilnehmer kochten unter den Argusaugen und feinen Zungenspitzen der sechsköpfigen, hochkarätig besetzten Jury um den Titel des besten pikanten Schmarrens.

Unter den Juroren war auch genussmaenner.de-Chefredakteur Helmut Harff (mit Hut). Die Jury musste die Fluffigkeit, den Geschmack, den Geruch, das Aussehen und die Orginalität der fünf pikanten Kaiserschmarren bewerten. Nicht alle erfüllten alle Kriterien perfekt. Allerdings fiel auch keine Rezeptur durch, so dass es zwei viertplatzierte gab.



Gefreut hat mich, dass mit Kathaeina Ranalter (mit grüner Kochmütze) eine Kollegin als Vertreterin der lokalen Presse den zweiten PLatz belegte.



Der Triumphator aus dem vergangenen Jahr war auch 2017 der absolute Champion und konnte den Titel souverän verteidigen. Johannes Steixner setzte sich mit der Höchstpunktzahl von 25 Punkten vor Katharina Ranalter (Bezirksblätter/ 22 Punkte) und Walter Steirer (Stubaier Gastro/ 19) durch. Seine sensationelle Interpretation des pikanten Schmarrens „Schweinerei“ ließ die Jury rund um Roland Volderauer (Geschäftsführer TVB Stubai Tirol) ins Schwärmen geraten. Steixner zeigte sich am Ende glücklich aber auch überrascht. „Es war eine große Herausforderung für alle Teilnehmer. Zumindest ist es nichts Alltägliches gewesen. Es freut mich sehr, dass es allen so geschmeckt hat und wir den Titel verteidigen konnten.“

Pikant bekannt


Der Sieger durfte sich über eine Urkunde und Trophäe freuen. Außerdem wird das pikante Gewinnerrezept wieder an sämtliche Stubaier Gastronomiebetriebe zum Nachkochen versandt.

Rund um die Riesenpfanne sorgten verschiedene Genuss-Stände sowie Live-Auftritte von Musikern und Schuhplattlern aus der Region für Abwechslung und ausgelassene Stimmung. Star-Gast Jazz Gitti heizte mit ihren legendären Hits zum Abschluss noch einmal richtig ein und setzte den musikalischen Höhepunkt auf ein gelungenes Fest.

Eine Pfanne, zehnmal Schmarren



Süße Schmarren verspeisen die zehn Schmarrenbäcker zum Frühstück – bei der Zubereitung eines pikanten Schmarrens jedoch geht es ans Eingemachte. Man könnte fast von der Königsdisziplin des Schmarrenbackens sprechen – schließlich gilt es die süßen Erwartungen auf den Zungen der Jury pikant zu überzeugen.

Das „Sportgerät“ ist jedes Jahr die eigens angefertigte zehneckige Pfanne mit zehn Unterteilungen – für jeden Bäcker eine.

Der Erlös des Verkaufs der Wettbewerbsschmarren kommt, wie die Jahre zuvor, einem wohltätigen Zweck zugute.

genussmaenner.de-Tipp: Die vierte Auflage des Stubaier Kaiserschmarrenfestes geht am 6. Oktober 2018 über die Bühne. Jetzt schon Zimmer reservieren!

 


Veröffentlicht am: 03.10.2017

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