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Drohnen kreisen über Deutschland

Vieles gilt es zu bedenken

In Deutschland fliegen aktuell fast eine Million Drohnen, schätzt die Deutsche Flugsicherung (DFS). Um Privatleuten sicheres Drohnenfliegen zu erleichtern, hat die DFS eine kostenlose Drohnen-App für Smartphones entwickelt. Diese zeigt für jeden Standort in Deutschland an, ob Drohnen dort starten und wie hoch sie fliegen dürfen.

Über diese Themen und noch viel mehr wurde in den vergangenen Tagen in Berlin trefflich diskutiert. Die Branche zeigte ihr Potenzial auf der INTERAERIAL SOLUTIONS in der deutschen Bundeshauptstadt. Die größte Drohnenshow Europas fand im Rahmen der Weltleitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement INTERGEO statt. Drohnenhersteller, Zulieferer, Zubehörhersteller, Dienstleister sowie kommerzielle Nutzer und Anwender verschiedener Industrien waren dabei.

Auf dem Berliner Messegelände am Funkturm starteten täglich Dutzende Drohnen und bewiesen ihr Können. Der Spaß ist nicht ganz billig, einige Exemplare kosten 20.000 Euro und mehr. Das teuerste Fluggerät lag bei 200.000 Euro. Schwerpunkte sind der Drohneneinsatz in Vermessung und Inspektion. Brauchte ein klassischer Vermessungstrupp noch rund eine Woche für die Vermessung von Großbaustellen, kann das heute eine Drohne im vollautomatischen Flug innerhalb von wenigen Minuten deutlich präziser erledigen.

Auch bei der Inspektion von Anlagen und Bauwerken sind UAS längst im Einsatz. Drohnen mit Wärmebildkameras erkennen, welches Panel im Solarpark defekt ist. Betreiber von Windrädern und Fluggesellschaften suchen mit HD-Kameras zentimetergenau nach kleinsten Rissen und Schäden in den Strukturen. Gleiches gilt für die technischen Kontrollen von Brücken, Staudämmen oder Türmen. Auch da, wo es für Menschen gefährlich wird, beispielsweise bei komplizierten Wartungen auf Bohrinseln, bieten Drohnen die sichere und zuverlässige Lösung. Weitere Themen sind der Drohneneinsatz im Katastrophenschutz, im Rettungswesen, in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Sicherheitsbereich.

Autos und Drohnen

Der Luftfahrtkonzern Airbus präsentierte unlängst ein Konzept für ein selbstfahrendes Auto, das mit Hilfe einer Drohne zum fliegenden Taxi wird. Unter dem Projektnamen „Vahana“ arbeitet der Konzern bereits seit einiger Zeit an einem fliegenden Auto. Das modulare Gerät besteht aus einem fahrbaren Untersatz, einer Kapsel für die Passagiere und einer gigantischen Drohne, mit der die Kapsel in die Luft gehoben werden soll. Nach den Vorstellungen von Airbus sollen Passagiere künftig über eine App das den Auto-Drohnen-Hybriden ordern, bei Stau soll die Passagierkapsel von der Drohne durch die Luft weiter befördert werden. Das elektrisch betriebene Gerät soll dabei autonom agieren. Noch ist ein solches Hybrid-Taxi Zukunftsmusik, aber in Berlin war es ein wichtiges Thema.

Eine aktuelle Studie der kürzlich gegründeten Drohnensparte des Beratungshauses PricewaterhouseCoopers (PwC) beziffert das weltweite Marktpotenzial für drohnenbasierte Geschäftsanwendungen auf rund 130 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020. Am größten ist das Potenzial in den Bereichen Infrastruktur und in der Bauindustrie. Hier ließe sich nach Berechnungen der Berater mit Drohnen rund 45 Milliarden Dollar verdienen. Es folgen die Segmente Landwirtschaft, zivile Sicherheit sowie Medien und Unterhaltung. Einen Profiteur sieht PwC in der Versicherungsbranche. Diese habe Bedarf an vielfältigen Informationen aus der Luft und könnte Versicherungen für Drohnenbetreiber offerieren.

Text und Fotos: Erwin Halentz

 


Veröffentlicht am: 14.10.2017

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