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Zusammen oder getrennt?

Altersvorsorge und Lebensversicherung

Kaum einer beschäftigt sich gern mit Dingen wie Altersvorsorge oder Lebensversicherungen. Zum Glück muss man das auch nicht ständig tun – es ist aber auf jeden Fall ratsam, sich mit der Materie auseinanderzusetzen und Lösungen für sich zu finden. Danach kann man sich dann wieder auf die schönen Dinge konzentrieren. Versprochen.

Die Kapitallebensversicherung: Zwei Fliegen mit einer Klappe?

Produkte, die mehrere Aufgaben auf einmal erledigen können, sind praktisch und beliebt. Heutzutage braucht niemand mehr separat ein Mobiltelefon, einen MP3-Player und eine Digitalkamera – alle Funktionen sind längst standardmäßig in jedem Smartphone verbaut.

Auch im Bereich Versicherungsbereich gibt es Verträge, die mehrere Dinge gleichzeitig bieten. Die Kapitallebensversicherung ist ein solcher Fall. Aber funktioniert das genauso gut wie beim Handy? Das Grundprinzip einer solchen Kapital-LV ist folgendes: Man zahlt monatlich einen festen Betrag in den Vertrag ein. Dieser enthält zum einen die Versicherungsprämie, die für die Leistungsansprüche im Todesfall gezahlt wird. Der Rest des Beitrags fließt in eine Art Sparvertrag und wird verzinst. Am Ende der Laufzeit wird die angesparte Summe ausgezahlt. Wenn man bei Fälligkeit mindestens 62 Jahre alt ist und der Vertrag 12 oder mehr Jahre bespart wurde, entstehen zusätzlich Steuervorteile.

Das klingt erst einmal gut, und ist es – zumindest theoretisch – auch. In der Praxis ist die Sache allerdings nicht so einfach. Aufgrund des derzeitigen Niedrigzinsniveaus sind auch Verträge, die in zinsgünstigeren Zeiten abgeschlossen wurden, jetzt wesentlich weniger rentabel als bei Vertragsabschluss prognostiziert. Die steuerlichen Vorteile gleichen dieses Manko nicht einmal ansatzweise aus.

Risiko-LV für mehr Flexibilität

Aktuell ist es deshalb deutlich erfolgversprechender, Vorsorge und Lebensversicherung getrennt voneinander zu betrachten. Der letzte Bereich kann mit einer Risiko-Lebensversicherung, die sich auf die Absicherung Hinterbliebener im Sterbefall fokussiert, abgedeckt werden. Anschließend kann man sich frei entscheiden, wie man beim Thema Altersvorsorge vorgehen möchte. Vertraut man darauf, dass das Zinsniveau wieder ansteigt, kann man etwa Geld auf einem Tagesgeldkonto ansparen, um es bei günstigen Bedingungen direkt festverzinslich anlegen zu können. Oder man entscheidet sich dafür, am Wertpapiermarkt aktiv zu werden, um schon heute ansehnliche Renditen zu erzielen. Wer darauf aber nicht allzu viel Zeit verwenden möchte, kann das Ganze auch über sogenannte Robo-Advisor laufen lassen. Ohne Risiko ist ein solches Investment natürlich auch nicht, dafür stimmt (zumindest bisher) die Rendite – und es bleibt mehr Zeit für die schönen Dinge. Wie versprochen. 

Bildrechte: Flickr Analyzing Financial DataDave Dugdale CC BY-SA 2.0 BestimmteRechtevorbehalten

 


Veröffentlicht am: 02.11.2017

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