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20.07.2018

 

 

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MONTEVERRO - voll von mediterranen Aromen

Weinen wie die Maremma


Monteverro liegt am südlichen Rand der Toskana, am Fuss des mittelalterlichen Städtchens Capalbio. Hier ist die Landschaft ursprünglich und voll von mediterranen Aromen – genauso sind auch unsere Weine.

Durch kompromisslose Handarbeit und Selektion im Weinberg, durch Präzision und lange Reife im Keller verhelfen wir jeder Rebsorte, jeder Lage und jedem Jahrgang zu ihrem bestmöglichen Ausdruck.

Die Maremma

Burgund, Bordeaux, Napa Valley, Neuseeland – seine Leidenschaft für große Weine hatte Georg Weber in die berühmtesten Anbaugebiete und in die namhaftesten Weingüter der Welt geführt. Doch als Georg, seit jeher ein großer Italien-Liebhaber, die Maremma besuchte, die damals, um die Jahrtausendwende, als Anbauregion nur wenigen Insidern bekannt war, kam das einem Aha-Erlebnis gleich: Hier wollte er ein eigenes Weingut gründen.

Maremma – der Name leitet sich vom lateinischen mare (Meer) ab, er bezeichnet einen schmalen Streifen entlang der
toskanischen Küste, der sich von Livorno durch die gesamte Provinz Grosseto bis an die Grenze zu Latium erstreckt.

Wie im Médoc, der berühmtesten Anbauregion des Bordelais, waren die Niederungen der Maremma früher weitgehend
versumpft; erst in den 1930er Jahren gelang die Trockenlegung. Das ist der Grund, warum die Weinbautradition hier noch vergleichsweise jung ist; wirkliche Qualität entstand erst ab den 1970er Jahren mit dem berühmten Sassicaia. Bis heute ist die südliche Maremma dünn besiedelt, hier spielt die Natur noch die Hauptrolle. Und was für eine Natur! Im Hinterland der zum Teil noch naturbelassenen Küste steigen grüne Hügel sanft vom Tyrrhenischen Meer aus an, Weinberge und Olivenhaine wechseln sich ab mit der für mediterrane Gebiete typischen Macchia, einem immergrünen Buschwald, in dem Lavendel, Ginster, Myrte, Zistrose, Rosmarin, Thymian und viele andere Sträucher und Kräuter gedeihen.

Der Weinbau in dieser ursprünglichen, manchmal fast kargen Region profitiert von langen Sommern mit konstant hohen Temperaturen, aber auch vom gemäßigten Klima in Meeresnähe, bedingt durch kühle Nächte und frische Winde; die Trauben reifen gleichmäßiger und früher als in den zentralen Hügellandschaften der Toskana.

Das Terroir

Auch im Weinbau muss man manchmal dem Instinkt, dem berühmten „Bauchgefühl“ folgen. Eines Tages stand Georg
Weber am Fuß des mittelalterlichen Städtchens Capalbio in einer damals noch von Getreidefeldern geprägten Landschaft. Er schaute über die Hänge, die zum Tyrrhenischen Meer hin sanft abfallen, er spürte die leichte Brise, die vom Wasser herüberwehte, er atmete den Duft der Macchia, der wildwuchernden Kräuter und Blumen. Und er wusste: „Diese Küste hat irres Potential.“

Die mikroklimatischen Daten und sorgfältige Bodenanalysen untermauerten den ersten Eindruck: Unter den Getreidefeldern lag tonhaltige Erde, reich an Eisen und mit Gestein durchsetzt, die bestes Potenzial für den Anbau großer Weine bot. Das Gestein wirkt als natürlich Drainage, in den oft regenreichen Wintermonaten speichert die Tonerde Feuchtigkeit, von der die tiefwurzelnden Reben in den heißen Sommern profitieren. Da Monteverro in einer kleinen Bucht liegt, ist ein weiterer Trumpf die konstante Meeresbrise, die selbst in heißen Augustnächten die Reben als kühlendes Lüftchen umspielt.

Das mineralhaltige, reiche Terroir von Monteverro ist optimal für den Anbau von Reben. Besucher können sich selbst davon überzeugen: Entlang dem Weg, der oberhalb der Weinberge zu einem Aussichtspunkt führt, zieht sich eine uralte, rund 50 Zentimeter hohe, natürlich gewachsene Gesteinsmauer, überwachsen mit mediterraner Macchia – hier lässt sich die auffallend rote Erde mit ihren Gesteinseinlagerungen begutachten.

Heute erstreckt sich Monteverro auf rund 60 Hektar, die sanft von 30 auf bis zu 80 Meter über dem Meeresspiegel ansteigen. Das Tyrrhenische Meer ist von den Weinbergen sichtbar – es liegt nur fünf Kilometer entfernt. Im Westen zeichnet sich am Horizont die beeindruckende Silhouette des Monte Argentario ab, im Südosten liegt, nur rund 10 Kilometer entfernt, die Grenze zu Latium. Oberhalb des Weinguts liegt das Städtchen Capalbio mit seinem perfekt erhaltenen mittelalterlichen Ortskern rund um die Kirche San Nicola aus dem 12. Jahrhundert, in der Julia und Georg Weber geheiratet haben. Auch der alte Name Monteverro verweist auf die Ursprünglichkeit des Ortes: „verro“ ist das italienische Wort für „Eber“, ein Hinweis darauf, dass die Macchia rund um Capalbio auch Heimat vieler Wildschweine war und ist.

Die Menschen hinter dem Wein

Es sind oft die kleinen Dinge, die ein Leben verändern. Bei Georg Weber war es ein Glas Chateau Latour 1966, das ihm ein väterlicher Freund während seines Studiums in Lausanne anbot. Noch heute erinnert er sich an die Geschmacksexplosion am Gaumen: „Es war einfach so viel besser, als alles, was ich je getrunken hatte. So vielschichtig. Ich hatte das Gefühl, als ob sich für mich eine Tür in eine bis dahin unbekannte Welt öffnete.“ Dieses Glas war schuld daran, dass der Unternehmer Georg Weber im Jahr 2003 zum Winzer wurde.

Heute ist Monteverro ein gemeinsames Projekt von Julia und Georg Weber. Beide wollen maximale Qualität, pflegen die Liebe zum Detail, Kompromisse werden nicht gemacht: „Wir wollen Kaschmir erzeugen, keine Baumwolle“, sagt Georg Weber. Dafür pendelt die Familie zwischen den beiden Wohnsitzen in Bayern und in der Maremma. Dafür stellten sie ein Team von international erfahrenen Experten zusammen, mit denen sie sich regelmäßig austauschen.

Für die tägliche Arbeit in Weinberg und Keller ist Önologe Matthieu Taunay zuständig, der von der Loire stammt und in namhaften Weingütern rund um die Welt Erfahrungen sammelte – vom Napa Valley bis Südafrika, von Châteauneuf-du-Pape bis Neuseeland. Seit 2008 lebt er in der Toskana und teilt mit den Webers die Vision, Spitzenweine aus der südlichen Maremma zu erzeugen.

Anregungen und Erfahrungen aus der weiten Welt des Weins haben Georg Weber von Anfang an beflügelt und bereichert. Er setzt auf den intensiven Meinungsaustausch mit Winemakern wie dem Schweizer Jean Hoefliger, der seit vielen Jahren in der dynamischen Weinszene des Napa Valley zu Hause ist. Mehrmals im Jahr besucht Michel Rolland, der weltweit führende Önologe, auch als „König der Cuvées“ bekannt, Monteverro, dem er eng verbunden ist. Rolland, der enorme Erfahrung gerade für den Weinbau in Küstennähe mitbringt, war es, der den jungen Georg Weber einst darin bestärkte, auf das damals noch unbekannte Terroir der südlichen Maremma zu setzen. Was reizt Rolland, dessen Gaumen als Präzisionsinstrument gilt, an Monteverro? „Schauen Sie sich doch um“, sagt der Franzose, „hier herrschen Traumbedingungen für jeden Weinmacher.“

Die Weine ...

VERMENTINO

Die Nähe zur Küste und die heißen Sommer machen die Weinberge der Maremma zum idealen Rotweinterroir. Doch
es gibt eine weiße Rebsorte, die sich unter diesen Bedingungen ebenfalls sehr wohl fühlt: Vermentino. Aus ihr lassen sich frische, fruchtige Weißweine mit feiner Mineralität gewinnen, die nach Sommergräsern und –blüten, nach Quitte und Birne duften. Der Ursprung der Sorte liegt in Spanien, sie wird aber auch in Ligurien und auf Sardinien für die Produktion von Weißweinen geschätzt, die sich besonders gut als Apéritif oder als Begleiter zu Meeresfrüchten eignen. Für Julia und Georg Weber verkörpert ihr leichter, delikater Vermentino, den sie ausschließlich in Stahl ausbauen, die Lebensfreude Italiens – und doch kann die Rebsorte bei sorgfältiger Behandlung Komplexität und Tiefgang entwickeln.

CHARDONNAY
Auch wenn die prägende Stilistik für diesen Wein aus dem Burgund kommt, so ist er doch ein hundertprozentiger
Toskaner. Der Einfluss der Meeresbrise und die kühlen Nächte machen es möglich, in ausgewählten Einzellagen diesen Weißwein zu erzeugen, der mit seiner eleganten, seidigen Textur, seiner Frische und Finesse an die großen Vorbilder anknüpft. Seine goldgelbe Farbe, die Komplexität und die Noten von Karamell und getoastetem Brot verdankt er dem Ausbau in Barrique und Beton-Ei, seine Aromen von Zitrone, Birne, Quitte und Ananas, von Mandel und reifem Apfel den optimalen klimatischen Bedingungen. Julia und Georg Weber sind große Chardonnay-Liebhaber und die Produktion dieses Weißweins in Kleinstmengen (ca. 5000 Flaschen pro Jahrgang) ist ihnen eine Herzensangelegenheit.

VERRUZZO

Den Einstieg in die Welt unserer Rotweine bildet diese unkomplizierte Cuvée, die durch den Sangiovese-Anteil ein
Bekenntnis zur Weinbautradition der Toskana darstellt, gleichzeitig aber mit den klassischen Bordeaux-Sorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc den Geist des Monteverro in sich trägt. Der Verruzzo wird etwa ein Jahr in gebrauchten Eichenfässern ausgebaut, er gibt sich schon in der Jugend charmant, weich und zugänglich und ist ein beliebter und vielseitig einsetzbarer Essensbegleiter. Dem Sangiovese verdankt er Dynamik, dem Cabernet Sauvignon Kraft und Struktur, dem Cabernet Franc die Würze und dem Merlot die Weichheit – insgesamt eine italienische Cuvée voller Aromatik und Eleganz. Julia und Georg Weber verstehen diesen Wein als besonderes Bekenntnis zu ihrem Terroir und benannten ihn nach der nahen Hügellandschaft des Monte Verruzzo – im Italienischen ist „verruzzo“ eine Koseform für das junge Wildschwein (zu deutsch „der kleine Eber“).

TERRA DI MONTEVERRO
Man könnte ihn den Zweitwein zu unserem Spitzenwein Monteverro nennen, seinen kleinen Bruder gewissermaßen. Denn der Terra wird aus den gleichen Rebsorten – Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot – gewonnen, ist also ebenfalls eine klassische Bordeaux-Cuvée. Strenge Selektion in den Weinbergen, Handlese und größte Sorgfalt im Keller sind auch hier selbstverständlich. Der Unterschied: die Trauben stammen von teilweise anderen Parzellen, auch die Zusammensetzung der Cuvée kann sich unterscheiden. Ein Wein mit exzellentem Preis-Leistungsverhältnis, der sich schon in frühen Jahren recht offen und zugänglich gibt und mit den Aromen der Macchia ebenso wie mit Fruchtnoten von Kirsche und roten Beeren lockt. Julia und Georg Weber schätzen ihren „kleinen Supertoskaner“, weil er ein Wein für alle Gelegenheiten ist, der den Geist des Monteverro widerspiegelt.

TINATA
Eine Hommage an die großen Rebsorten der Rhône, Syrah und Grenache, und der Beweis, dass sie auch in der südlichen Toskana ausgezeichnete Qualitäten ergeben. Ausdrucksstark, würzig und doch ausgesprochen elegant, ja geschmeidig, so gibt sich die zweite Spitzencuvée des Hauses neben dem Monteverro. Die Trauben wachsen in einer unserer besten Hanglagen, rund um eine jahrhundertealte Korkeiche in nächster Nähe zur Macchia, deren typische Aromen von Lavendel, Rosmarin und Thymian sich im Wein wiederfinden. Die Cuvée aus den beiden südfranzösischen Sorten – Grenache steht für Frische und Eleganz, Syrah für Frucht, Kraft und Körper – macht diesen komplexen und geschmackstiefen Wein zu einer Ausnahmeerscheinung in der Toskana. Georg Weber widmete ihn seiner Mutter (ihr Spitzname ist Tina), einer großen Liebhaberin der Weine aus dem Rhônetal.

MONTEVERRO
Unser Flagschiff. Ein wahrer Premier Grand Cru der Maremma, komponiert aus den klassischen Bordeaux-Rebsorten
Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Petit Verdot, und doch mit dem unverwechselbaren Charakter der toskanischen Küste. Ein in jeder Hinsicht ehrgeiziger Wein – die Trauben stammen ausschließlich aus Toplagen unserer Hänge, die zum Meer hin sanft auslaufen, der Wein reift 24 Monate in Barriques der besten Tonneliers (70-80 % neues Holz) und anschließend zwei Jahre auf der Flasche. So erlangt er eine unvergleichliche Kraft und Komplexität, edle Kühle und Eleganz. Seine beeindruckende Aromenvielfalt – Brombeer, schwarze Johannnisbeere, Sauerkirsche, Kräuter und Gewürze, Menthol und Lakritze, Vanille und Karamell – steigert sich von Jahr zu Jahr. Für Julia und Georg Weber ist der Monteverro eine einzige Liebeserklärung an ihr Terroir: ein Spitzenwein aus dem Süden der Toskana, auf Augenhöhe mit den ‚Großen’ aus nördlicheren Lagen.

... der Grappa...

Seit dem Jahrgang 2012 wird auf Monteverro auch Grappa erzeugt. Auch hier kommen höchste Qualitätsmaßstäbe zum
Tragen: Der Trester stammt von einigen unserer ausgesuchten Merlot-, Cabernet Sauvignon- und Cabernet Franc-Lagen, er wird nach der Pressung auf 5 Grad gekühlt und innerhalb von 24 Stunden zur Destillerie gebracht. Dort wird er nach traditionellem und besonders schonendem Verfahren in kleinen Kupferkolben bei niedriger Temperatur gebrannt. Das Ergebnis ist ein ausgesprochen reiner und weicher Grappa, der vollmundig und reich an mediterranen Blüten- und Kräuteraromen ist. Im Angebot ist auch ein Grappa Riserva, der 36 Monate im Barrique gelagert wurde.

... und das Olivenöl

Inmitten der Weinberge von Monteverro liegt ein alter Olivenhain, den wir 2003 im Sinne einer natürlichen Biodiversität rekultivierten. Einige unserer Olivenbäume zählen über 100 Jahre, sie tragen die klassischen toskanischen Sorten Frantoiano, Leccino, Moraiolo und Pendolino. Alle Arbeiten im Hain bis hin zur Ernte werden nach traditioneller Art von Hand durchgeführt. Die frisch gepflückten Oliven werden direkt zur örtlichen Ölmühle gebracht und dort bei einer Temperatur unter 27 Grad kalt gepresst, um beste Frische und Qualität zu erzielen und jede Oxidation zu vermeiden. Unser Premium Olivenöl zeichnet sich durch Reinheit, Frische und elegante Fruchtigkeit aus. Mit seiner angenehmen Schärfe passt es gut zu mediterranen Gerichten wie gegrilltem Fisch, vegetarischen Antipasti oder einfach nur zu einer Scheibe frischen Weißbrots mit etwas zerriebenem Knoblauch.

 


Veröffentlicht am: 27.11.2017

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