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Morgengruß von Helmut Harff: Noch 14 Tage

Vorweihnachtliche Gedanken

Nun sind es nur noch genau noch 14 Tage bis zum „Tag des Mannes“ – für Kinder und Handel als Weihnachten bekannt. „Tag des Mannes“? Ja, für mich ist Weihnachten der Tag des Mannes. An keinem Tag steht ein Mann so im Mittelpunkt wie zu Weihnachten.

Nur an diesem Tag wird dem Mann gehuldigt, ist er der Star des Tages, des Abends. Nur an diesem Tag hat man noch Respekt vor dem Mann. Nur an diesem Tag darf er die Rute schwingen und zeitgleich Wohltaten verteilen. Selbst solche Menschen, die in Männern nur ein notweniges Übel und eine Verirrung der Evolution oder eine Fehlkonstruktion des Schöpfers sehen, lächeln beim Anblick des (Weihnachts)Mannes.

Doch wie alle Ehrentage hat auch dieser so seine Tücken. Da müssen Feiermuffel von eine Feier zur anderen eilen, Alkoholmeider tief ins Glühweingläser blicken. Männer mit zwei linken Händen müssen zu Hobbyhandwerker, Chaoten zu Organisatoren, Einkaufsverweigerer zu Super-Shoppern und Verwandtschaftsignorierer zu Besuchseuphorikern mutieren.

Dabei wollen Männer sich nicht selber verleugnen, wollen sie selber sein, wollen werkeln, organisieren, shoppen und besuchen wann ihnen es passt, wollen Feiern nur dann besuchen, wenn ihnen danach ist und trinken, was ihnen wirklich schmeckt. Doch was tut man nicht alles um des lieben Friedens willen.

Doch ist mit soviel Anpassung wirklich ein friedliches Weihnachtsfest garantiert? Nein, wie die Erfahrung (und die Statistik) lehrt. Schließlich ist es gerade die Weihnachtszeit, die bislang unterdrückte (Beziehungs-)Krisen zum Ausbruch kommen lässt.

Dabei kann es doch auch viel entspannter zugehen. Geschenke kann man schon viel zeitiger kaufen oder am PC aktiv werden. Eine liebevoll zusammengestellte und selbst gebrannte CD ist schließlich auch ein individuelles Geschenk.

Wer sagt eigentlich, dass die Feiertage durchorganisiert sein müssen. Spontaneität hat schließlich auch ihren Reiz. Das gilt ebenfalls für die Verwandtenbesuche. Warum sollte man ausgerechnet zu Weihnachten Menschen um sich haben, die man auch sonst nicht gerne sieht. Wenn es gar nicht anders geht, so sollte man sich zu einem gemeinsamen Besuch eines Weihnachtsmarktes, zu einem Konzert- oder Theaterbesuch oder zu einem gemeinsamen Winterspaziergang verabreden. Jeder sieht jeden, jeder kann jeden drücken – und jeder kann jedem aus den Weg gehen.
 
So kann Weihnachten – pardon der „Tag des Mannes“ trotz aller Widrigkeiten zu einem sehr schönen Ereignis werden.
 
Ganz Mann, mache ich jetzt das Frühstück.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Adventsfrühstück und eine entspannte Vorbereitung des „Tages des Mannes“.

 


Veröffentlicht am: 10.12.2017

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