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Frauen in der Casinoindustrie

Spielverhalten von Männern und Frauen im Online Casino

Es ist das Klischee welches in den Köpfen der meisten festhängt, dass Casinospiele im Allgemeinen und Online Casino im Speziellen eine „Männersache“ sind.  Dieses Vorurteil spiegelt jedoch eher das Bild der Hollywood Schinken aus den 1960er Jahren wieder und hat nichts mit der Realität im 21. Jahrhundert zu tun.

Eigentlich sollte man solche (fast schon sexistischen) Aussagen im 21. Jahrhundert nicht weiter ernst nehmen. Was dennoch eine interessante Frage darstellt ist das unterschiedliche Spielverhalten von Männer und Frauen im Online Casino. Gibt es so etwas wie Slots für Frauen und Männer und wie geht die Industrie damit um.

Die letzte Frage ist am einfachsten zu beantworten, da es handfeste Statements einiger Industriegrößen gibt, welche ein klares Bild aufzeichnen. Play´n GO, einer der führenden Softwarehersteller in der Online Casino Branche setzt vermehrt auf Frauenpower.  Johan Törnqvist, der Chief Executive Officer von Play’n GO, zeigte sich in einem kürzlich in Auszügen bei Casinospezialist.com abgedruckten Interview sehr stolz über die Personalpolitik des Unternehmens.

Laut seinen Aussagen sind momentan 46% der Managementpositionen des global operierenden Unternehmens von Frauen besetzt. Des Weiteren führt er an, dass sich mit dem großen Anteil von Frauen in der Firma der Horizont für die zukünftige Produktentwicklung erweitert hätte. Von dieser Entwicklung würden alle Casino Freunde weltweit profitieren.  So bringen die weiblichen Angestellten dieser Firma oftmals Ideen in die Produktentwicklung an welche ihre männlichen Mitarbeiter selten oder gar nicht gedacht hätten.

Spielautomaten für Frauen und Männer

Der letzte Satz des Play’n GO CEO beantwortet sozusagen die Frage ob es Spielautomaten für Frauen und Männer gibt. Natürlich kann man das nicht so einfach in 2 Lager aufspalten. Es gibt aber mittlerweile Automaten welche mehr von Frauen als von Männern gespielt werden. Oftmals werden hierbei psychologische Tricks seitens des Herstellers angewendet. Man nehme als Beispiel den Microgaming Slot „Immortal Romance“, was auf Deutsch übersetzt „Unsterbliche Romanze“ bedeutet. Es handelt sich um einen relativ einfachen Slot bei dem es sich um 4 recht gutaussehende Vampire handelt. 2 davon sind Männer, 2 davon Frauen.

Der Anteil der Frauen liegt bei den Spielern allerdings bei über 70%. In einer der wenigen seriösen Studien über Verhaltensweisen in Online Casinos wurde veröffentlicht, dass es fast alleine am Namen liegt, der auf Frauen einfach interessanter ist. Männer hingegen sind nachdem sie das Wort Romanze lesen in der Regel schon auf dem Sprung zum nächsten Automaten. Ähnliches gilt für einen Slot mit dem blumigen Namen Butterfly Staxx. Genau das Gegenteil ist beim Playboy-Slot der Fall. Während die holde Damenwelt hier eher weitergeht oder nur mal einen kurzen Blick riskiert, sind Männer von den Playboy-Hasen nach wie vor magisch angezogen. Hierbei spielt es fast keine Rolle, dass der Automat eigentlich nichts Besonderes zu bieten hat, es ist einfach der magische Name, der auf die Männer fast unwiderstehlich wirkt.

Bei den Fantasy-Slots gibt es ebenso große Unterschiede. Männer zieht es zu den wilden Wikingern und nordischen Göttern hin während Frauen lieber die fernöstlichen Themen und Chinesischen Glücksbringer bevorzugen. Letztendlich sind in Deutschland die klassischen Früchteslots dann doch größtenteils eine Männerdomäne.

Interessante Zahlen zu Geschlechterunterschieden im Online Casino

Wenn man Sportwetten nicht in die Statistiken mit einbezieht sind etwa 65% der Online Casino Besucher Männer. Vor 5 Jahren waren dies noch über 85%. Die Frauen sind also stark im Kommen. Wenn man den jährlichen Durchschnitt ansieht und auf die zu erwartende Lebenszeit hochrechnet verbringt der Zocker etwa 14 Monate seines Lebens im Online Casino. Das ist die selbe Zeit, die er brauchen würde um etwa 6800 Fußballspiele zu sehen. Frauen verbringen sogar 21Monate im Casino. Wenn man der Statistik glauben schenken darf und man die durchschnittlichen 20 Minuten berücksichtig die ein Deutscher für einen sexuellen Akt benötigt, gehen Männern und Frauen somit 75.600 Optionen zum Austausch von Körperflüssigkeiten durch die Lappen. Außer natürlich man lässt die Slots auf „Auto-Spin“ die 20 Minuten laufen.

Jährlich verlieren deutsche Zocker im Durchschnitt etwas über 3.200 Euro im Online Casino. Dafür könnte man jeden Tag 2-3 Hefeweizen in seiner Lieblingskneipe trinken. Bei Frauen liegt der Durchschnitt mit 2.650 Euro etwas niedriger. Das sind immerhin 10 Paar Edel-Stilettos von Jimmy Chou oder eine Wagenladung neuer Handtaschen.

Männer transferieren durchschnittlich 94 Euro bei einer Einzahlung regen sich aber über einen 15€ Haarschnitt auf. Frauen haben kein Problem beim Friseur 94€ zu zahlen, zahlen im Durchschnitt aber nur 67 Euro je Transaktion auf ihr Spielerkonto ein.

Interessant ist es auch, dass Frauen bei der Auswahl eines Online Casinos mehr Wert darauflegen wie es aufgebaut ist. Anbieter die in irgendeiner Art und Weise ein Maskottchen haben sind beliebter als Casinos die eher schlicht sind und bei denen es direkt zur Sache geht. So hat zum Beispiel das Royal Panda Casino fast genauso viele angemeldete Männer wie Frauen.

Jede vierte Deutsche war schon mal im Online Casino

Während Spielhallen für die meisten Frauen tabu sind haben Umfragen in verschiedenen deutschen Städten ergeben, dass jede vierte Deutsche Frau schon einmal in einem Online Casino unterwegs war. Sie nutzen die Glücksspiele in erster Linie zur Unterhaltung und zum Zeitvertreib. Wenn ein paar Euro hängenbleiben ist das schön, wenn nicht ist dies auch nicht so schlimm. Männer hingegen sind meistens auf das Gewinnen fixiert und lassen auch ihre Laune von den Spielen beeinflussen.

Wie Johan Törnqvist, der CEO von Play ´n GO sollten sich auch die Männer der Schöpfung eine Scheibe von der Einstellung der holden Weiblichkeiten zum Online Casino abschneiden.

 


Veröffentlicht am: 22.12.2017

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