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17.07.2018

 

 

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Dakar 2018: Peugeot 3008 DKR Maxi festigen Doppelführung

Carlos Sainz/Lucas Cruz weiter Spitzenreiter

Vor den letzten drei Etappen der Rallye Dakar hat das Team Peugeot Total seine Doppelführung weiter ausgebaut. Die 280 Kilometer lange Wertungsprüfung der elften Etappe zählte zwar zu den kürzeren Tageswertungen, war allerdings mit weichem Sand in der Fiambala-Region eine der schwierigsten der gesamten Rallye. Trotz der anspruchsvollen Strecke belegten alle drei Peugeot 3008 DKR Maxi einen Platz unter den Top fünf, getrennt nur durch 15 Sekunden.

Cyril Despres/David Castera waren mit Platz zwei in der Tageswertung das schnellste Peugeot-Team. Die beiden Franzosen, die in der Gesamtwertung weit zurückliegen, konzentrierten sich wieder darauf, ihren Teamkollegen auf Gesamtrang eins und zwei zu helfen und verloren nur durch einen Reifenschaden etwas Zeit.
    
Mit Platz drei in der Tageswertung bauten Carlos Sainz/Lucas Cruz ihre Führung im Gesamtklassement weiter aus. Sie legten zu Beginn der Wertungsprüfung ein starkes Tempo vor, danach kontrollierten sie ihren Rhythmus und konzentrierten sich darauf, sicher ins Etappenziel zu kommen. Die beiden Spanier führen mit 50.45 Minuten Vorsprung vor ihren Teamkollegen Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret.
    
Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret festigten ihren zweiten Gesamtrang mit dem vierten Platz in der Tageswertung. Sie mussten als erstes Team auf die Strecke gehen und konnten sich nicht an den Spuren der Motorradfahrer orientieren. Im Gesamtklassement liegen sie 23.17 Minuten vor ihren nächsten Verfolgern.
    
Nach einer sorgfältigen Prüfung der Beweise und Daten hat die Rennleitung der Rallye Dakar inzwischen die Entscheidung von Montag, 15. Januar, in Salta revidiert und die zehn Minuten Strafzeit für Carlos Sainz im Peugeot 3008 DKR Maxi mit der Startnummer 303 gestrichen.

Stimmen nach der Etappe

Bruno Famin, Direktor Peugeot Sport

„Carlos hat jetzt eine komfortable Führung und Stéphane sichert ihn auf dem zweiten Platz ab. Aber der Weg ins Ziel ist noch weit und wir müssen ohne Dramen nach Córdoba kommen, was nicht selbstverständlich ist. Was die Strafe betrifft, begrüßen wir es, dass die Rennleitung diesen Vorgang noch einmal untersucht und alle Dokumente und Beweise noch einmal geprüft hat. Wir haben ihr viele Daten über die Geschwindigkeit und die Bewegungen des Autos geliefert. Die Verantwortlichen haben diese Daten mit dem Tracking verglichen und festgestellt, dass Carlos’ Sicht der Ereignisse richtig war – daran hatten wir nie gezweifelt.“

Cyril Despres, Peugeot 3008 DKR Maxi Nr. 308, 2. Etappe 11/33. Gesamt
„Dieses Mal war Fiambala ein bisschen weniger eine Schatzsuche nach Wegpunkten als in den vergangenen Jahren. Aber es war so schwierig wie immer, in dieser Hitze und Höhenlage die Sanddünen zu erklimmen. Vielleicht war ich zu Beginn der Prüfung ein wenig zu vorsichtig. An einer Stelle, wo wir keine Spuren mehr vor uns sehen konnten, haben wir ungefähr zwei Minuten verloren, weil wir das Tempo zurückgenommen haben. An einer Durchfahrtskontrolle mussten wir nach einem Reifenschaden ein Rad wechseln. Doch zum Ende der Prüfung sind wir ein wenig aufgewacht. Und am Ende war die Zeit gut.“

Carlos Sainz, Peugeot 3008 DKR Maxi Nr. 303, 3. Etappe 11/1. Gesamt
„Fiambala ist immer eine der schwierigsten Prüfungen der gesamten Dakar. Das konnte man am Mittwoch wieder sehen. Ich wollte mit einem guten Speed fahren, jedoch nicht zu viel Druck machen. Deshalb habe ich mich nach dem ersten Teil der Prüfung gefreut, als ich sah, dass wir mitten im Fight waren. Im zweiten Teil der Prüfung bin ich schneller gefahren und wir erzielten am Ende eine ganz gute Zeit. Damit haben wir unsere Führung etwas vergrößert, es läuft derzeit ganz gut.“

Stéphane Peterhansel, Peugeot 3008 DKR Maxi Nr. 300, 4. Etappe 11/2. Gesamt
„Wir haben einen großen Sprung über eine Düne gemacht, es war unser erster großer Sprung in dieser Rallye. Und er hat uns ganz schön durchgeschüttelt. Danach tat der Rücken weh. Ich glaube, ich habe mir einen Wirbel verrenkt. Die Lenkung wurde durch den Aufprall ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Als erstes Auto auf der Strecke war die Navigation schwierig. Wir fuhren zusammen mit dem ersten Motorrad, um den Weg zu finden. Unsere BF Goodrich-Reifen waren wirklich robust. Wenn ich mir die Geschwindigkeiten anschaue, die wir in den Sektionen mit Dornen gefahren sind, dann ist es unglaublich, dass wir keine Reifenschäden hatten.“

Wie geht es weiter? 

Die zwölfte Etappe führt am Donnerstag über 791 Kilometer (522 WP-Kilometer) von Chilecito nach San Juan. Die Wertungsprüfung, aufgeteilt in zwei Sektionen über 262 und 260 Kilometer, ist die längste der gesamten Rallye. Die Navigation ist mit vielen Flussdurchfahrten anspruchsvoll, Fehler können hier größere Auswirkungen haben.

Ergebnis Etappe 11

1. Bernhard Ten Brinke/Michel Perin, Toyota, 4:10.54 Std.
2. Cyril Despres/David Castera, Peugeot 3008 DKR Maxi, +4.35 Min.
3. Carlos Sainz/Lucas Cruz, Peugeot 3008 DKR Maxi, +4.40 Min.
4. Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret, Peugeot 3008 DKR Maxi, +4.50 Min.
5. Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel, Toyota, +5.56 Min.
6. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz, Toyota, +11.57 Min.
7. Jakub Przygonski/Tom Colsoul, Mini, +19.47 Min.
8. Sheikh Khalid Al-Qassimi/Xavier Panseri, Peugeot 3008 DKR, +29.13 Min.
9. Orlando Terranova/Bernardo Graue, Mini, +42.12 Min.
10. Lucio Alvarez/Robert Howie, Toyota, +42.23 Min.

Gesamtergebnis nach elf von 14 Etappen

1. Carlos Sainz/Lucas Cruz, Peugeot 3008 DKR Maxi, 36:26.27 Std.
2. Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret, Peugeot 3008 DKR Maxi, +50.45 Min.
3. Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel, Toyota, +1:14.02 Std.
4. Bernhard Ten Brinke/Michel Perin, Toyota, +1:17.35 Std.
5. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz, Toyota, +1:30.05 Std.
6. Jakub Przygonski/Tom Colsoul, Mini +2:44.18 Std.
7. Sheikh Khalid Al-Qassimi /Xavier Panseri, Peugeot 3008 DKR, +3:16.19 Std.
8. Martin Prokop/Jan Tomanek, Ford, +5:53.08 Std.
9. Peter Van Merksteijn/Maciej Marton, Toyota, +6:31.09 Std.
10. Sebastian Halpern/Edu Pulenta, Toyota, +8:41.21 Std.
33. Cyril Despres/David Castera, Peugeot 3008 DKR Maxi, +44:47.23 Std.

Quelle: Teams Peugeot Total

 


Veröffentlicht am: 19.01.2018

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