Startseite  
 

 


Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Morgengruß von Helmut Harff: Danke Herr Schulz

… Sie ersparen mir viel Arbeit …

Ich glaube nicht, dass Martin Schulz von meiner Idee erfahren hat, im Falle seines Eintritts in ein Kabinett Merkel eine neue Partei zu gründen. Deshalb muss es dafür andere Gründe gegeben haben, die ziemlich sicher nicht beim Noch-SPD-Vorsitzenden liegen. Und doch, er hat mir erst einmal viel Arbeit erspart, die die Gründung einer Partei mit sich bringt.

Nun haben mich diverse Menschen nach meiner Drohung mit einer neuen Partei gefragt, was ich denn anders machen will, als die jetzt existierenden Parteien, als die, die im Bundestag vertreten sind. Deshalb hier einige Ideen, die mich nicht erst seit Martin Schulz umtreiben.

Mein oberstes Ziel ist die Abschaffung der Kleinstaaterei in Deutschland. Das heißt nicht, dass ich die Bundesländer abschaffen will – zumindest nicht als landsmannschaftliche Einteilung und als Verwaltungseinheiten. Doch sechzehn Landesparlamente, sechzehn Bildungsministerien, sechszehn Justiz- und Gesundheitsministerien, das muss ein Ende haben. Ich will das Land in Richtung Frankreich als einen zentral regierten Staat umbauen. Da bleiben immer noch genügend Dinge, die vor Ort entschieden werden können.

Ich will eine völlig andere – weil bundesweit einheitliche – Bildungspolitik. Jeder Bürger hat einen vom Staat finanzierten Anspruch auf 30 Bildungsjahre. Die beginnen mit dem Kindergarten und enden in einer Ausbildung im fortgeschrittenen Alter. Ich will, dass jeder die Möglichkeit hat, sich ohne finanzielle Einbußen im Alter ab 45 Jahren noch einmal beruflich völlig neu orientieren kann.

Das ist dann auch eine Voraussetzung für ein Renteneintrittsalter von 70 Jahren.

Das ist einfach zu finanzieren, denn mit dem Abbau der sechszehnfachen Bürokratie in den Ländern und dem späteren Renteneintrittsalter werden genügend Mittel frei, so einen Umbau zu finanzieren.

Die Frage kam auch, wohin mit den in den Ländern dann nicht mehr benötigten Menschen. Da gibt es viele Möglichkeiten. Zum einen fehlen überall – vor allem da wo es wirklich nötig ist – Verwaltungspersonal. Es muss wieder eine sehr bürgernahe und effektive Verwaltung geben. Kein Mensch darf mehr auf einen Pass wochenlang und auf eine Baugenehmigung monate- oder jahrelang warten müssen. Andere können die Lücken in der Lehrerschaft, der Justiz oder der Polizei zumindest teilweise schließen. Viele Menschen können einen Job im Finanzamt finden, denn zur Herstellung der Steuergerechtigkeit wird jeder Kopf gebraucht. Ich will, dass jedes Unternehmen mindestens alle drei Jahre Besuch vom Finanzamt bekommt. Das lässt sicherlich die Kasse des Finanzministers klingeln.

Noch einmal zum Thema Geld: Ich möchte allen Menschen, die nicht zu den zweidrittel der Gesellschaft gehören, denen es gut geht, helfen. Wie gesagt allen – und das mit einer Bürgerkarte. Alle, die unter einer Verdienstgrenze liegen, bekommen Hilfe vom Staat, alle anderen nicht. Kein gut situierter Rentner bekommt irgendwo Ermäßigungen, keine gut verdienenden Eltern auch nur einen Cent für ihre Kinder. Dafür bekommen die alle Hilfe, die diese benötigen - ohne große Antragsformalitäten - nur auf Grund der Angaben vom Finanzamt.

Und noch eins: Ich möchte das Leben der Unternehmen erleichtern und gleichzeitig mehr für den mündigen Bürger tun. Ich will, dass sich die Arbeitnehmer selber um ihre Steuern, ihre Kranken- und Pflegeversicherungsabgaben kümmern. Das heißt, der Arbeitnehmer bekommt seinen wirklichen Lohn ausbezahlt. Dazu kommt ein großer Anteil von dem, was im Unternehmen genau für die Berechnung und Abrechnung von Abgaben heute noch aufgewendet werden muss. Die Abgaben an den Fiskus, an die Gesundheits-, Pflege- und Rentenkassen muss dann jeder selber erledigen oder eben von Dienstleistern erledigen lassen. Hier ist dann wieder ein Betätigungsfeld für die in den Unternehmen nicht mehr benötigten Verwaltungsmitarbeiter.

Noch ein Wort zu Europa: Selbstverständlich will ich Deutschland in der EU halten. Die will ich allerdings umbauen. Vorbild hier ist die UNO. Da gibt es die ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrates und dann die, die zeitweise darin sind. Dazu kommt dann die UN-Vollversammlung als höchstes Gremium. Ein Vetorecht hat aber nur der innerste Führungszirkel. Den soll es auch in der EU geben.

Das sind nur einige Ideen, die ich für ein Programm für eine neue Partei  und die Umgestaltung des Landes habe.

So, nun werde ich erst einmal frühstücken.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Was halten Sie von meiner Idee?

 


Veröffentlicht am: 10.02.2018

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 



Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Datenschutzhinweis
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon - erklärt die Börse
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite - alles für die Businessfrau
| Geld & Genuss - Lifestyle, Finanzen und Vorsorge für alle
| geniesserinnen.de - Genuss auch für die Damen
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock der Börseninformationsdienst
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet - unser Partner für WebDesign, CMS, SEO, ...
| Unter der Lupe bewertet Gutes

 

Rechtliches
© 2007 - 2018 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit