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19.08.2018

 

 

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Wie wäre es mit einem Frühjahrsputz für Ihr Gehirn

... zum Beginn der Fastenzeit

Wir alle tragen falsche Erwartungen, Ärger, Zweifel, Unsicherheiten oder Erlebnisse, die wir „nicht verzeihen können“, mit uns herum. Regelrechte Berge davon haben sich im Laufe des Lebens angesammelt. Mancher ist sich nicht einmal dessen bewusst, wie viele negative Gedanken sich bereits angehäuft haben.

Es scheint so normal zu sein, dass wir gar nicht darüber nachdenken. Hätten unsere Gedanken keinen Einfluss auf unser Leben,  wäre dies auch nicht dramatisch. Jedoch: Angst lähmt, Sorgen und Zweifel  halten uns von neuen Erfahrungen ab und „nicht verzeihen können“ wirkt stets nur gegen uns selbst.
 
Macht Ihr Gehirn, was es will oder was Sie wollen?
Das Gehirn verfügt über einige Mechanismen, die Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden im Alltag entgegenstehen:

Problem kommt vor Genuss
Das sogenannte „katastrophische Gehirn“ beschreibt den Automatismus unseres Gehirns, sich bevorzugt auf Gefahren, Probleme und Schwierigkeiten zu konzentrieren.

Unerledigtes verursacht Stress
Dinge, die wir noch nicht geschafft haben, To-do-Listen, die nicht abgearbeitet sind, beschäftigen uns stärker, länger und unangenehmer als alles, was geklappt hat. Gelungenes wird abgehakt und sofort wieder zur Tagesordnung übergegangen.

Horrorfantasien brauchen Futter 

Unser Gehirn neigt dazu, Probleme in Gedanken größer und schlimmer erscheinen zu lassen, als sie in der Realität sind. Gerade auch dann, wenn wir über etwas grübeln, das längst Vergangenheit ist oder – noch gar nicht eingetreten.

Einbildung wirkt wie Realität
Ob wir uns mit Tatsachen befassen oder mit der Vorstellung von Tatsachen - die Informationsverarbeitung in unserem Gehirn läuft ähnlich ab. Wir fühlen uns genauso schlecht, wenn wir ein unangenehmes Gespräch erleben, als wenn wir es uns nur vorstellen. 

Die Dinge haben die Macht, die wir ihnen geben
Der Unterschied im Befinden von Menschen wird von Wissenschaftlern zu 50 % auf unsere Anlagen, zu 10 % auf die Lebensumstände und zu beachtlichen 40% auf unseren Umgang damit zurückgeführt. Ganz gleich, was Ihnen an Gutem oder Schlechtem widerfährt: Ihr Spielraum liegt bei beachtlichen 40 %. 

So starten Sie kurzfristige mentale Aufräumaktionen

Jede Situation, in der wir uns über etwas aufregen, ärgern, enttäuscht sind, bietet die Chance für eine kleine Putzaktion:

Sich selbst vergeben

Sie hätten das Personalgespräch gelassener führen können, mehr Sport treiben und gesünder essen sollen sowieso? Selbstvorwürfe bringen gar nichts. Denn all das ist bereits Vergangenheit. Und damals haben Sie Ihr Bestes gegeben. Die Vergangenheit rückwirkend zu be- und vor allem zu verurteilen, ist unfair.

Seien Sie freundlich zu sich
Niemand ist uns gegenüber so kritisch wie wir selbst. Dabei wäre es unsere erste Aufgabe, besonders liebevoll und aufmerksam mit uns zu sein, wenn etwas nicht geklappt hat, wir enttäuscht oder müde sind. Gleichen Sie unangenehme Gefühle mit guten Gefühlen für sich aus. Sehen Sie, was Sie geleistet haben, wie wertvoll Sie sind.

Relativieren Sie
Unangenehme Erfahrungen und Erlebnisse sind immer eine Ausnahme im großen, guten Ganzen unseres Lebens. Sie könnten sich fragen, welche positiven Folgen ein negatives Ereignis hatte, wie schlimm es im Jahres-oder Lebensmaßstab gesehen tatsächlich war oder was Sie daraus lernen konnten, anstatt sich immer wieder zu ärgern oder zu grübeln.

So starten Sie langfristige mentale Aufräumaktionen


Langfristig gesehen lohnt sich ein regelmäßiger großer „Putztag“. An diesem können Sie:

Ihre Ziele überprüfen
Passen sie noch zu Ihnen, sind Sie auf dem richtigen Weg? Falls nicht, sind Misserfolg und Ärger darüber vorprogrammiert.

Ihre Erwartungen überprüfen
Sind Sie Ihnen und anderen gegenüber angemessen? Falsche und zu viele Erwartungen müssen zu Enttäuschungen führen. 

Ihre Balance überprüfen
Das Leben besteht immer aus zwei Polen, z. B.  Aktivität und Passivität, langsam und  schnell, hart und weich. Nur wenn beide Pole ausreichend gelebt werden, werden wir uns langfristig wohlfühlen.

Ein alter Spruch lautet, dass die Seele im Laufe der Zeit die Farbe der Gedanken annimmt. Nicht nur sie, sondern auch unser Körper, unsere Arbeit und unsere Beziehungen zeigen uns, wie wir mit uns umgehen. Sie sind der wichtigste Mensch in Ihrem Leben. Weil Sie nur dann gut für sich und andere sorgen können, wenn es Ihnen gut geht. 
     
Erfahrung      
„Schön, dass es Sie gibt! Das Was und das Wie Ihrer Arbeit sind für viele Menschen so wichtig. Uns ging es darum, dass unsere Führungskräfte verstehen, dass sie selbst mit positivem oder negativem Denken für gute oder schlechte Stimmung in den Teams sorgen. Es sind viele kleine Ideen hängen geblieben und wir wollen Sie wiedersehen.“ Sylvia Röder, Amtsleiterin Amt für Schule und Familie, Stadt Heidenau 



Möchten Sie mich life erleben?

Am 15. März, 19:30 Uhr, erläutere ich im Rahmen der Fastenpredigten 2018 in der Basilika St. Emmeram Regensburg „Warum immer mehr nicht immer richtig ist“. Ich bin stolz, an diesem besonderen Ort in einer Reihe u. a. mit Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletikverbandes bis 2017, und Dr. Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, Anregungen zu geben, wie sich im Alltag ein gesundes Verhältnis von Anstrengung und Selbstfürsorge erreichen lässt. Denn: Nur, wenn es uns gut geht, können wir gut leben und arbeiten.
       
Aktuelle Empfehlung      
 
Als Beirätin im Institut für Führungskultur im Digitalen Zeitalter unterstütze ich die Fragestellung, wie Führungskräfte sich in der Arbeitswelt 4.0 das Führen leichter machen können. Stellen Sie nicht die falschen Ansprüche an sich, sondern setzen Sie auf die wirklich maßgeblichen. Welche Führungsqualitäten heute zählen, haben wir in der Metastudie „Führen im digitalen Zeitalter“ untersucht. So viel sei bereits verraten: Spitzenreiter ist eine analoge Qualität, über die sich besonders Frauen freuen werden.   

Metastudie Führen im Digitalen Zeitalter anfordern!

Ihre Dr. Ilona Bürgel

 


Veröffentlicht am: 18.02.2018

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