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Wirtschafts-News vom 24.Februar 2018

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Vielen Verbrauchern droht Armut im Rentenalter. Denn jeder Sechste sorgt überhaupt nicht fürs Alter vor - unter den Geringverdienern sogar jeder Dritte. Das zeigt eine neue Studie des gemeinnützigen Verbraucher-Ratgebers Finanztip. Und diejenigen, die monatlich etwas zur Seite legen, stecken ihr Geld häufig in die falschen Produkte. Die Experten haben deshalb einen neuen Altersvorsorge-Wegweiser entwickelt, der Verbraucher durch das unübersichtliche Produkt-Dickicht leitet.

Bleibt die gesetzliche Rente auf einem Niveau von 48 Prozent, wie jetzt von der GroKo beschlossen, bekommt ein Durchschnittsverdiener, der ein Leben lang arbeitet, etwa 1.100 Euro Rente nach Steuern und Sozialabgaben ausgezahlt. Möchte ein heute 30-Jähriger als Rentner 400 Euro mehr zur Verfügung haben, müsste er 37 Jahre lang satte 240 Euro monatlich sparen. Alle Beträge sind in heutiger Kaufkraft angegeben. "Liegt die Rendite des Ersparten bei 2 Prozent über Inflation, sinkt die nötige Sparrate in unserem Bespiel auf nur 135 Euro", sagt man bei Finanztip. "Deshalb ist es entscheidend, das richtige Produkt bei der Altersvorsorge zu wählen."

Doch viele sorgen falsch fürs Alter vor. Denn der Markt für Altersvorsorge-Produkte ist riesig und voller schlechter Angebote. "Es gibt zum Beispiel allein 277 Rürup-Tarife von insgesamt 40 Anbietern", sagt man. "Das überfordert viele Verbraucher." Dementsprechend legen viele ihr Geld falsch fürs Alter an, wie die Finanztip-Studie zeigt: "Mehr als jeder vierte Durchschnittsverdiener, der privat vorsorgt, steckt sein Geld ins Sparschwein ohne Aussicht auf irgendeine Rendite". Und das verwundere nicht, denn es sei gar nicht so einfach, in dem Angebotsdickicht durchzublicken."

Der neue Altersvorsorge-Wegweiser von Finanztip führt ganz leicht zum Ziel: "Anhand von einfachen Fragen finden Verbraucher Schritt für Schritt zum richtigen Vorsorgemodell", erklärt man beim Verbraucher-Ratgeber. Will ich noch eine Immobilie kaufen? Wie flexibel will ich an mein Geld rankommen? Welches Risiko bin ich bereit zu tragen? "Wir haben uns zudem angesehen, ob es eine staatliche Förderung oder Steuervorteile gibt." Ein Beispiel: Ein Angestellter, der noch mehr als 15 Jahre bis zur Rente Zeit hat, keinen Immobilienkauf plant, durchschnittlich verdient und sicher anlegen möchte, sollte über eine betriebliche Altersvorsorge oder einen Riester-Vertrag nachdenken. Wer dagegen mehr Rendite anstrebt, kann zusätzlich monatlich Sparraten in kostengünstige Aktien-Indexfonds (ETFs) stecken.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20180223_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 24.02.2018

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