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Morgengruß von Helmut Harff: Hotel-No-Go`s

Was nun überhaupt nicht geht...

Wir Deutsche reisen viel. Da kann man viel erzählen und sich mindestens genauso oft aufregen. In vielen Fällen passiert das gleichzeitig. Für viele gibt es tausende Gründe sich aufzuregen. Das reicht vom Wetter über die Mitreisenden bis zur Bahn oder Fluggesellschaft.

Für die meisten Aufreger sorgt aber in der Regel die Unterkunft. Da spielt es auch keine Rolle, ob man in einer Ferienwohnung, einem Hostel, einer Pension oder in einem Nobelhotel untergekommen ist. Zu mosern gibt es immer was - und längst nicht immer zu unrecht.

Nun kann man sich ja über sehr viel aufregen, doch sollte man schon bedenken, welche Unterkunft man auch für welchen Preis gebucht hat. Wer für 30 Euro die Nacht unterkommt, sollte schon andere Ansprüche anmelden, als wenn das Quartier das zehnfache kostet.

Und doch, es gibt Dinge, die darf, die sollte es nirgendwo geben, weil sie einfach nichts mit dem Preis zu tun haben dürfen. Ganz oben auf der Liste steht das Personal. Egal wo und was man gebucht hat, freundliches und kompetentes Personal zumindest am Empfang ist einfach entscheidend für den ersten Eindruck. Ist die Wirtin, ist der Wirt, ist das Empfangspersonal zuvorkommend, ist das schon fast die halbe Miete.

Noch wichtiger ist sicherlich für die allermeisten die Sauberkeit. Hier legen wir wohl alle hohe Maßstäbe an, viele auch zu hohe. Gar nicht geht ein schlecht gereinigtes Bad, Schimmel im Bad, ein bespritzter Spiegel und ähnliches. Ein keimiger Duschvorhang ist noch tausendmal schlimmer als kratzige Handtücher. Überhaupt kein Verständnis habe ich dafür, dass in separaten Toiletten - eigentlich sehr gut - keine Waschbecken zu finden sind. Unhygenischer geht es kaum noch.

Dass die Fliesen einem nicht gefallen, ist eben Geschmackssache, wenn die allem Anschein nach schon 30 Jahre alt sind oder gar defekt, ist das ein Zeichen, dass in die Unterkunft zumindest nicht viel investiert wurde. Eigentümlich finde ich, dass selbst in besseren und besten Hotels die fest installierten Haartrocker vom Billiganbietern stammen.

Ein No-Go in jeder Kategorie sind schlechte Betten. Schließlich bucht man sich ja irgendwo ein, um vor allem eines zu tun, zu schlafen. Da passen schlechte Betten genauso wenig wie Flecken auf der Matratze oder Haare von Vormieter. Dagegen ist ein defekter Fernseher vielleicht nicht schön, aber ein weniger gravierender Mangel. Ich würde mich zumindest darüber weniger erregen, als über eine schlechte Internetverbindung.

Was auch sehr nervend ist, sind fehlende Steckdosen. Im Zeitalter von Ladegeräten und elektrischen Zahnbürsten sind zwei oder auch drei Steckdosen einfach zu wenig. So kommt es, dass der Vielreisende in seinem Gepäck immer häufiger eine Steckerleiste mit sich führt - und das auch bei Aufenthalten in durchaus renommierten und teuren Häusern. Nur in neuen Hotels ist das kaum notwendig.

Was stört noch? Zu wenig Schrankraum und zu wenige Kleiderbügel. Hosenbügel scheinen fast flächendeckend aus der Mode gekommen zu sein. Das ist mehr als schade.

Warum mir das gerade durch den Kopf geht? Weil ich gerade altehrwürdigen Hotel "Gellert" zu Gast bin und auch hier der Zahn der Zeit mächtig nagt. Neudeutsch heißt das wohl Investitionsstau. Aber das Personal ist freundlich, das Bett gut, Internet und Fernseher funktionieren einwandfrei. Nur das Bad...

Ach ja, das Frühstück ist auch o.k. Mehr als Essen kann man nicht - wenn nur der Kaffee so wäre wie sonst in Budapest.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und demnächst eine gute Reise.

 


Veröffentlicht am: 14.03.2018

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