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Morgengruß von Helmut Harff: Original oder nachgekocht

Urlaubsplanung einmal anders

Wenn man in deutschen Großstädten unterwegs ist, dann bekommt man Pfälzer Saumagen in Hamburg und Matjets-Brötchen in Köln. Thüringer Rostbratwurst gibt es in Leipzig und Berliner Currywurst in München.

Doch damit nicht genug: Überall kann man chinesisch, vietnamesisch, französisch, senegalesisch, chilenisch und was es da noch alles gibt essen. Und, wir gehen dort gerne essen, denn wir lieben fremdartige Genüsse.

Andererseits lieben es viele Deutsche, wenn es im Urlaub genau das zu essen gibt, was sie von zuhause kennen. Und wehe, das schmeckt nicht so, wie sie es kennen. Dann Gnade Gott dem Gastronomen und im Zweifel dem Reiseveranstalter. Die bekommen sogar dann Ärger, wenn der Döner in der Türkei nicht so schmeckt wie im heimischen  Imbiss. Das ist nicht anders, wenn die Ente süß-sauer in China anders als beim Chinesen um die Ecke schmeckt, wo Mehmet aus Marokko den chinesischen Koch gibt.

Ja, auch ich gehe in Berlin mal bayrisch oder schwäbisch, auch mal vietnamesisch essen. Doch ich bin mir sicher, dass ich maximal die Berliner Variante der bayrischen, schwäbischen oder eben vietnamesischen Küche bekomme – wenn überhaupt. Das liegt weniger daran, dass die Köche ihr Geschäft nicht verstehen, sondern eben daran, dass ihre Kunden – also auch ich – eben zumeist Berliner sind. Für die wird gekocht. Es liegt aber auch daran, dass es bestimmte Zutaten hier gar nicht gibt, oder so teuer sind, dass wir das nicht bezahlen würden.

Und es gibt noch einen anderen Grund: Wir sind eben in Berlin, in der eigenen Heimat. Da sind die Eindrücke, die Gerüche, die Menschen und auch das Klima anders. Diese Eindrück gibt es nun einmal nur vor Ort. Was liegt also näher als seinen Urlaub nach seinen gastronomischen Vorlieben oder Interessen zu planen. Wer Mehlspeisen mag, sollte nicht an die Küste fahren. Wer Seefisch und Meeresfrüchte mag, ist in den Alpen zumindest gastronomisch nicht gut aufgehoben.

Wer also authentische nationale, regionale Küche genießen will, sollte das bei seiner Urlaubsplanung berücksichtigen. Dabei ist es völlig egal, ob man in Deutschland bleibt, in Europa oder sonst wo in der Welt unterwegs ist.

Für mich ist die regionale, die nationale Küche mindestens genau so eine Sehenswürdigkeit wie die, die in jedem Reiseführer stehen. Ich besuche auch gerne Märkte, aber auch die Gaststätten, die weit weg von den Touristen-Hotspots liegen.

Dort kann man auch deutlich billiger als in einem Hotel frühstücken – so das in dem Land so üblich ist, wie ich es gleich tun werde.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und viele tolle Genüsse auf ihrer nächsten Reise.

 


Veröffentlicht am: 22.03.2018

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