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Marius Fabre

... die Seifenmanufaktur

Die Rückbesinnung auf das Echte und Natürliche ist keine Modesache, sondern ein echtes Bedürfnis der Verbraucher. Das trifft genau das Credo der "Savonnerie" Marius Fabre.

"Savon de Marseille" ist zum Inbegriff von Naturseife geworden. Pflanzenöle und natürliche Duftstoffe sind auch die Basis für weitere Reinigungs- und Kosmetikprodukte aus dem Hause Fabre, die unbeirrt nach überlieferten Verfahren produziert werden.

Savon de Marseille hautnah erleben


Tradition wird hier groß geschrieben. Die Handgriffe der Seifensiedemeister haben sich seit der Gründung durch Marius Fabre kaum verändert. Wie schon bei ihren Vorgängern entstehen mit einem stets gleichen Verfahren die typischen Würfel der Marseiller Seife.

Wer sein Handwerk versteht

Als der junge Marius Fabre vor 118 Jahren seine Seifensiederei in Salon-de-Provence gründete, konnte er bereits auf die in der Provence leicht verfügbaren Rohstoffe zurückgreifen, bedeutender Olivenanbau, die im Hafen von Marseille angelieferten Kernöle, sowie reichlich vorhandenes Salz und Natron aus der Camargue. Und Marius Fabre verstand sein Handwerk, seit 1900 wird in diesem Familienbetrieb echte "Savon de Marseille" hergestellt.

Die Beharrung auf Naturprodukte machte sich auf Dauer trotz wirtschaftlicher Veränderungen im Laufe der Jahrzehnte bezahlt. Die von Generation zu Generation verfolgte Philosophie des Familienbetriebes wurde bei der Erweiterung der Produktpalette erfolgreich fortgesetzt. Seifen, Reinigungs- und Pflegeprodukte werden ausschließlich aus Pflanzenölen ohne tierische Fette, Farbstoffe und Parabene hergestellt. Und es geht noch weiter, sie werden nicht an Tieren getestet, sind biologisch abbaubar und umweltfreundlich und die Verpackungen lassen sich recyceln.

Seifensiederei live

Man muss nicht unbedingt nach Salon-de-Provence reisen, um die Naturseifen von Marius Fabre zu kaufen, mittlerweile werden sie erfolgreich exportiert. Aber wenn man schon mal da ist, lohnt sich der Blick in die traditionellen Siedekessel und hinter die Kulissen der Seifenmanufaktur. Allein der Duft des Olivenöls betört schon die Besucher, die mit etwas Glück zum rechten Zeitpunkt des Verfahrens das Abgießen der Seifenmasse miterleben können.

Die Handgriffe der Seifensiedemeister haben sich seit der Gründung kaum verändert. Wie schon bei ihren Vorgängern entstehen mit einem stets gleichen Verfahren die typischen Würfel der Marseiller Seife. Die Besichtigung der Seifenmanufaktur ist ganzjährig jeweils am Dienstag und Donnerstag Vormittag um 10.30 Uhr, sowie am Mittwoch Nachmittag um 14.30 Uhr kostenlos möglich. Die Besichtigungszeiten werden im Juli und August verlängert, von Montag bis Freitag ganztägig außer der Mittagspause. Während der anderen Schulferien sind an Wochentagen tägliche Führungen möglich.

Die Geschichte der Marseiller Seife


Im Museum Marius Fabre auf dem Gelände der Manufaktur können Besucher ihre Kenntnisse über die Geschichte der Seifenherstellung erweitern. Es ist eines der einzigen Museen in Frankreich das einen Überblick über die Entstehung der "Savon de Marseille" gibt. In einem ehemaligen Trockenraum wird das Erbe der historischen Gerätschaften der Manufaktur gezeigt, darunter die ersten Seifenbecken, handgeschnitzte Stempel, Verpackungen und Waschbretter.

Das Museum ist vom 1. April bis 30. September von Montag bis Samstag geöffnet, jeweils von 9.30 – 12.30 Uhr und 14 – 19 Uhr, die restliche Jahreszeit  9.30 - 12 Uhr und 14 – 19 Uhr.

Authentische Produkte

Flüssige und feste Marseiller Seife, Aleppo Seife, Schwarze Seife für Haus und Garten, Pflegeprodukte für Haut und Haar, das Bemühen der jungen Generation im Hause Marius Fabre geht hin zur Erweiterung der Produktpalette mit wertvollen Rohstoffen. Ihre Anstrengungen um den Erhalt überlieferter Verfahren, der Wahrung eines regional verhafteten Handwerks und einer sorgfältigen Herstellung wurde mit gleich vier Labeln belohnt. Damit garantiert die Manufaktur Marius Fabre ihren Kunden authentische Produkte von hoher Qualität.

Ein Engagement das sich auch im erfolgreichen Exportgeschäft niederschlägt. Dabei macht der direkte Einkauf in den Boutiquen auf dem Firmengelände in Salon-de-Provence oder im Pariser Marais-Viertel umgeben von verführerischem Seifenduft sicher den meisten Spaß.

Die Erzeugnisse aus dem Hause Fabre sind inzwischen auch in zahlreichen Wiederverkaufsstellen erhältlich oder ausgesprochen einfach in Online-Shops in Deutschland und in der Schweiz, wie magasino.de.



Seife, bedeutend für eine ganze Stadt

Die Seifensiederei spielte ab 1870 eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung von Salon-de-Provence. Rund um die Stadt entstanden zahlreiche Fabriken. Der Olivenöl- und Seifenhandel erhielt durch die Eröffnung der Eisenbahnlinie weiteren Aufschwung. Es entstand ein industrielles Großbürgertum, das seinen Wohlstand mit eleganten Villen, Patrizierbauten und Stadtschlössern demonstrierte.

Die vom Fremdenverkehrsamt angebotene Führung durch das Seifensieder-Viertel vermittelt einen Eindruck von der Bedeutung dieses Handwerks für Salon-de-Provence und gibt Gelegenheit die Baustile der prächtigen Gebäude vom Neoklassizismus bis zum Jugendstil zu bewundern.

Foto: Ph. G. Gardette

 


Veröffentlicht am: 26.04.2018

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