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21.07.2018

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Mehr Sicherheit

... auf unseren Straßen

Wie der TÜV-Verband ermittelte, starben im vergangenen Jahr auf Deutschlands Straßen 3.177 Menschen. Das ist eine immer noch verdammt zu hohe Zahl, wenn man nur bedenkt, wie viele Menschen davon mehr oder weniger direkt betroffen sind. Über die Zahl der Verletzten, über die Zahl der ihr Leben lang an den Unfallfolgen leidenden Menschen will man gar nicht nachdenken.

Und doch, genau das sollte man nicht nur am Tag der Verkehrssicherheit - also heute - tun. Reden wir heute über Autos, so sollen die vor allem unsere Städte nicht verschmutzen und/oder autonom fahren. Wir tun so, als ob vor allem und zu allererst die Autos für den Anteil, den die Menschen am Klimawandel haben, schuld sind. Wir tun auch so, als ob die Menschen in den Städten wie die Fliegen an Autoabgasen verrecken. Dabei ist es so, dass die Abwendung vom Diesel für deutlich mehr klimafeindliches CO² sorgt.

Was wir augenscheinlich völlig aus den Augen verloren haben, ist die Sicherheit auf unseren Straßen. Das ist höchstens mal für ein, zwei Tage ein Thema, wenn ein radfahrendes Kind zu Tode gekommen ist. Wo bleiben die massiven Forderungen der Politik nach dem flächendeckenden Einbau von sinnvollen Fahrassistenten, wo die Forderung nach Nachrüstungen in Altfahrzeugen? Wo bleibt die massive Forderung der Politik nach Autos, mit denen man eben nicht mehr rasen kann, wo bleibt das Verbot von viel zu großen Autos, die nahezu niemand braucht? Wo bleibt die Politik, wenn es darum geht, auf unseren Autobahnen endlich eine Maximalgeschwindigkeit von 130 km/h einzuführen? Wo sind die Politiker, wenn es darum geht, Verkehrsrowdys wie Raser, Drengler, Beirotüberdiekreuzungfahrer, Falschparker, aber auch und vor allem Radfahrer, die sich um keine Verkehrsregeln kümmern, zu erwischen und vor allem so zu bestrafen,  dass ihnen die Lust an weiteren Verkehrsverstößen total vergeht?

Hat mal jemand ausgerechnet, wie viele Schadstoffe freigesetzt werden, nur um Unfallfolgen zu "beseitigen"? Wie viele tausende Kilometer müssten von Sicherheitsfahrzeugen nicht zurück gelegt werden, wie viele tausende Kilometer müssten nicht für Arztbesuche oder die Reha zurück gelegt werden, wie viel tausende Kilometer müssten nicht für Gutachter, Werkstattsuche oder den Bau von neuen Fahrzeugen zurück gelegt werden, wenn man allein die Zahl der Verkehrsunfälle auch nur halbieren würde. Da könnten wie die Diesel-Schummelsoftware fast vergessen. Doch die passt augenscheinlich den Politikers besser in den Kram, als für mehr Sicherheit, für mehr Kontrollen, für durchgreifende Strafen zu sorgen. Von einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf allen Autobahnen will ich dabei gar nicht reden.

Aber, nicht nur die Politik ist gefragt. Gefragt ist jeder Verkehrsteilnehmer. Wenn sich alle nämlich so im Straßenverkehr benähmen, wie es die Gesetze vorschreiben und wenn denn noch jeder mehr Rücksicht üben würde und nicht auf sein vermeintliches Recht pocht, dann Würde die Zahl der Verkehrsunfälle und damit auch der Verkehrstoten dramatisch fallen.

Fangen wir doch alle am heutigen Tag der Verkehrssicherheit damit an.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und allzeit eine unfallfreie Fahrt.

 


Veröffentlicht am: 16.06.2018

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