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Raus aus dem Alltag

... rein in die Zugspitz Region

Zum Ferchensee geht es zu Fuß, mit dem Rad oder dem Wanderbus

Facettenreich und mit Zug und Auto gut erreichbar: Die Zugspitz Region bietet zahlreiche Möglichkeiten, dem Alltag für ein Wochenende zu entfliehen.

Zum Beispiel klare Gebirgsgewässer wie der Eibsee in Grainau oder Lauter- und Ferchensee in der Alpenwelt Karwendel, die in allen Grün- und Blautönen schimmern. Oder Berghütten abseits des Trubels wie die Weilheimer Hütte im ZugspitzLand.

Wer bewusst wandern will, wählt einen Abschnitt der Meditationswege, die durchs Blaue Land und den Naturpark Ammergauer Alpen führen oder besucht den Philosophenweg bzw. den Atemwegslehrpfad in Garmisch-Partenkirchen. Rund um Deutschlands höchsten Berg heißt es Durchatmen, zur Ruhe kommen, die Natur genießen. www.zugspitz-region.de

Unterhalb des Krottenkopfes (2068 m) liegt sie, wie gemalt, im Estergebirge: Die Weilheimer Hütte, auch Krottenkopfhütte genannt, ist das höchst gelegene Schutzhaus der Bayerischen Voralpen. Sie ist von Eschenlohe, Oberau und Farchant aus mit einer fünf- bis sechsstündigen Tour zu erreichen; der Höhenunterscheid beträgt jeweils rund 1400 Höhenmeter. Oben warten auf die Wanderer Ruhe und Abgeschiedenheit sowie ausgezeichnetes Hüttenessen und Schlafplätze. Die Hütte trägt das Gütesiegel „So schmecken die Berge“ – hier kommen nur ausgesuchte Speisen und Getränke auf den Tisch unter dem Motto „so lokal und regional wie möglich“.

„Die Weilheimer Hütte ist nur eine von vielen in unserer Region, die den Besuchern Erholung und Entschleunigung vom Alltag bietet“, erklärt Philipp Holz, Tourismusmanager der Zugspitz Region. „Wer dafür nicht ganz so hoch hinaus will, hat auch im Tal genügend Möglichkeiten, zum Beispiel auf dem Meditationsweg, der mit einer Gesamtlänge von knapp 200 Kilometern durch das Blaue Land und die Ammergauer Alpen führt.“ Im Blauen Land wandert man auf dem mit einem brennenden Herz gekennzeichnete Weg von Bad Kohlgrub aus am Murnauer Moos vorbei, gelangt an den Staffelsee und schließlich in den Künstlerort Murnau. Hier ließen sich schon Kandinsky und Münter zu Ihren Werken inspirieren. Im weiteren Wegesverlauf sind es immer wieder die Ausblicke über die Seen, das Moos und in die Berge, die faszinieren. In den Ammergauer Alpen führt der Weg, ausgehend von der Wieskirche in Steingaden, bis zu Schloss Linderhof im Graswangtal. Dabei passiert er bekannte Bauwerke, einsame Kapellen und einzigartige Naturdenkmäler, wie der „Scheibum“ genannte Ammerdurchbruch.

Die beeindruckende Felsschlucht ist 600 Meter lang, bis zu 80 Meter tief und steht schon seit 1949 unter Naturschutz. Das türkisfarbene Wasser brauchte Jahrtausende, um sich seinen Weg zu bahnen. Heute ist die Scheibum einer der Kraftorte, die zum Innehalten und Abschalten einladen. Der Meditationsweg ist gut in Tagesetappen begehbar; wer eine Anleitung benötigt, um sich selbst Schritt für Schritt näher zu kommen, bucht eine geführte, meditative Wanderung.

Den Weg zur inneren Mitte finden, können Gäste auch auf dem Philosophenweg von Partenkirchen nach Farchant. Der knapp fünf Kilometer lange, panoramareiche Wander- und Spazierweg ist für alle Altersgruppen geeignet und auch mit Kinderwagen und Rollstuhl befahrbar. Zahlreiche Sitzbänke mit Zitaten berühmter Philosophen säumen die Strecke mit Blick auf den Ort und das Wettersteingebirge, unterwegs gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten. Startpunkt ist die Wallfahrtskirche St. Anton mit ihrem sehenswerten Kuppelfresko von 1736. Zurück geht es auf dem gleichen Weg oder mit dem Ortsbus. Ebenfalls am Fuße des Wank in den St. Antons-Parkanlagen befindet sich der Atemwegslehrpfad. Der anerkannte Heilklimatische Kurort der Premium Class Garmisch-Partenkirchen entwickelte mit zwei Lungenfachärzten 13 Übungstafeln, die für jeden verständliche Atemübungen vorstellen.

Tief durchatmen und einfach loslassen heißt es auch an den zahlreichen Seen der Zugspitz Region. Während der kristallklare Eibsee mit seiner Lage am Fuße von Deutschlands höchsten Berg punktet, ist der kleinere Badersee vor allem durch die lebensgroße Skulptur einer Nixe bekannt. Sie sitzt auf einem Felsblock in rund 5 Metern Tiefe und wurde als Kunstobjekt in der Mitte des 19. Jahrhunderts angebracht. Angeblich sieht sie der legendären Tänzerin Lola Montez ähnlich, eine der Geliebten von König Ludwig I. von Bayern. Die Figur ist vom Boot aus gut zu entdecken. Auch am Eibsee kann man die grünen Fluten gut von Bord aus genießen – entweder bei einer Rundfahrt mit dem Elektroboot Reserl oder einfach ein Ruder- bzw. Tretboot mieten. Der 7,5 Kilometer lange Rundweg um den See bietet zahlreiche versteckte Badebuchten.

Ebenfalls mit einem fantastischen Gebirgsblick auf das Karwendel- und das Wettersteingebirge bestechen Lauter- und Ferchensee bei Mittenwald. Beide Seen sind nur zu Fuß, mit dem Rad oder dem Wanderbus erreichbar und lassen sich durch eine schöne Wanderung verbinden. Los geht es in Mittenwald; über den Kalvarienberg und einen Höhenwanderweg erreicht man in rund 45 Minuten den inmitten von Wiesen liegenden Lautersee. Sein Name kommt von dem Begriff „lauter“, was „klar“ bedeutet. Tipp: Die schönste Badebucht ist „am Hechtenzipfel“ – hier liegt feiner Sand am Seeboden. Der Ferchensee liegt noch etwas höher und ist von Mittenwald aus in circa eineinhalb Stunden zu Fuß erreichbar. Flache Liegewiesen und steil aufragende Felswände sorgen für ein besonderes Flair.

Foto: Alpenwelt Karwendel GmbH, Rudolf Pohmann

 


Veröffentlicht am: 24.06.2018

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